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Besinnung und Glaube

»der synodale Weg« – Vortrag von Hans-J. Thielmann

»der synodale Weg« - Schritte auf dem Weg zu Reformen

26. April 2023
»der Synodale Weg«
Schritte auf dem Weg zu Reformen – Referent Hans-J. Thielmann

Referent Hans-J. Thielmann – 2023

Hans Thielmann referierte zum synodalen Weg im Winzerhof Wirges vor einem wieder größeren Publikum unseres Vereins.

Synodal bedeutet Bischöfe und Laien gemeinsam.

Ausgangspunkt waren die ersten Aufdeckungen des Mißbrauchskandals 2010, die Bischöfe haben dabei gegen das Kirchenrecht verstoßen und keine Meldungen nach Rom gegeben. Das fällt auch unter die Strafvereitelung nach § 258 StGB.

Als Ursache dafür wird die geistig-spirituelle Macht gesehen. Ein Grund für das Fehlverhalten liegt dabei sicher auch in der seit mehr als 1000 Jahren aufgezwungenen priesterlich vorgeschriebenen Lebensform im Zölibat.

Wichtig war den Teilnehmern die Gleichberechtigung aller Teilnehmer einerseits und zusätzlich die Frauenfrage in der katholischen Kirche andererseits.

Diskutiert wurde in 4 Foren

Macht und Gewaltenteilung
Priesterliche Lebensform
Sexualmoral
Frauen in der Kirche

Beschlüsse die ohne Rom umgesetzt werden können benötigen dazu einer Mehrheit von 2/3 der Synodalen (230) und zusätzlich 2/3 der Bischöfe.

Teilnehmer – Vortrag »der synodale Weg« 2023
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Fastenbesinnung – Diakon Horst Dany – 2023

Fastenbesinnung 2023 - »Maria Hilf - Ein Wallfahrtsort in Koblenz«

»Maria Hilf – Ein Wallfahrtsort in Koblenz«

unter dieser Überschrift lud der Katholische Leseverein seine Mitglieder in diesem Jahr zur traditionellen „Besinnung in der Fastenzeit“ ein. Ein Thema, das offensichtlich viele neugierig machte, wie die erfreulich große Zahl der Teilnehmer zeigte.

Diakon Horst Dany, selbst langjähriges Mitglied des Lesevereins und in Lützel geboren ging in seinen Ausführungen zunächst auf die wechselvolle Geschichte dieser Gebetsstätte ein, die erstmals in einer „Andacht für Maria Hülf“ in einem Gebetbuch von 1759 erwähnt wird.

Die Andachtsstätte, die zunächst nur aus einem Bildstock bestand, wurde von einem Reisenden gestiftet, der auf dem Weg nach Bonn an dieser Stelle von Räubern überfallen worden war und durch ein Gebet zur Gottesmutter gerettet wurde. Seit dieser Zeit kamen regelmäßig Beter zu diesem Bild, das wohl eine Nachbildung eines Werks von Lucas Cranach d.Ä. war.

Als die Gebetsstätte zerstört wurde rettete man das Gnadenbild nach Neuendorf, von wo es nach einem Wiederaufbau in eine vergrößerte Kapelle zurückkehrte. Doch auch diese wurde wegen der zahlreichen Pilger bald zu klein und 1905 baute man gegenüber, auf der anderen Seite der Bonner Straße eine neue, die heutige Kapelle.

Die Pfarrei in Koblenz Lützel erwarb dann wegen des Neubaus ihrer Kirche Kapelle und Grundstück von der Pfarrei in Neuendorf unter der Bedingung, dass das Gnadenbild nach Neuendorf umzog. Eine spätgotische Madonna eines rheinischen Meisters steht seitdem auf dem Altar in Maria Hilf und die Kapelle wurde 1953 Teil der neuen Pfarrkirche.

Eine erneute Veränderung erfuhr die Kapelle 2017 durch den Abriss der Kirche und ist jetzt an das „Zentrum für Pflege und Betreuung an der Maria-Hilf-Kapelle“ angegliedert.

Ausführlich ging Horst Dany auf die beeindruckenden Glasfenster mit Szenen aus dem Leben der Gottesmutter ein, wobei er darauf hinwies, dass nicht alle aus den in den Kanon der Kirche aufgenommenen Evangelien stammen.

Die interessierten Zuhörer saßen anschließend noch bei Brot und Wein und regen Gesprächen zusammen und der Vorstand freute sich, nach der Coronapause, über diesen guten Start ins neu auflebende Vereinsleben.

Referent: Diakon Horst Dany

Samstag, den 25. März 2023,

Veranstaltungsfotos – Claus Conzen

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Von den Anfängen bis in die 1950er Jahre

Von den Anfängen bis in die 1950er Jahre

In der Festschrift zum hundertjährigen Bestehen unseres Vereins sucht unser Mitglied Peter Kloke die im Dunkeln des 19. Jahrhunderts liegenden Wurzeln der Lese-Fastnacht und beschreibt die Entwicklung bis in die frühen 1960er Jahre. So wie mit anderen Äußerungen des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens unserer Vaterstadt, war und ist der Katholische Leseverein auch mit der „Kowelenzer Faasenacht“ verbunden.

Wenn auch die Begründer unserer Gesellschaft im Jahre 1863 aus anderen Motiven ihr Werk ins Leben riefen, so fand doch in späteren Jahrzehnten das althergebrachte närrische Treiben auch im Leseverein eine Pflegestätte. Mit Freude dürfen wir feststellen, dass es bis heute so geblieben ist.

