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150 Jahre – Konrad Adenauer – Jubiläum 2026

Votrag - 150 Jahre - Konrad Adenauer - Jubiläum 2026

am Montag, dem 27. April 2026, 19 Uhr
Bundesarchiv Koblenz
Potsdamer Straße 1, 56075 Koblenz

Vortrag:
„Konrad Adenauer, Christ und Europäer, Freund Frankreichs und Israels“
Referent: Dr. Konrad Adenauer, Köln
Enkel- und Patensohn des ersten Bundeskanzlers

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Mitveranstalter:
Philisterzirkel Confluentia im CV, der 2026 ebenfalls sein 150. Jubiläum feiert, die Altherrenverbände des KV und UV, das Casino zu Coblenz, die Deutsch-Französische Gesellschaft, der Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikva und das Bundesarchiv in Koblenz

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Joseph Görres: Das Genie zwischen Koblenz und Weltbühne

Joseph Görres: Das Genie zwischen Koblenz und Weltbühne - 2026

Vortrag von Patrick Peters – Görres Gesellschaft, Bonn
anlässlich des Festaktes zum 250. Geburtstag von Joseph Görres

Vortrag 

Ansprache von Herr Barth, Görres Gesellschaft

 

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Lesung 2026 – Patrick Peters – Lesung zu seinem Buch über Joseph Görres

Patrick Peters zu seinem Buch »Joseph Görres - Mit spitzer Feder für die Freiheit«

Patrick Peters wird am 24.01.2026 in der Buchhandlung Reuffel in Koblenz eine Lesung zu seinem Buch, anlässlich des Geburtstags von Joseph Görres, halten.

Zum 250. Geburtstag von Joseph Görres – mit spitzer Feder für die Freiheit
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Lesefahrt 2025 – Fahrt nach Mainz

Lesefahrt 2025 - Fahrt nach Mainz - Besichtignung des Landtags

Fahrt nach Mainz – 4. April 2025 – musste abgesagt werden

Wir haben die Möglichkeit am 4. April um 9:30 Uhr im Landtag in Mainz mit Carl-Bernhard von Heusinger von der Grünen Fraktion den Landtag in Mainz zu besuchen.
Da eine Busreise zu teuer ist, wollen wir mit der Bahn anreisen. Die Abfahrt wäre mit einem IC um 7:48 Uhr ab Hauptbahnhof Koblenz oder aber individuell, was auch für die Rückfahrt gelten könnte.
Neben dem Landtag wollen wir den Dom und die Chagall Fenster in der Sankt Stephans Kirche besuchen und eine kleine Stadtführung ein-schließen.
Aufgrund der sehr begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir schon heute um Ihre Anmeldung!!

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Lesefahrt 2023 – Besuch der Ausstellung »Koblenz im zweiten Weltkrieg«

Besuch der Ausstellung »Koblenz nach dem zweiten Weltkrieg«

Am Samstag, dem 9. September traf sich eine Gruppe interessierter Lese-Mitglieder zu einer für alle beeindruckenden Führung durch die Ausstellung »Koblenz im Zweiten Weltkrieg« auf Fort Konstantin.

Die Ausstellung »Koblenz im Zweiten Weltkrieg« ist eine Dauerausstellung des Stadtarchivs Koblenz, die sich mit der Geschichte der Stadt in den Jahren 1945 bis 1960 befasst. Die Ausstellung ist in vier Teile gegliedert:

Der Luftkrieg
Die Befreiung
Die Neuordnung
Der Wiederaufbau

Die Ausstellung zeigt anhand von zahlreichen Exponaten, Fotos, Film- und Tondokumenten, wie die Stadt Koblenz von den Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs betroffen war. Dabei werden sowohl die physischen Zerstörungen als auch die sozialen und politischen Veränderungen thematisiert.
Die Ausstellung ist insgesamt gut gelungen und bietet einen umfassenden Überblick über die Geschichte Koblenz in der Nachkriegszeit. Die Exponate sind ansprechend präsentiert und die Texte sind informativ und verständlich. Die Ausstellung ist auch für Schulklassen und andere Gruppen geeignet.
Die Ausstellung kann als eine wichtige Erinnerung an die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs und die Herausforderungen der Nachkriegszeit verstanden werden. Sie zeigt, wie sich eine Stadt von den Folgen eines Krieges erholen kann und wie wichtig es ist, sich an die Vergangenheit zu erinnern, um die Zukunft besser gestalten zu können.
Im Folgenden werden einige der wichtigsten Aspekte der Ausstellung näher beleuchtet:

