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Debbekuchen-Essen

Debbekooche – Essen 2025

Debbekooche - Essen 2025

am Mittwoch, 19.November 2025, um 17:30 Uhr
im Winzerhaus Wirges, Koblenz-Moselweiß

Auch in diesem Jahr laden wir herzlich zu unserem traditionellen Debbekooche-Essen ein.
Bei rheinischem Kartoffelkuchen, einem guten Glas Wein und anregenden Gesprächen wollen wir in geselliger Runde einen schönen Abend miteinander verbringen.

Über den Debbekooche –
„Eifeler Gold aus der Erd-gekocht mit Herz und Händ“

Der Debbekooche ist eines dieser Gerichte, die einfach wirken- aber eine ganze Menge an rheinischer Geschichte Armutsküche, bäuerliche Tradition und Identität in sich tragen:

• Erstmalig schriftl. belegt als rheinisches Alltagsgericht seit dem 18.Jh
• ursprünglich ein Arme –Leute-Essen
• besonders wichtig am St.Martins Tag, wenn sich Familien, die sich keine Martinsgans leisten konnten, stattdessen Debbekooche mit Apfelmus machten
• in der Volkskunde gilt der Debbekooche als Symbol der Gemeinschaft, Einfachheit und Bodenständigkeit- viele Dörfer oder Vereine veranstalten Debbekooche- Essen als gesellige Tradition.
Der Debbekooche ist ein typisches Beispiel für rurale Esskultur, die aus der Not heraus entstand, aber mit der Zeit zu einem identitätsstiftenden Ritual wurde, ähnlich wie das Neujahrskonzert in der Hochkultur.
In dieser Parallele liegt sein Charme:
Ein kulinarisches Volkskonzert aus Kartoffeln, Herz und Heimatgefühl.

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Debbekooche – Essen 2024

Debbekooche – Essen 2024

Das Debbekooche-Essen  2024
fand im Anschluss an die Mitgliederversammlung 2024 im Winzerhaus Wirges, Koblenz-Moselweiß statt.

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Debbekooche – Essen 2013

Debbekooche-Essen am 08. November 2013

Am Abend des 8. November fand sich die Lesefamilie im Soldatenfreizeitheim „Haus Horchheimer Höhe“ ein, um im Gedenken an St. Martin das Koblenzer Nationalgericht, den Debbekooche, zu verzehren.

Geriebene Kartoffeln, Speck und Zwiebeln werden im Ofen gebacken, bis die Oberfläche des Kuchens knusprig braun ist. Ein gutes Stück dieser Speise, ergänzt mit süßem Apfelkompott, lässt die Augen eines Koblenzers glänzen.

Der Vorsitzende Dr. E. Thul wies in seiner Begrüßung auf die Bedeutung des heiligen Martin für die Entwicklung des fränkischen und damit auch des deutschen Reiches hin. Kein Heiliger erfährt im Rheinland und auch darüber hinaus, eine solche volkstümliche Verehrung. Kirchen und Klöster, Städte und Dörfer und manche Familiennamen weisen auf ihn hin. Sein Offiziersmantel, den er mit einem frierenden Bettler teilte, wurde zur Siegesfahne der merowingisch-fränkischen Heere. Dieser Mantel, capa genannt, wurde zum Namensgeber für „Kaplan“, dem Hüter des Mantels, und für „Kapelle“, dem Aufenthaltsort dieses Heiligtums.

Vor dem Essen, das köstlich bereitet war, hatten die Gebrüder R. und W. Brennig einen Film, den sie beim Jubiläumsfestakt der „Lese“ in der Basilika St. Kastor aufgenommen hatten, gezeigt. Noch einmal konnten wir die großartige Festrede des Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach genießen und uns dieses wunderschönen Festtages erinnern.