Mit Maß und in Grenzen gefeierte Fastnacht ist Ausdruck des Volkstums unserer rheinischen Heimat. Darum hat die Feier dieses Volksfestes mit Recht ihren Platz im Leben unseres Vereins. Wann die ersten Sitzungen und Maskenbälle gehalten wurden, ist leider nicht festzustellen. Aus Inseraten in alten Zeitungen vor der Jahrhundertwende geht aber schon hervor, dass man jedes Jahr im Katholischen Leseverein dem Karneval huldigte.
Zu Lichtmess fand meistens die erste Sitzung oder ein Ball statt. Am Schwerdonnerstag gab es die Herrensitzung, zu der Damen keinen Zutritt hatten. Daneben gab es dann noch 2 oder 3 Sitzungen mit Damen und die Maskenfeste. Zutritt hatten nur Mitglieder und von Mitgliedern eingeführte Gäste.
Die Sitzungen bestritt der Verein mit Rednern aus den eigenen Reihen. Es gab Mitglieder, die als Verfasser humorvoller Lieder hervortraten, die zu bestehenden oder eigens komponierten Melodien gesungen wurden. Mancher Büttenredner, der bei den offiziellen Karnevalsgesellschaften im Residenz- Theater (heute Apollo-Kino) oder später in der alten Festhalle in die „Bütt“ steigen durfte, hatte sich seine ersten karnevalistischen Erfolge in den Sitzungen des Lesevereins errungen.
So war bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 der Leseverein mit dem karnevalistischen Treiben in Koblenz eng verbunden. Besonders traten als stadtbekannte Karnevalisten unsere Mitglieder Peter Schottler, Josef Eisenach, Anton Kilzer, Moritz und August Watrinet und Jean Keil hervor, um nur einige zu nennen.
Nicht vergessen sei Winand Jechel, der im Jubiläumsjahr 1963 auf 50 Jahre Vereinstätigkeit in diesem Sinne zurückblicken kann. Als in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg die Karnevalsveranstaltungen wieder aufgenommen wurden, da stand auch der Leseverein nicht zurück. Er ermöglichte es seinen Mitgliedern und deren Freunden, in altgewohnter Weise im eigenen Vereinshause Karneval zu feiern.
Den Machthabern des „Tausendjährigen Reiches“ fiel es ausgerechnet zu Karneval 1937 ein, den Katholischen Leseverein gleichzuschalten; die angesetzten Veranstaltungen sollten schon ausfallen, da traten kurzentschlossen der Mosel-Hochwald-Hunsrück-Verein und der „Geländerverein“ als die Veranstalter auf. Sitzung und Maskenball waren gerettet. Man sieht, rechte Narren verstehen es, auch Diktatoren an der Nase herumzuführen!

Aus Schutt und Trümmern stand nach dem Zweiten Weltkrieg „Prinz Karneval“ wieder auf. Er und seine Anhänger fanden im Görreshaus den einzigen großen Saal in der Stadt, der trotz aller Kriegsschäden noch zu benutzen war. So diente der Görresbau nicht nur als provisorisches Landtagsgebäude, sondern auch als „Narrhalla“ der Karnevalsvereine.
Auch der Leseverein selbst, der schon sehr bald wieder eine stattliche Mitgliederzahl auszuweisen hatte, setzte die Karnevalstradition in den eigenen Reihen fort. Winand Jechel und Peter Keil waren es, die mit Unterstützung des Vorstandes und eines Elferrates die ersten Sitzungen und Bälle wieder aufleben ließen.
Als närrischer Präsident löste Willi Dienz Peter Keil ab. In jedem Jahr wurden jetzt Sitzung und Ball wieder durchgeführt. Als Willi Dienz 1952 aus beruflichen Gründen Koblenz verließ, wählte der Elferrat sein jüngstes Mitglied Willi Hörter als Präsidenten. Er ist es bis heute geblieben und leitet seit 1962 auch die Sitzungen der „Großen Koblenzer Karnevals-Gesellschaft“ als Präsident.
Unter den Karnevalsprinzen der letzten zehn Jahre waren mehrere auch Mitglied des Katholischen Lesevereins: Werner Kratz, Heini Michiels, Paul Blaumeiser, Gerd Lütke und 1962/63 Prinz Helmut Queng.
Als zu Fastnacht 1959 Koblenz keinen Prinzen gefunden hatte, da zog als Prinz des Lesevereins Winand Jechel, begleitet von Hofmarschall, Garden und Pagen im Prunkornat in das Görreshaus ein! Was den offiziellen Karnevalsgesellschaften nicht gelungen war, der Leseverein hatte es aus den Reihen seiner Mitglieder geschafft.
Überraschung und Jubel der Sitzungsbesucher waren groß. Durch viele Jahrzehnte seines Bestehens gehören die Karnevals-Festlichkeiten zum Veranstaltungsprogramm des Lesevereins. Sie sind zu einer Tradition geworden, deren Pflege den Mitgliedern am Herzen liegt.

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Eine Karnevalssession ohne „Lese“ gibt es nicht

Eine Karnevalssession ohne „Lese“ gibt es nicht

Unser Verein ist eine Besonderheit im Reigen der Koblenzer Karnevalsvereine, ist er doch gar kein Karnevalsverein. Trotzdem wird in der „Lese“ immer schon Fastnacht gefeiert; eine Karnevalssession ohne die „Lese“ gibt es nicht.