Der Luftkrieg
Der Luftkrieg war eine der verheerendsten Folgen des Zweiten Weltkriegs für Koblenz. In den Jahren 1942 bis 1945 wurden die Stadt und ihre Umgebung wiederholt von alliierten Bombern angegriffen. Bei den Angriffen wurden Tausende von Menschen getötet, zahlreiche Gebäude zerstört und die Infrastruktur der Stadt schwer beschädigt.
Die Ausstellung zeigt die Folgen des Luftkriegs anhand von zahlreichen Exponaten, darunter Fotos von zerstörten Gebäuden, persönliche Gegenstände von Opfern und Dokumente, die den Verlauf der Angriffe dokumentieren.

Die Befreiung
Koblenz wurde am 22. März 1945 von US-amerikanischen Truppen befreit. Die Befreiung war ein Moment großer Freude für die Bevölkerung der Stadt, die unter der NS-Herrschaft gelitten hatte.
Die Ausstellung zeigt die Befreiung Koblenz anhand von Fotos und Dokumenten, die den Einmarsch der US-Truppen und die ersten Tage der Besatzungszeit dokumentieren.

Die Neuordnung
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Koblenz Teil der französischen Besatzungszone. In den Jahren 1945 bis 1949 wurde die Stadt neu geordnet. Dabei wurden die politischen und wirtschaftlichen Strukturen der Stadt grundlegend verändert.
Die Ausstellung zeigt die Neuordnung Koblenz anhand von Fotos und Dokumenten, die die Besatzungszeit, die Gründung des Landes Rheinland-Pfalz und die ersten Jahre der Bundesrepublik Deutschland dokumentieren.

Der Wiederaufbau
Die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs waren enorm. In Koblenz mussten nach dem Krieg rund 80 % der Gebäude wieder aufgebaut werden. Der Wiederaufbau war ein langwieriger und schwieriger Prozess, der bis in die 1960er Jahre andauerte.
Die Ausstellung zeigt den Wiederaufbau Koblenz anhand von Fotos und Dokumenten, die die verschiedenen Phasen des Wiederaufbaus dokumentieren.

Die Ausstellung »Koblenz im Zweiten Weltkrieg« ist eine wichtige Dokumentation der Geschichte der Stadt in einer der prägendsten Epochen ihrer Geschichte. Sie ist ein wertvolles Instrument für die Erinnerung an die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs und die Herausforderungen der Nachkriegszeit.
(Quellen: Stadtarchiv Koblenz, Pro Konstantin, Offener Kanal Koblenz)

Der Offene Kanal hat einen kleinen Filmbeitrag über die Ausstellung gedreht, der am 12.9.2015 gesendet wurde. Er ist unter folgendem Link auf YouTube eingestellt: https://www.youtube.com/watch?v=xMZkF37Oeh0

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Lesefahrt 2023 – Rundgang durch Festung Ehrenbreitstein

Führung in der Vergangenheit der Festung Ehrenbreitstein

Am Samstag, den 06.05.2023 trafen sich ca. 20 Interessierte auf der Festung Ehrenbreitstein zu einer Führung in die militärische Vergangenheit und das Leben der Soldaten in der Festung.
Der Rundgang führte uns über die Außenanlagen hinein in die Festung. Es ging durch die verschlungenen Gänge der »langen Linie« und der »Contregarde rechts«, mit den Wohnkasematten und Pulvermagazinen, bis hin zum »oberen Schlosshof«. Es ging vorbei an den Unterkünften der Soldaten, den Arrestzellen und der Kanone »Greif«.
Der aufziehende Regen verhinderte auf dem Schlosshof den Genuss der Aussicht auf unsere Heimatstatt, so endete der Rundgang an diesem Nachmittag in der Festungskirche.