Dr. E. Thul
Fotos: R. Brennig

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Debbekooche – Essen 2012

Debbekooche - Essen am 09. November 2012

Zur „Martinsgans des armen Mannes“ kamen viele Gäste und Mitglieder
Lesefamilie traf sich zur Ehre des Hl. Martin im „Haus Horchheimer Höhe“

Vorsitzender Dr. Ewald Thul konnte zum traditionellen „Debbekooche-Essen“ zahlreiche Gäste und Mitglieder der Lese begrüßen. Er erinnerte zunächst an das leidvolle Ereignis der Reichspogromnacht im Jahre 1938 und den Fall der Mauer vor 23 Jahren, bevor das uralte Martinslied und ein Gebet mit unserem geistlichen Beirat Pfarrer Joseph Müller zum Genuß der leckeren „Martinsgans des armen Mannnes“ einlud, übrigens ein Relikt der Kriegszeit, denn in guten Zeiten erfreute man den Gaumen mit einem festlichen Gänseessen.

Für die Geschichte der Martinsgans gibt es mehrere Erklärungen. Eine ist, daß Martin von Tours an dem Tag, als er zum Bischof geweiht werden sollte, sich in einem Gänsestall versteckt haben soll. Doch das laute Geschnatter der Gänse verriet ihn und er wurde entdeckt. Seit diesem Tag gilt der Bischof von Tours als Schutzpatron der Gänsezucht.

Zum Programm des Abends gehörten auch einige lustige Mundartgedichte, vorgetragen von Ewald Thul und Eugen Lambert, die die Anwesenden mit großem Beifall bedachten.

Heinz-Dieter Maahs
Fotos: B. Rademacher

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Debbekooche – Essen 2011

Debbekooche - Essen am 11. November 2011

Heilijer Sankt Mertes,
met denne siwwe Keerze, met denne siwwe Ruute….

So sang die Lesefamilie textsicher das uralte Sankt-Martins-Lied, dessen Ursprung bis heute noch nicht geklärt ist.
Ähnliche Lieder singt man in einigen Orten der Untermosel; auch dort die „soziale“ Einstellung beim Teilen eines „Mertes – Ditz“, einem süßen Backwerk: „Mir eine, Dir eine, annere Kenner gar keine“.

In Erinnerung an den hochgeschätzten Heiligen fand sich die Lesefamilie am Vorabend des Martinstages, also am sogenannten „Mertes-Ovend“, im Soldatenfreizeitheim auf der Horchheimer Höhe zum „Debbekooche-Essen“ zusammen.

Der Vorsitzende, Dr. Ewald Thul, konnte 100 Teilnehmer begrüßen, die sich auf das Koblenzer Nationalgericht freuten.
Leckeres Apfelkompott versüßte die krustenreiche Kartoffelspeise und ließ Erinnerungen an die eigene Kindheit wach werden.

Der geistliche Beirat, Pastor Jupp Müller, trug Gedichte von Josefine Moos und Peter Preußer in gediegener Koblenzer Mundart vor, und die Lesefamilie hatte sich an diesem schönen Abend noch sehr viel zu erzählen.

Dr. E. Thul
Fotos: Rademacher

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Debbekooche – Essen 2010

Debbekooche - Essen am 10. November 2010

Der Vorsitzende des Katholischen Lesevereins, Dr. Ewald Thul, begrüßte die rund 85 Gäste zum diesjährigen Debbekooche-Essen und hieß sie im vertrauten Saal des Hauses Horchheimer Höhe herzlich willkommen.

Dieses Mal verzichtete er auf Beiträge rund um den hl. Martin, auch auf das gemeinsame, schon traditionelle Singen des Liedes „Heilijer St. Mertes“, in dessen Verlauf von Jahr zu Jahr abwechselnd den „Weißergässern“ und den „Kastorgässern“ „dat Schässje“, also der Hintern, verhauen wurde.
Stattdessen ging es ihm um die Pflege der Kowelenzer Moddersproch.
So trug er Mundartgedichte von Peter Preußer vor, z.B. „Dä Schorsch“, „Falsch verstanne“ und „Streik“.
Die Lacher waren auf seiner Seite!
Anschließend wies er auf die Frühjahrsfahrt des KLV im Mai 2011 nach Ulm hin.