Lese-Schiff

Lassen sich die Anfänge des Karnevals in der „Lese“ heute nicht mehr genau rekonstruieren, sind doch viele Namen noch bekannt. Männer, die schon vor dem Ersten Weltkrieg den Karneval in unsrem Verein prägten, waren: Josef Eisenach, Anton Kilzer, Wienand Jechel, Moritz und August Watrinet.

Der Erste Weltkrieg zwang ebenso zur Pause wie die Gleichschaltung des Katholischen Lesevereins im Jahr 1937.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ließen Wienand Jechel und Peter Keil die ersten Sitzungen und Bälle wieder aufleben. Willi Dienz wurde Präsident. 1952 übergab er dieses Amt an das damals jüngste Elferratsmitglied Willi Hörter. Unser späterer Oberbürgermeister hatte sich die ersten Sporen als Protokollarius der „Lese“ verdient, wo er seinen Vater Willy Hörter sen. abgelöst hatte. 20 Jahre blieb Willi Hörter Präsident der Lese, bis ihm nach seiner Wahl zum Oberbürgermeister (1972) Alfons „Itsche“ Sauerborn als neuer Präsident folgte.

Unter Itsche Sauerborn, unserem verstorbenen Ehrenmitglied, erhielten die Sitzungen jedes Jahr ein neues Motto. Der Elferrat war entsprechend kostümiert; ein neues Bühnenbild wurde gestaltet.

Über Schlossherren, Bücherwürmer, Lesezirkus und Marktplatz brachten Itsche und unser Elferrat viele Themen auf die Bühne. In dieser Zeit produzierte der Veranstaltungsausschuss den jährlichen Sessionsorden selbst. Im Werkraum von Gerhard Genzler wurden Jahr für Jahr die originell-kunstvollen Emailorden liebevoll hergestellt.

Nach 13 Jahren übergab Itsche Sauerborn 1985 das närrische Zepter an Rudi Schmidt, im „Nebenamt“ auch Präsident des Dähler Bornskrug. Die Tradition selbsthergestellter Orden blieb erhalten.

Im Jubiläumsjahr 1988 (125 Jahre Katholischer Leseverein) wurde Michael Hörter neuer Präsident, er setzt seitdem die Familientradition fort.

Im Jubiläumsjahr hatte sich der Elferrat etwas Besonderes einfallen lassen. Präsentierte er sich in der ersten Halbzeit als alte Herren aus der Zeit des Gründungsjahrs 1863, war er nach der Pause in der Gegenwart angekommen: 11 Punker, meisterlich von Artur Kraeber gestaltet. Das fast fünfstündige Programm stand unter dem Motto:

„Lese-Sitzung-Jubel-Lese, 125 Jahre immer schon gewese.“

Auch in den folgenden Jahren griff der Elferrat Themen auf und stellte die Sitzungen unter ein bestimmtes Motto.

Der „Lese“-Karneval lebt von den Aktiven des Veranstaltungsausschusses, die Jahr für Jahr mit viel Liebe und Freude die Sitzungen vorbereiten. Über viele Jahre war Itsche Sauerborn ihr „Vorsitzender“. Heute ist es Hans Breuer.

1991 wurde eine neue Ordensserie aufgelegt. Die Ära der selbstgefertigten Orden bei Gerhard Genzler ging zu Ende.

Mit der zerstörten Karmeliterkirche beginnend, wurden Koblenzer Gotteshäuser gewürdigt. Wegen des Golfkrieges sagten in Deutschland überall die Karnevalsoberen die fröhlichen Tage ab, so auch die AKK in Koblenz. Der Orden mit der Karmeliterkirche war bereits ausgeliefert, kam aber praktisch nicht zur Verleihung.

Im folgenden Jahr wurde die „frischerhobene“ Basilika St. Kastor dargestellt. Prominenteste Ordensträger waren der Apostolische Nuntius Erzbischof Dr. L. Kada und der Bischof von Stockholm, Dr. H. Brandenburg. Die Serie wurde bis 2001 fortgesetzt und ein begehrtes Sammelobjekt in Kreisen der Karnevalisten. Seit 2002 präsentieren wir alte Orden aus längst vergangenen „Lese“-Tagen in Neuauflage.

Einen Einschnitt ganz anderer Art gab es 1994. Unser Sitzungspräsident Michael Hörter wurde Prinz Karneval. Erstmals in ihrer 4 x 11-jährigen Geschichte stellt die AKK den Prinzen. Peter Burger schrieb zum Ende der närrischen Session: „Die Koblenzer Narrenwelt erlebt eine der schönsten Kampagnen der letzten Jahre. Welch ein Prinzenpaar! Michael Hörter und Karin Jost gelang es mühelos zu beweisen, dass sie alles andere als eine Notlösung waren.“

Koblenz hatte zwar einen Prinzen, die „Lese“ aber plötzlich keinen Präsidenten. Aber wir wären nicht die „Lese“, wenn wir für diese einmalige Situation keinen adäquaten Ersatz gehabt hätten. Unser Vorsitzender Dr. Ewald Thul erklärte sich bereit einzuspringen und präsentierte eine grandiose Sitzung.