 

weitere Informationen zur Geschichte der Festung  »» hier klicken

Fotos – Claus Conzen

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Lesefahrt 2022 – nach Esch-sur-Alzette – Kulturhauptstadt Europas 2022

Tagesfahrt nach Esch-sur-Alzette - Kulturhauptstadt Europas 2022

Es war ein trüber Mittwochmorgen an jenem 14. September…
nein, es folgt kein Krimi oder ähnliches, es war der Beginn einer wunderschönen Tagesfahrt des Lesevereins nach Esch-sur-Alzette, der Kulturhauptstadt Europas – ins entfernte Luxembourg.
Vorsitzender Heinz-Peter Mertens und Geschäftsführer Stephan Otto, der die Fahrt organisierte, begrüßten 20 Teilnehmer an der St. Kastor-Basilika.
Ein strammes, aber nicht minder interessantes Programm erwartete uns. Erstmalig wurden wir vom Koblenzer Unternehmen Garske gefahren, das uns sicher durch den Tag begleitete.

Unser erstes Ziel bei unseren Luxemburger Nachbarn war der Besuch der Pfarrkirche Saint Henri mit einer ebenso interessanten Geschichte. Dieser Besuch sollte sich anfänglich als keine so gute Idee entpuppen, standen wir doch vor verschlossenen Türen, entgegen der beworbenen Öffnungszeiten. Nach einigem Bemühen wurde uns dann doch die Pforten geöffnet und wir konnten die Kirche von Innen besichtigen.
Geschäftsführer Stephan Otto gab einige interessante Einblicke in die Geschichte und der Glaubensgemeinschaft, die sich um die Pfarrkirche bis heute kümmert. Die relativ junge Geschichte der Kirche in Luxembourg wurde im Wesentlichen durch die immer stärker werdende Stahlindustrie geprägt, die ihre Blüte gegen Ende des 19. bis in das 20. Jahrhundert erfuhr. Dabei ist auch die handwerkliche Handschrift so mancher deutscher Unternehmen in den Kirchen zu sehen und zu bewundern. Insbesondere die Glasmalerei und die Hochaltarkunst stechen hierbei hervor. So war unser Besuch eine gelungene erste Station unserer Tagesfahrt.

Im Verlauf des Weiteren vormittags machten wir uns auf, die Pfarrkirche Saint Joseph, nicht weit von unserem ersten Ziel entfernt, zu besuchen. Hier konnten wir die Gegensätze von Schlichtheit und sakraler Bauweise am besten festmachen. Mit seinen Ausführungen wusste Stephan Otto auch hier interessante Einblicke in die Geschichte von Saint Joseph zu geben. So verflog der Vormittag in Luxembourg im Nu und wir machten uns auf, um in die sehenswerte Welt von Esch sur Alzette, der Kulturhauptstadt Europas, einzutauchen.
Hier wollten wir nach der Mittagspause zum zweiten Teil unserer Reise starten.
Wir haben gegen Mittag das Zentrum in Esch erreicht und wir konnten uns noch in der Mittagspause stärken, für die anstehende Führung in der „Alten Moellerei“. zugegeben, eine anspruchsvolle und herausfordernde Führung, die uns erwartete. Das Zusammenspiel von Moderne, die sich in ein Kulturdenkmal einbettet, war auch in gewisser Weise anstrengend, aber nicht weniger interessant. Wir haben unsere Gruppe teilen müssen, um die Attraktivität der Führung nicht zu gefährden.
Mit den nachfolgenden Bildern können wir nur entfernt unsere Eindrücke wiedergeben. Ein Besuch war es allemal wert gewesen.
Ohne die fachkundigen und interessanten Ausführungen unseres Museumsführers wäre so manche Frage offengeblieben.

So aber konnten wir viele Eindrücke mitnehmen, die auch noch auf der Heimfahrt für den ein oder anderen Gesprächsstoff sorgte.
So machten wir uns nach einem vielseitigen Programm wieder auf den Heimweg nach Koblenz, wo wir den wunderschönen Tag im kleinen Kreise in der Weinstube des Hotel Kornpforte ausklingen liesen.

