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Archiv Lesungen und Lesefahrten

Lesefahrt 2011 – Orgelführung in St. Florin

Orgelführung in St. Florin

Am Freitag, dem 30. September 2011, war die Lesefamilie eingeladen in die Florinskirche, um die dortige neue Orgel kennen zu lernen. Und viele, viele kamen.

Begrüßt wurden wir von dem Vorsitzenden der Stiftung Florin, Oberstaatsanwalt a.D. Manfred Knieling, der auch Mitglied der Lese ist.

Kantor Christian Tegel verstand es meisterlich, uns die Orgel näher zu bringen.
Sie wurde Ende 2010 eingeweiht, hat 51 Register und 3.729 Pfeifen, verfügt über ein Glockenspiel und einen Zimbelstern.

Als Introduktion brachte er
Johann Sebastian Bach: Präludium in G-Dur BWV 541
Johann Sebastian Bach: Adagio (Air celebre) aus der Orchestersuite D-Dur BWV 1068
Improvisation über “Was Gott tut, das ist wohlgetan”
Louis Vierne: Berceuse (Wiegenlied) aus den “24 Pièces es style libre”
und einem Wunsch des Vorsitzenden der Lese folgend, schenkte Kantor Tegel uns die berühmte Toccata aus der 5. Sinfonie Charles Marie Widors.
zu Gehör.

Danach erzählte er uns interessante Einzelheiten der Orgel und ließ einzeln Register hören: Feinste Töne kleinster Flöten, tiefe Bässe, ein herrlich klingendes Glockenspiel samt dem Zimbelstern.

Der Vorsitzende dankte in einem Schlusswort dem Organisten, der Lesefamilie für ihr zahlreiches Erscheinen sowie Ingrid und Eugen Lambert für die Vorbereitung der Agape (oder Propinatio genannt).

Man trank ein gutes Glas Wein bei guten Gesprächen; schließlich ist der Patron der Florinskirche ein “Wein-Heiliger”, der auch der Koblenzer Weinbruderschaft seinen Namen gegeben hat.

Ewald Thul

Fotos: B. Rademacher

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aus dem Vereinsleben

Mitgliederversammlung  2011

Harmonische Mitgliederversammlung im Eltzerhof am 23. September 2011

Zu Beginn feierte die Lesefamilie in der Basilika St. Kastor einen Dankgottesdienst mit dem geistlichen Beirat des Vereins, Pastor i. R. Joseph Müller. Hier gedachte man auch besonders der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder.

Danach fand man sich im großen Saal des Eltzerhofs zusammen, um die satzungsgemäßen Regularien durchzuführen. Anstelle des verhinderten Vorsitzenden, Dr. Ewald Thul, leitete Michael Hörter als Stellvertreter die Versammlung.
In seinem Jahresbericht zeigte er die vielen Aktivitäten auf, die seit der letzten Jahreshauptversammlung stattgefunden haben.

Er hob besonders das erfolgreiche Neujahrskonzert mit den jungen Musikkünstlern im Mercedes-Benz Haus und den anschließenden Empfang hervor, an dem über 300 Mitglieder und Gäste teilgenommen haben.
Auch die beiden Besinnungstage waren gut besucht.
Er erinnerte an die großartige Mehrtagesfahrt „Rund um Ulm“ und an den erst kürzlich stattgefundenen Ausflug nach Köln.
Hörter bedauerte, dass wegen der langwierigen Baumaßnahme „Wiederherstellung Rhein-Mosel-Halle“ keine Lesesitzung stattfinden konnte und leider auch im kommenden Jahr aus gleichem Grunde die Karnevalssitzung ausfallen muss. Man werde aber für das Jahr 2013 bereits Vorkehrungen treffen, eine große Veranstaltung vorzubereiten, um die treuen Gäste der Lesesitzung zu entschädigen.
Abschließend teilte Michael Hörter mit, dass sich der derzeitige Mitgliederstand auf 428 Personen beläuft.
Soweit anwesend, wurden die neuen Mitglieder der Versammlung vorgestellt.