1995, der Kammermusiksaal der Rhein-Mosel-Halle war eindeutig zu klein geworden, die Nachfrage nach der Lesesitzung längst so gestiegen, dass wir in den großen Saal wechseln mussten. Ein neues Bühnenbild wurde erstellt. Toni Scherpe entwarf einen riesigen Clown, der die ganze Bühne der Rhein-Mosel-Halle beherrscht. Der ganze Elferrat – bis zur Unkenntlichkeit geschminkt – steckte in bunten Clownskostümen. Dieses farbenprächtige Bild bestimmt die Lesesitzungen seitdem.

1999 besteigt einer der ganz Großen, nach 10-jähriger Abstinenz, wieder die Bütt: Werner Laube, der Redner der Klamaukpartei. Jahr für Jahr erfreut er nun – ausschließlich in der Bütt der „Lese“ – mit seinen geschliffenen Reden unser Publikum.

Peter Burger titelte in der Rhein-Zeitung nach der Sitzung dieses Jahres: „Katholischer Leseverein präsentierte das Beste aus dem Karneval der Stadt“.

In der Tat kamen und kommen viele Redner gerne zur „Lese“. Sie schätzen die gemütlich-familiäre Atmosphäre.

Unmöglich, alle Namen aufzuzählen! Einige seien doch genannt: Karl Rosenbaum, Rolf Diell, Heinz Grindel, Monika Kräber, Peter Fischer, Karl Wörsdörfer, Dieter Siefarth, Hans Nobel und viele mehr. Auch viele „Eigengewächse“ wie Sonja Werner, das „Lesequatschtett“ (Peter und Sabine Alfter, Nico Thomé und Stefan Helm), Hermann-Josef Wittbecker, Peter Kloke, Peter Iven, Dieter Balzer, Rolf Perscheid und unser neuer Protokollarius Stefan Otto gaben und geben den Sitzungen der „Lese“ eine unverwechselbare Note.

Es sind aber nicht nur die Redner, die gerne zur „Lese“ kommen. Die Koblenzer Tanzgruppen genießen einen hervorragenden Ruf. Viele von ihnen sind Rheinland-Pfalz- oder Deutsche Meister. Sie bereichern jedes Jahr unsere Sitzungen. Seit 2002 begeistert auch die Ballettschule Stützer unser Publikum.

Lassen wir nochmals Peter Burger zu Wort kommen: „Du glückliches Koblenz! Welch tolle Weine wachsen doch an den Rebhängen von Rhein und Mosel. Welch närrische Gewächse sind hier zu Hause. ‚Kellermeister’ Michael Hörter weiß nur allzu gut, in welchem Keller die besten Tropfen lagern. So präsentierte er in der ‚guten Stube der Stadt’ eine Aus-‚Lese’ der Besten des Koblenzer Karnevals.“

Katholischer Leseverein und Karneval – eine alte, doch immer jung gebliebene Tradition, die aus Koblenz nicht wegzudenken wäre.

Fazit: Et war on es immer widder scheen gewese!
H. Breuer

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aus dem Vereinsleben

Omnes Unum – Verband christlich orientierter Bürgergesellschaften

Omnes Unum

1897 haben sich christlich orientierte Bürgergesellschaften im Verband Omnes Unum zusammengeschlossen.
Dem Verband gehören neben dem Leseverein Koblenz die Bürgergesellschaften Köln, Neuss, Dortmund, Essen, Mannheim, Trier, die Gesellschaft Parlament Wuppertal und die Gesellschaft Erholung Remscheid an.
Gegründet wurden diese Gesellschaften überwiegend im 19. Jahrhundert. Der Gedanken- und Erfahrungsaustausch sowie die gegenseitige Unterstützung sind Ziele des Verbandes.

Die beiden folgenden Gesellschaften haben eine Homepage:

Bürgergesellschaft zu Neuss e.V. …..»» weiterlesen

Bürgergesellschaft Köln von 1863 …..»» weiterlesen

Katholischer Bürgerverein 1864 e.V. – Trier …..»» weiterlesen

Auf der Jahresversammlung im Juni 2019 wurde unser Vorsitzender Heinz-Peter Mertens für die nächsten drei Jahre zum Verbandspräsidenten von Omnes Unum gewählt.

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Lesung 2022 – „Die Brüder Karamasow“ mit Hermann Burck

Lesung „Die Brüder Karamasow“ mit Hermann Burck

Ohne Frage, die Veranstaltung war ein Besuch wert gewesen…
so die Meinung der rund 150 Besucher in den Räumen der Evangelischen Kirchengemeinde auf der Karthause.
Es war ein Abend, den die renommierten Gesellschaften in Koblenz, das Casino zu Coblenz, der Katholische Leseverein, die Buchhandlung Reuffel, die Evangelische Kirchengemeinde und die Pfarrgemeinschaft Moselweiß-Karthause, als Gastgeber zu verantworten hatten.

Zum Hintergrund der Lesung: Um das Jahr 1500 brannten die Scheiterhaufen in Sevilla und Europa auf denen die „Hexen und Ketzer“ verbrannt wurden. Da kam Jesus auf die Welt, wurde vom Großinquisitor erkannt und sofort ins Gefängnis geworfen. Dort suchte ihn der Großinquisitor auf und setzte sich in einem langen Monolog mit Jesus auseinander. Jesus schwieg.
Schon die Eingangssätze wie „Warum bist du gekommen, um uns zu stören“, ließen auf den Machtanspruch des Großinquisitors schließen, der für sich und seine Kirche die Verantwortung übernahm, die Lehre Christi den Menschen dosiert zu vermitteln, ihnen die Freiheit zu nehmen und dafür genügend zu essen zu geben.