Stephan Otto

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Lesefahrt 2022 – Pfarrkirche St. Elisabeth und Synagoge

Lesefahrt 2022 - Pfarrkirche St. Elisabeth und Synagoge - Eine Führung mit Dieter Gube

Im Koblenzer Stadtteil Rauental – gelegen zwischen Innenstadt und Moselweiß, zwischen Goldgrube und der Mosel – befinden sich seit vielen Jahren die Gotteshäuser aller drei großen Religionen, die sich auf den Gott von Abraham, Isaak und Jakob berufen: das Judentum, das Christentum und der Islam.

Elisabeth-Kirche – 2022

Zwei dieser Gotteshäuser standen im Juli auf dem Programm einer Besichtigung der Lese: die Kirche St. Elisabeth und die Synagoge sowie der dazugehörige jüdische Friedhof.

Mit der Pfarrkirche St. Elisabeth befindet sich eine der bedeutendsten Kirchen der 1950er Jahre in Koblenz.
Sie ist ein geschütztes Kulturdenkmal und in der Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz eingetragen. Seit 2002 ist die Kirche auch ausdrücklich ein Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.
Lese-Vorstandsmitglied Dieter Gube, der im Schatten der St. Elisabethkirche aufgewachsen ist und dort über 20 Jahre Ministrant und Lektor war sowie viele Jahre auch im Pfarrgemeinderat, führte die zahlreich erschienenen Mitglieder durch den Außenbereich und das Innere der Kirche.
Diese wurde 1953 bis 1954 nach Plänen Dominikus Böhm (1880 – 1955) unter Mitwirkung seines Sohnes Gottfried Böhm (1920 – 2021) erbaut; Gottfried Böhm wurde 1986 als erster deutscher Architekt mit dem angesehenen Pritzker-Preis ausgezeichnet, der quasi als Nobelpreis der Architektur gilt.

Im Außenbereich hat die Kirche mit ihrem parabolförmigen Grundriss durch das vorgelagerte Baptisterium (= zehneckige Taufkapelle) und dem alleinstehenden, fünfgeschossigen Glockenturm ein leicht italienisches Flair. Mit den ursprünglichen bis zur Moselweißer Straße gehenden Begrenzungsmauern entstand eine Piazza- Atmosphäre, die sich heutzutage bis zum Vorplatz der ehem. Sparkasse erweitert.
Wenn man dann die Gesamtanlage aus der Luft betrachtet und die Kirche um das Pfarrhaus und später das im gleichen Stil gebaute Kolpinghaus ergänzt, erinnert der Grundriss des Ensembles an das Gewand Christ – eine Anspielung an die berühmteste Trierer Bistumsreliquie, den Heiligen Rock.

Elisabeth-Kirche – 2022

Im Inneren erzeugen schlanke Säulen in zwei Reihen, die im Chor hinter dem Altar herumführen, einen dreischiffigen Eindruck. Diese tragen optisch eine helle Zwischendecke, die sich von der hellblauen Decke (= Himmel) abhebt – das Zelt Gottes unter den Menschen!
Im Chorraum befindet sich der freistehende Altar auf einem mehrstufigen runden Aufbau (= Gottesberg). Wenn der Priester in vorkonziliarer Zeit versus Deum und mit dem Rücken zum Volk vor dem Altar stand, befand er sich akustisch genau im Brennpunkt des parabolförmigen Grundrisses und die leise gesprochenen Wandlungsworte konnten auch ohne Lautsprecherverstärkung in der ganzen Kirche gehört werden.
An der dem Chor gegenüberliegenden Nordwand befindet sich eine elliptische Empore mit zwei zangenförmigen Treppen, auf der die mächtige Orgel steht.
Die Außenwände zeigen in einem Betonskelett eine drei Rastereinheiten hohe Struktur. Typisch für den Baustil der Böhms ist dabei das umlaufende Glas-Mosaikband in der obersten Rastereinheit, das an hellen Tagen genügend Licht in die Kirche einfließen lässt.
Im Eingangsbereich steht eine Kopie der Kalksteinfigur der heiligen Elisabeth aus der Deutschordenskommende am Deutschen Eck.
Schließlich schmückt eine aus den Trümmern der ersten, in der Steinstraße gelegenen Elisabeth-Kirche gerettete Pieta, die im Bein des toten Christus’ noch einen Glassplitter aus der Bombennacht zeigt, das Grab von Johannes Klein, dem ersten Pfarrer und Erbauer der neuen St. Elisabeth-Kirche.