Es folgte anschließend der Bericht des Schatzmeisters Heinz-Dieter Maahs über das abgelaufene Geschäftsjahr 2010, das mit einem erfreulichen Überschuss abschließt.
Die Mitgliederversammlung folgte dem Vorschlag des Schatzmeisters, den Gewinn der „Rücklage für die 150 Jahrfeier“ und für die „Gebäudesanierung Waisenhausstraße“ zu verwenden.

Die Kassenprüfer Heinz Adams und Manfred Kilian bescheinigten eine solide und einwandfreie Finanz- und Vermögensführung und beantragten Entlastung des gesamten Vorstands, dem die Mitgliederversammlung auch zustimmte.

Bei Brot und Wein und anregenden Gesprächen endete die Versammlung.

H.-D. Maahs

Fotos: Rademacher

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Lesungen und Lesefahrten

Lesefahrt 2011 – Köln

Herbstfahrt 2011 nach Köln

Etwas verspätet starteten wir, 63 Personen, mit zwei „Moselaner“-Bussen gen Köln, wo wir bei strahlendem Sonnenschein pünktlich ankamen.

Zu Fuß ging es zur ersten Station, Groß St. Martin.

Dort erfuhren wir von unserem Reiseleiter Michael Hörter, dass diese Kirche vor der Fertigstellung des Doms viele Jahrhunderte lang das Wahrzeichen von Köln war.

Im Hause der Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem, neben der Kirche gelegen, empfing uns Schwester Theresia. Nachdem Michael Hörter der Schwester den Katholischen Leseverein , Koblenz vorgestellt hatte, erfuhren wir von ihr, dass Erzbischof Joachim Kardinal Meisner 2009 die Kirche mitten im Herzen der Stadt ihrem Orden anvertraut hat.

In bemerkenswerter Weise weihte uns Schwester Theresia in das Leben ihres Ordens, der 1975 in der Kirche St. Gervais, Paris von Bruder Pierre-Marie Delfieux ins Leben gerufen worden ist, ein. Dem Orden gehören heute ca. 200 Frauen und Männer an, davon in Köln 7 Schwestern und 5 Brüder.

Gebannt lauschten wir den Ausführungen der Schwester über ihre Berufung, ihr kontemplatives und gemeinschaftliches Leben.

Tief beeindruckt gingen wir dann zum Mittagsgebet der Gemeinschaft in die Kirche. Groß St. Martin war erstaunlich gut besetzt. In der gemeinschaftlich mehrstimmig gesungenen Liturgie ließen die Schwestern und Brüder Gottes Gegenwart aufleuchten.

Es würde zu weit führen, an dieser Stelle das alles wiederzugeben. Wer Interesse hat, kann viele der gehörten Einzelheiten auf der Internetseite Jerusalem-Gemeinschaft katholisch.de erfahren.

Die nächsten zwei Stunden standen zur freien Verfügung. Jeder konnte nach seinem Geschmack durchs „übervolle“ Köln bummeln.

Um 15.00 Uhr trafen wir uns am Dom. In vier Gruppen aufgeteilt, wurden wir durch das imposante Bauwerk geführt und stellten fest, dass es immer wieder ein Erlebnis besonderer Art ist, durch das großartige Gotteshaus zu gehen.

Danach unternahmen wir eine Stadtrundfahrt, bei der uns Sehenswürdigkeiten auf der rechten und linken Rheinseite gezeigt und erklärt wurden, z.B. die Messehallen, die architektonisch außergewöhnlichen neuen Kranhäuser am Rheinauhafen, die Stadttore und – mauern, Kirchen, Märkte und Plätze.

Nachdem uns die Stadtführer verabschiedet hatten, gingen wir durch die belebten Straßen zum „Cölner Hofbräu Früh“.
Dort saßen wir in gemütlicher Runde zwei Stunden bei süffigem Kölsch und deftigen Speisen beisammen.

Um 20.45 Uhr brachen wir in Richtung Heimat auf. Wohlbehalten kamen wir gegen 22.30 Uhr in Koblenz an.

Wieder war ein sehr schöner Tag viel zu schnell vorbei.

M. Rademacher

Fotos: B. Rademacher