Im übertragenen Sinne begründete er damit den Anspruch eines jeden Diktators, jedes „Rattenfängers“, mit der „richtigen“ Religion, Ideologie oder Politik die Menschen zu beherrschen, ihnen die Freiheit zu nehmen und ihnen dafür das materielle Leben hinreichend zu sichern.

Heinz-Peter Mertens / Stephan Otto / Gemeindebrief der ev. Kirchengemeinde Karthause

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Lese Fastnacht

Lese-Sitzung 2023

(K)ein Fest, wie jedes andere…
Traditionelle Lesesitzung der krönende Abschluss der Saalfaasenacht

Es war wieder angerichtet, als am Mittwoch vor Schwerdonnerstag der Katholische Leseverein wieder zu seiner Kappensitzung eingeladen hat.
Ein vollbesetzter Saal in der Rhein-Mosel-Halle und ein Programm, was seines Gleichen im Umkreis sucht.
So hätte an dieser Stelle eine imposante Aufzählung eines an Höhepunkten reichen Programms erfolgen können…hätte.
Nachdem Einzug des Elferrates mit dem Jugendcorps der Grün-Weißen aus Kölsch-Büllesbach und den Musikern aus Güls und Lay begrüßte gekonnt und routiniert der Präsident der Lese, Stephan Otto, die Gäste und stellte gleich die erste „Neuerung“ an diesem Abend vor, es sollte nicht die letzte sein.
Nach vielen Jahren hat sich im Elferrat eine Wachablösung vollzogen. Viele der „alten“ Freunde haben Platz gemacht und nicht weniger als „sieben auf einen Streich“ haben sich jetzt neu im Elferrat eingefunden.
Kurzfristig musste Dr. Oliver Tissot wegen Krankheit seinen Auftritt bei der Lese absagen. Eine kleine Klippe, die aber ohne aufzufallen, geschickt bis zum Besuch des Koblenzer Tollitätenpaares umschifft wurde. Der herzliche Besuch von Prinz Sven und Confluentia Lisa mit dem Gefolge der KG Rheinfreunde war für beide Seiten sicherlich ein Höhepunkt. Jetzt sollte sich ein erstes Highlight in der Rednergilde ankündigen….sollte…
Einige Minuten vorher wurde dem Präsidenten mitgeteilt, dass es eben nicht zu einem Auftritt kommen sollte. Corona machte uns einen Strich durch die Rechnung. Was tun?
Wie überbrückt man 25 Minuten eingeplante Redezeit? Vorziehen….Fehlanzeige…..schunkeln….hatten wir schon…..tanzen? Zweimal nach Gang?…..geht nicht…und nun?
Kurzerhand hat der Präsident sich das Handy von Bühnenmeister Olav Kullak geschnappt, wo sein Protokoll abgespeichert war und ab ging’s mit der Bütt nach vorne. So hatte die Lese doch noch sein Protokoll bekommen, einzigartig…wohl kaum einer lässt sein Protokoll vom Handy aus vortragen, bei der Lese schon….
Nach diesen „holprigen“ Anfangszeiten haben die Tanzdarbietungen der Grün-Weißen aus Kölsch-Büllesbach, der Funnys der Fidele Mädcher aus Wallersheim und die Showtanzgruppe des NCW aus Wallersheim die Besucher mitgerissen.
Altmeister Detlev Schönauer präsentierte Alltagsgeschichten und hat den absoluten Höhepunkten, Volker Weininger in seiner Paraderolle als Sitzungspräsident, und Bernd Stelter den Weg bereitet. Ein unterhaltsamer Abend, vielleicht etwas zu lange, war eben kein Abend, wie jeder andere – er war besonders in jeder Hinsicht.

weiter zum Bericht des Sitzungspräsidenten. »» weiterlesen

Das »Next magazin« hat eine Reportage über die Lese-Sitzung 2023 online gestellt.

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Vorwort Lesebrief 2022 – Heinz-Peter Mertens

Bericht des Vorsitzenden Heinz-Peter Mertens

Liebe Lesefamilie,
wir erleben eine sehr schwierige Zeit. Dem noch nicht besiegten Corona folgte im Februar 2022 der Ukraine-Krieg, letztendlich mit Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Wir sehen deutlich die Gefahren, die sich aus der Vernetzung der Welt ergeben, seien es unterbrochene Lieferströme oder wegfallende Lieferanten. Die dramatisch steigenden Energiepreise bringen dazu die Wirtschaft durcheinander und die Menschen in Deutschland an die Grenzen ihrer Möglichkeiten.

Heinz-Peter Merten VorsitzenderIm ersten Halbjahr 2022 sind insbesondere das Neujahrskonzert und die Lesesitzung erneut ausgefallen, für 2023 dürfen wir hoffen, dass beides stattfinden kann.

Durchführen konnten wir unsere Besinnung mit Pfarrer Ralf-Dieter Gregorius und geplant ist eine Adventsbesinnung für Dezember mit Dekan Thomas Darscheid. Ausflüge über die Region hinaus konnten wegen zu geringer Teilnahmezahlen nicht stattfinden, aber wir konnten dieses ersetzen durch interessante Zusammenkünfte, sei es an der Elisabeth-Kirche, auf dem jüdischen Friedhof, in den Festungsanlagen in Koblenz oder auch in Ehrenbreitstein. Mit solchen Veranstaltungen wollen wir auch im Jahr 2023 fortfahren.