Der neue geistliche Beirat Joseph Müller verkürzte die Wartezeit aufs Essen mit dem Gedicht:“Datt Pittersche“, ebenfalls von Peter Preußer.
Danach meinte er:„Wenn`s dämmpt, sollte man ein Tischgebet sprechen.“
Schon wurde der Debbekooche mit Abbelkombott aufgetragen. Viele Gäste waren der Meinung, dass der dieses Jahr besonders gut geschmeckt hat.
Nach dem Dankgebet gab es ein Verdauungsschnäpschen.

„Überraschungsredner“ Eugen Lambert trug frei und amüsant eine Kowelenzer Geschicht´ aus den 30er Jahren vor. Fritz Zimmer hat sie in Kowelenzer Platt geschrieben. Sie spielt in der „rue de légume“, der Gemeesgass, zu deutsch in der Gemüsegasse 10 und handelt vom „Wäsch´offhänke“, dem Wäsche Aufhängen!
Die Zuhörer dankten mit herzlichem Applaus.

Es war wieder einmal ein gemütlicher, kurzweiliger Abend bei der Lesefamilie in der Gesellschaft von vielen alten Bekannten und Freunden.

M. Rademacher
Fotos: B. Rademacher

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Debbekooche – Essen 2009

Debbekooche - Essen am 10. November 2009

Der Vorsitzende der Lese, Dr. Ewald Thul, begrüßte mit herzlichen Worten die ca. 90 anwesenden Mitglieder und Gäste zum Debbekooche-Essen im „Haus Horchheimer Höhe“.
Danach wurde gemeinsam das Kowelenzer Martinslied „Hailijer Sankt Mertes mit dänne siwwe Keerze“ gesungen.

Während die Helfer des Hauses den leckeren Debbekooche mit Appelkompott servierten, trug Eugen Lambert eine amüsante Geschichte von einer Martinsgans vor.

Zum Gedenken an den hl. Martin, erzählte Pastor Joseph Müller die mit vielen interessanten Ausschmückungen versehene Lebensgeschichte des Heiligen.
Dr. Thul ergänzte diese Ausführungen anschließend mit Fakten zum Thema „Mantelteilung“.
Wie bei der Lese üblich, saß man noch eine ganze Weile gemütlich beisammen.
Es war wieder ein schöner Abend bei der Lese!

M. Rademacher
Fotos: E. Lambert

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Debbekooche – Essen 1992

Debbekooche - Essen am 13. November 1992

Es war Freitag, der 13. November, da sich die Lesefamilie zum inzwischen traditionellen Debbekooche-Essen einfand. Etwa 150 Personen kamen zu diesem herbstlichen Treffen ins Haus der Begegnung. Als erstes fiel die geschmackvolle Saaldekoration auf. Bunte Fackeln, wunder­schöne selbstgebastelte Laternengänse, kleine Kunstwerke von Sigrid Wecker, Leiterin des Kindergartens von Pfarrei unserer lieben Frauen.

Pünktlich 19.00 Uhr begrüßte der Vorsitzende Mitglieder, Gäste und Freunde des Vereins mit einer humorvollen Ansprache. Dann intonierte er mit fester Stimme das Kowelenzer Meerdeslied, das kräftig mitgesungen wurde.

Die Stimmung im Saal war ausgezeichnet. Dazu trug der leckere Debbekooche bei, der ja soooo gut schmeckte. Man war voll des Lobes – auch über den „vereinseigenen Dessert“. Der Vorsit­zende hatte den „Klaren“ avisiert als Gesundheits­Geschenk des Vereins für jeden im Saal. Nach dem reichlichen Mahl kam ein wenig Karne­valsstimmung auf. So sei an dieser Stelle die Tat­sache vermerkt, daß in den Reihen des Publikums unser Exprinz Helmut 1. weilte und ebenso dem Vortrag lauschte, den nun unser Sitzungspräsi­dent Michael Hörter gekonnt vortrug über „Des Sängers Fluch“.

Diese Persiflage des bekannten Gedichts stammt übrigens von seinem Großvater, unserem verstobenen Ehrenmitglied Willi Hörter sen.

Noch lange blieben viele beisammen und plauderten miteinander in geselliger Runde, und es wurde viel Freude miteinander geteilt.

Das ist sicher ganz im Sinne des großen Heiligen des 11. November!