Wenige hundert Meter von der Kirche in Richtung Innenstadt entfernt befindet sich zwischen Moselweißer Straße und Schlachthofstraße der alte Koblenzer jüdische Friedhof.
Eine Kaufurkunde aus dem Jahre 1303 belegt das hohe Alter dieses jüdischen Friedhofes, wo nach der Kriegszerstörung der Synagoge im Bürresheimer Hof am Florinsmarkt eine neue Synagoge mit mehreren Gemeinderäumen erbaut wurde.
Herr Christoph Simonis von der jüdischen Kultusgemeinde zeigte erst bei einem Rundgang über den Friedhof die ältesten Grabsteine, die neuen moderneren Gräber und die im Zentrum des Friedhofs gelegene Gedenkstele für die Opfer der Shoa.
Im Gebetsraum der Synagoge erläuterte Herr Simonis ausführlich die Besonderheiten eines jüdischen Gottesdienstes und die zentrale Bedeutung des Thora-Schreins. Aber auch die Regeln und Vorschriften für den Alltag einer jüdischen Familie wurden bildreich und humorvoll vorgestellt.
Abschließend bestand die Gelegenheit am ‚Kabbalat Schabbat‘ teilzunehmen, dem traditionellen Beginn des Schabbats an jedem Freitagabend.

Dieter Gube, Koblenz

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Lesefahrt 2022 – Besuch im Deinhard-Sektmuseum

Besuch im Deinhard-Sektmuseum - 2022

Deinhard-Sekt-Musseum – 2022

Wahrscheinlich haben wir es alle
einmal gesehen – das Sektmuseum inmitten der Koblenzer Innenstadt. Jedenfalls hat sich der Besuch unseres Vereins dort gelohnt. Die fachkundige Führung und Erklärung in den Kellergewölben der Deinhard- Sektkellerei wurde mit einigen Kostproben veredelt. Dabei blieb auch noch genug Zeit, um das ein oder andere untereinander auszutauschen. Jedenfalls haben das Wiedersehen und das Begegnen wieder einmal gutgetan. Dieser Besuch dürfte nicht der letzte seiner Art gewesen sein.

Deinhard-Sekt-Musseum – 2022
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Lesung 2022 – mit Kammerschauspieler Hermann Burck

Der Großinquisitor - Lesung mit Kammerschauspieler Hermann Burck

Bei diesem literarischen Abend trug Kammerschauspieler Hermann Burck das Kapitel
»Der Großinquisitor«
aus Dostojewskis Roman . Die »Brüder Karamasow« vor.

Der literarische Abend fand am Donnerstag, 13. Oktober im Evangelischen Dreifaltigkeitshaus auf der Karthause statt.
Im Anschluss an die Veranstaltung fand im Foyer ein reger Austausch zwischen den Besuchern und dem Referenten Herrn Hermann Burck bei einem Glas Wein statt.
Durch den Abend führten Pfarrer Gregorius und Prof. Heinrich Bockholt.

Zur Handlung:
Um das Jahr 1500 kommt Jesus in Sevilla auf die Erde zurück und wird sofort vom Kardinal und Großinquisitor ins Gefängnis geworfen. Er klagt Jesus an und hält ihm vor, dass er auf der Welt nicht mehr erwünscht sei, sondern störe. Der Großinquisitor belehrt den wiedergekommenen Heiland, dass es Aufgabe der Kirche sei, seine, Jesu, Fehler wieder gut zu machen. Jesus wollte dem Menschen die Freiheit bringen, doch der Mensch sei nicht geschaffen, frei zu sein.
Der Inhalt dieser Anklage ist hoch aktuell, weil politische, religiöse und ideologische Machtansprüche jeder Art bis heute gelten.

Träger und Unterstützer waren

Evangelische Kirchengemeinde Koblenz Karthause

Katholische Pfarrgemeinschaft Moselweiß-Karthause

Katholische Leseverein Koblenz

CV-Philisterzirkel Confluentia

Casino-Gesellschaft zu Coblenz

Buchhandlung Reuffel.

zur Vita von Kammerschauspieler Hermann Burck —» hier klicken

Veranstaltungsfotos – Claus Conzen