Die Corona-Zeit hat dazu geführt, dass unser Mitgliederbestand weiter gesunken ist, insbesondere bei fehlenden Aktivitäten konnten nahezu keine neuen Mitglieder gewonnen werden. Umso mehr freuen wir uns, einige begrüßen zu dürfen. Ich darf Sie aber aufrufen, auf unseren Verein mit seiner langen Tradition hinzuweisen und über Veranstaltungen Mitglieder für uns zu werben.

Nennen darf ich auch noch die gemeinsamen Veranstaltungen mit Casino zu Coblenz, der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde Karthause, die zu einer Lesung mit Herrn Kammerschauspieler Hermann Burck aufgerufen hatten. In den Räumen des evangelischen Gemeindehauses konnten wir eine große Anzahl von Interessierten begrüßen, was uns Mut macht mit solchen Veranstaltungen auch weiter zu verfahren.

Aus dem Verband »omnes unum« ist zu berichten, dass es den anderen Vereinen nicht anders als uns geht. Jeder versucht mit seinen Möglichkeiten den Mitgliedern attraktive (kleinere) Veranstaltungen zu bieten.

Im Oktober fanden Neuwahlen des Vorstandes statt, leider war die Veranstaltung nicht gut besucht. Ich wünsche mir hier mehr Präsenz. Als Vorsitzender wurde ich im Amt bestätigt, ebenso mein Stellvertreter Johannes Thul.
Zusammen mit dem gesamten Vorstand wollen wir versuchen, den Verein zukunftsfähig zu machen oder zukunftsfähig zu halten. Neu als Schatzmeisterin wurde Sarah Renda vom Vorstand gewählt, nachdem sie in der Mitgliederversammlung Veranstaltung erstmalig als Beisitzerin kandidierte. Ebenfalls neu in den Vorstand gewählt wurde Claus Conzen, wiedergewählt Hermann-Josef Bretz, Dieter Gube, Manfred Kilian und Hans Georg Zündorf. Angela Hönnecke kandidierte ebenso wie Horst Dany nicht mehr für eine weitere Amtszeit.

Bei Diakon Horst Dany darf ich mich für seinen Einsatz in unserem Verein bedanken, insbesondere für seine geistlichen Worte nach dem Tod unseres geistlichen Beirats Peter Bleeser. Auch wurde Manfred Diehl als Beisitzer nicht wiedergewählt.
Wie alle Jahre müssen wir auch den Tod zahlreicher Vereinsmitglieder beklagen, die teilweise Jahrzehnte Mitglieder unseres Vereins waren, so unser ehemaliger Kassenprüfer Heinz Adams wie auch Pfarrer Franz Mockenhaupt und unsere 101-jährige Irmgard Heitger. Alle unsere Verstorbenen und neuen Mitglieder finden Sie im Innenteil.

Mein Dank richtet sich an den gesamten alten und neuen Vorstand, verbunden mit der Hoffnung, auch in den nächsten Jahren den Verein für Mitglieder attraktiv zu halten. Unsere Gesellschaft braucht das Engagement von jungen und alten Menschen. Das gilt in der Politik, aber auch im kulturellen Vereinsleben. Ein gesellschaftlich tätiger Verein bringt Menschen aus unterschiedlichen Berufen mit den individuellen Erfahrungen zusammen – das lässt über den Tellerrand des eigenen Berufs blicken.

Auf ein gutes Jahr 2023
Ihr Heinz-Peter Mertens

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Neujahrskonzert 2023

Neujahrskonzert 2023

in der Sparkasse Koblenz

Am 6. Januar fand das Neujahrskonzert und zugleich Dreikönigskonzert mit Anna Federova und Benedict Klöckner statt.
Nach zweijähriger Unterbrechung durch Corona war es  ein gelungener Neustart vor begeistertem Publikum.

Nach dem Konzert war wieder bei Wein und Gebäck Gelegenheit Gedanken auszutauschen.

Heinz_Peter_Mertens

Veranstaltungsfotos – Claus Conzen

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Archiv Lesebriefe

Lesebrief 2022

Lesebrief 2021

Lesebrief 2022

Bericht des Vorsitzenden Heinz-Peter Mertens

Liebe Lesefamilie,Heinz-Peter Merten Vorsitzender
wir erleben eine sehr schwierige Zeit. Dem noch nicht besiegten Corona folgte im Februar 2022 der Ukraine-Krieg, letztendlich mit Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Wir sehen deutlich die Gefahren, die sich aus der Vernetzung der Welt ergeben, seien es unterbrochene Lieferströme oder wegfallende Lieferanten. Die dramatisch steigenden Energiepreise bringen dazu die Wirtschaft durcheinander und die Menschen in Deutschland an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. ….. »» weiterlesen

Inhaltsverzeichnis

Närrische Sitzung 2023 in der Rhein-Mosel-Halle

»Närrische Lesesitzung in der Rhein-Mosel-Halle Wir planen die Sitzung für 2023 und dann holen wir alles nach,Sitzungspräsident Stephan Otto was uns diese Pandemie an Entbehrungen auferlegt hat…VERSPROCHEN! …«
Sie erinnern sich noch? Das waren meine Worte beim letzten Lesebrief 2021. Nun, die Lage in der Welt ist nicht gerade zum Lachen, aber wir sollten uns nach der langen Zeit der Entbehrung auch nicht alles nehmen lassen. Es war ein schwieriger und langer Prozess.
Am Ende war das Ergebnis umso erfreulicher.
DIE LESE 2023 findet statt! ….. »» weiterlesen

Gedanken von Pfarrer Ralf-Dieter Gregorius

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.
Lukas 2,14
Der feierliche Gesang der Engel an Weihnachten, der Gesang, der die hart arbeitenden Hirten zur Unterbrechung ihres Arbeitsalltages verleitete, wanderte in der Liturgiegeschichte aus dem Abendgottesdienst in die Feier der Sonn- und Festtagsgottesdienste: „Gloria in excelsis Deo et in terra pax hominibus bonae voluntatis“. Wir folgen dem Ruf der Engel und schwingen uns auf in die Höhe, wenn wir das Mahl des Herrn feiern. („Erhebet eure Herzen! – Die Herzen in die Höhe!“) Wir stimmen ein in den Gesang der Engel: „Heilig, heilig, heilig ist der Herr …“ Friede auf Erden, was noch vor Jahren eine Stereotype feierlicher Ansprachen war, wird jetzt zu einer brennenden Sehnsucht, denn der Krieg, den es immer irgendwo gab, ist jetzt nahegerückt. ….. »» weiterlesen

Fastenbesinnung mit Pfarrer Ralf-Dieter Gregorius

Letztlich war es sozusagen wieder ein Neuanfang für unseren Verein. In den Räumen der evangelischen Kirchengemeinde auf der Karthause blieben zwar einige Plätze noch leer, aber es war nach langer Zeit der Abstinenz wieder eine Möglichkeit der Begegnung.

So konnte Pfarrer Ralf-Dieter Gregorius den kleinen, aber feinen Kreis in einer schönen Fastenbesinnung begrüßen und uns durch einen kurzweiligen Nachmittag führen. Nach diesem Auftakt bleibt zu hoffen, dass die Adventsbesinnung unseres Vereins etwas mehr Zuspruch erhält. Verdient hätte unsere Besinnung das allemal. ….. »» weiterlesen

Besuch im Deinhard-Sektmuseum

Besuch im Deinhard-Sektmuseum
Wahrscheinlich haben wir es alle
einmal gesehen – das Sektmuseum inmitten der Koblenzer Innenstadt. Jedenfalls hat sich der Besuch unseres Vereins dort gelohnt. Die fachkundige Führung und Erklärung in den Kellergewölben der Deinhard- Sektkellerei wurde mit einigen Kostproben veredelt. Dabei blieb auch noch genug Zeit, um das ein oder andere untereinander auszutauschen. Jedenfalls haben das Wiedersehen und das Begegnen wieder einmal gutgetan. Dieser Besuch dürfte nicht der letzte seiner Art gewesen sein. ….. »» weiterlesen

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen – 07.10.2022

Der Gottesdienst zur Einleitung der Mitgliederversammlung des Katholischen Lesevereins gehört genauso zu den liebgewonnenen Gewohnheiten, wie die Versammlung selbst.
Nach einer langen Zeit der Abstinenz kam am 07.10.2022 so etwas wie Normalität zum Vorschein. Der Leseverein hatte zur jährlichen Mitgliederversammlung geladen. Es standen neben den Berichten des Vorstandes auch Neuwahlen auf der Tagesordnung. Es sollte und es gab einige Veränderungen.
Der Vorsitzende begrüßte die leider spärliche Anzahl an Mitgliedern in den Räumen des Pfarrsaales Herz-Jesu. Nach der Annahme der Tagesordnung wurde unserer Verstorbenen gedacht, bevor es in die Abarbeitung der Tagesordnung gehen sollte.
In seinem Rechenschaftsbericht stellte der Vorsitzende die doch eingeschränkte Arbeit des Vereins und des Vorstandes vor. ….. »» weiterlesen

Pfarrkirche St. Elisabeth und Synagoge – Eine Führung mit Dieter Gube

Im Koblenzer Stadtteil Rauental – gelegen zwischen Innenstadt und Moselweiß, zwischen Goldgrube und der Mosel – befinden sich seit vielen Jahren die Gotteshäuser aller drei großen Religionen, die sich auf den Gott von Abraham, Isaak und Jakob berufen: das Judentum, das Christentum und der Islam.
Zwei dieser Gotteshäuser standen im Juli auf dem Programm einer Besichtigung der Lese: die Kirche St. Elisabeth und die Synagoge sowie der dazugehörige jüdische Friedhof.
Mit der Pfarrkirche St. Elisabeth befindet sich eine der bedeutendsten Kirchen der 1950er Jahre in Koblenz.
Sie ist ein geschütztes Kulturdenkmal und in der Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz eingetragen. Seit 2002 ist die Kirche auch ausdrücklich ein Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal. ….. »» weiterlesen

Tagesfahrt nach Esch-sur-Alzette – Kulturhauptstadt Europas 2022

Es war ein trüber Mittwochmorgen an jenem 14. September…
nein, es folgt kein Krimi oder ähnliches, es war der Beginn einer wunderschönen Tagesfahrt des Lesevereins nach Esch-sur-Alzette, der Kulturhauptstadt Europas – ins entfernte Luxembourg.
Vorsitzender Heinz-Peter Mertens und Geschäftsführer Stephan Otto, der die Fahrt organisierte, begrüßten 20 Teilnehmer an der St. Kastor-Basilika.
Ein strammes, aber nicht minder interessantes Programm erwartete uns. Erstmalig wurden wir vom Koblenzer Unternehmen Garske gefahren, das uns sicher durch den Tag begleitete.
Unser erstes Ziel bei unseren Luxemburger Nachbarn ….. »» weiterlesen

Lesung „Die Brüder Karamasow“ mit Hermann Burck

Ohne Frage, die Veranstaltung war ein Besuch wert gewesen…
so die Meinung der rund 150 Besucher in den Räumen der Evangelischen Kirchengemeinde auf der Karthause.
Es war ein Abend, den die renommierten Gesellschaften in Koblenz, das Casino zu Coblenz, der Katholische Leseverein, die Buchhandlung Reuffel, die Evangelische Kirchengemeinde und die Pfarrgemeinschaft Moselweiß-Karthause, als Gastgeber zu verantworten hatten.
Zum Hintergrund der Lesung: Um das Jahr 1500 brannten die Scheiterhaufen in Sevilla und Europa auf denen die „Hexen und Ketzer“ verbrannt wurden. Da kam Jesus auf die Welt, wurde vom Großinquisitor erkannt und sofort ins Gefängnis geworfen. Dort suchte ihn der Großinquisitor auf und setzte sich in einem langen Monolog mit Jesus auseinander. Jesus schwieg …… »» weiterlesen

Festungsfahrt mit Manfred Böckling, M. A.

Ein ganz anderes Veranstaltungsformat, aber ganz bestimmt ein mehr als interessantes…
Die Teilnehmer unseres Veranstaltungsangebotes, die Festungsanlagen unserer Stadt einmal näher kennenzulernen, waren gespannt, was Manfred Böckling, M. A., als versierter Kenner der Materie so alles zu berichten wusste.
Nachdem sich die Teilnehmer auf dem Kastorhof getroffen hatten, ging es mit dem Auto zum ersten Stopp! .
Die Karthause mit den Festungsanlagen der Feste Alexander (leider nur noch das Löwentor quasi übrig) und das Fort Konstantin mit seinem markanten Kehlturm am Fuße des Berges. In seinen Ausführungen ging Manfred Böckling ebenso auf die Zusammenhänge der Namensgeber ein, wie auf die Bedeutung dieser Festungsanlagen im Süden unserer Stadt. …… »» weiterlesen

Runde Geburtstage 2022/2023

95 Jahre
Roswitha Verhülsdonk

90 Jahre
Peter Bersch
Fritz Brinker
Hans Christ
Winfried Gottschalk
Dr. Rainer Hardt
Winfried Hüpper
Norbert Kellert
Franz Klappa
Elisabeth Koch
Hans-Eugen Lambert
Dr. Anton Reichl
Konrad Schwaab
Dr. Albert Schwarz
Ursula Speck
Dr. Hermann Theisen

85 Jahre
Annelie Alfter
Dr. Ingrid Batori
Franz-Egon Becker
Juliane Birkhahn
Erika Bock
Hans Breuer
Anna-Maria Briese
Hans Dieler
Wolfgang Greiber
Dr. Klaus-Peter Grommes
Elisabeth Hartkorn
Egbert Hoffmann
Alfons Iland
Helga Müller
Josef Polcher
Guntram Portner
Hans Thielmann
Irmgard Unger
Gerda Weber
Heinz Weßling
Helmut Wintrich

80 Jahre
Günther Borreck
Rolf Düpper
Winfried Fusch
Ursula zur Hausen
Rosemarie Heuser-Ried
Monika Klein
Peter Loewer
Inge Lorisika
Manfred Lorisika
Heinrich Mayer
Karl-Heinz Meurer
Rudolf Rasch
Gerd Schäfer
Udo Schmidt
Dr. Eberhard Schulte-Wissermann
Heinrich Schuster
Ingrid Strubel
Eberhard Sturm
Norbert Weise
Werner Westinger
Harry Wiesemüller

75 Jahre
Anne-Leonie Balmes
Wolfgang Brennig
Ursula Jackowski
Anne Schumann-Dreyer
Heidrun Scheer
Ursula Schmitt
Renate Schneider

70 Jahre
Klaus-Peter Gandner
Karl-Heinz Gaschler
Hans-Josef Gräfen
Dr. Jürgen Kohns
Dr. Albin Lüttke
Josef Wilbert

Herzlich Willkommen,…
Der Leseverein begrüßt in seiner Mitte alle unsere neuen Mitglieder
Jubilare
2022/2023
wir gedenken unserer verstorbenen Mitglieder

Christina & Daniel Muss
Dennis Rademacher
Margret Seikel
Hedi Boesensell

50 Jahre
Bernd Rademacher
Rudolf Weber
Wilhelm Zehe
25 Jahre
Thomas Bode
Gisela Michels-Holl
Wolfram Reinstädtler
Christel Schlosser

Dr. Lothar Seikel
Dr. Thomas Galemann
Heinz Herbold
Heinz Adams
Hermann Höppner
Frank Mockenhaupt
Jupp Müller
Irmgard Heitger
Gertrud Görg
Franz-Josef Ricke
Rosemarie Palm