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Debbekuchen-Essen

Debbekooche – Essen 2009

Debbekooche - Essen am 10. November 2009

Der Vorsitzende der Lese, Dr. Ewald Thul, begrüßte mit herzlichen Worten die ca. 90 anwesenden Mitglieder und Gäste zum Debbekooche-Essen im „Haus Horchheimer Höhe“.
Danach wurde gemeinsam das Kowelenzer Martinslied „Hailijer Sankt Mertes mit dänne siwwe Keerze“ gesungen.

Während die Helfer des Hauses den leckeren Debbekooche mit Appelkompott servierten, trug Eugen Lambert eine amüsante Geschichte von einer Martinsgans vor.

Zum Gedenken an den hl. Martin, erzählte Pastor Joseph Müller die mit vielen interessanten Ausschmückungen versehene Lebensgeschichte des Heiligen.
Dr. Thul ergänzte diese Ausführungen anschließend mit Fakten zum Thema „Mantelteilung“.
Wie bei der Lese üblich, saß man noch eine ganze Weile gemütlich beisammen.
Es war wieder ein schöner Abend bei der Lese!

M. Rademacher
Fotos: E. Lambert

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aus dem Vereinsleben

Mitgliederversammlung  2009

Mitgliederversammlung der Lese am 25. September 2009

Nach einem gemeinsamen Gottesdienst mit dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder in der Basilika St. Kastor, von Pfarrer Joseph Müller zelebriert, traf sich die Lesefamilie am 25.09.09 im großen Festsaal des Eltzerhofs zur Jahresmitgliederversammlung.
Der Vorsitzende des Katholischen Lesevereins, Dr. Ewald Thul, konnte über einhundert Mitglieder und Gäste willkommen heißen und in einem Rückblick an die Ereignisse und zahlreichen Veranstaltungen erinnern. Dabei wurde er von Adolf Meinung, dem Organisator der Ausflugsfahrten, durch Bildbeiträge unterstützt. Erfreut zeigte sich Thul auch über den guten Besuch der Besinnungstage, die von Prälat Hans Lambert, Koblenz und Monsignore Stephan Wahl, Trier, gestaltet wurden. 

Schatzmeister Heinz-Dieter Maahs gab einen ausführlichen Finanzbericht über das Vereinsjahr 2008, der mit einem Überschuß von nahezu 14.000,-€ abschloß und durch Beschluß der Mitgliederversammlung in satzungsmäßige Rücklagen eingestellt wurde. Der Vorsitzende dankte dem Schatzmeister für seine Tätigkeit und erwähnte, dass Heinz-Dieter Maahs schon über 20 Jahre die Kassengeschäfte führe und für sein großes Engagement um den Verein vom Vorstand zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Ewald Thul dankte auch Sitzungspräsident Michael Hörter für die großartige Leitung und Gestaltung der Lese-Karnevalssitzung. 

Die Kassenprüfer Adams und Kilian bescheinigten eine solide und ordnungsgemäße Buchführung und beantragten Entlastung des Vorstandes, die auch einstimmig erfolgte.  

Der Katholische Leseverein, der mit über 450 Mitgliedern zu den größten Koblenzer Bürgergesellschaften zählt, hat auch für das kommende Vereinsjahr ein umfangreiches Veranstaltungs – programm vorbereitet. 
So wird das Neujahrskonzert wieder mit dem Cello-Solisten Benedict Klöckner und einer jungen Sopranistin im Mercedes-Benz-Haus gestaltet, die traditionelle Lesesitzung in der Rhein-Mosel-Halle stattfinden und die mehrtägige Ausflugsfahrt in das Elsaß führen.

Heinz-Dieter Maahs
Fotos: Wolfgang Brennig

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Lesungen und Lesefahrten

Lesefahrt 2009 – Aschaffenburg und Seligenstadt

Herbstfahrt nach Aschaffenburg und Seligenstadt

Am frühen Morgen des 19. September brach die Lesefamilie auf zu ihrer Fahrt nach Aschaffenburg, dem „Mainz am Main“. Der Himmel war noch Wolken verhangen. Doch als wir am Ziel ankamen, wölbte sich ein weiß-blauer Himmel über uns. Die Schirme blieben in den Bussen der Fa. Kröber, Winningen, deren Dienste wir seit Jahr und Tag in Anspruch nehmen.

Gar mächtig beeindruckte uns das imposante Renaissance – Schloß Johannisburg und die kulturhistorisch bedeutsame gotische Stiftsbasilika, die in ihrem Inneren u.a. Werke von Matthias Grünewald und Lucas Cranach beherbergt. Das frühherbstliche Wetter erlaubte uns, das (im übrigen recht ordentliche) Mittagessen im sonnigen Garten des Schlosses einzunehmen.

Unsere Weiterfahrt führte uns wenige Kilometer mainabwärts in das zauberhafte, mittelalterliche Seligenstadt. Hier besuchten wir, kundig geführt, die von Einhard, dem Biographen Karl des Großen, im Jahre 825 gestiftete, ehemalige Benediktinerabtei sowie die Reste der Stauferpfalz und den blühenden Klostergarten. Es traf sich gut, daß just an diesem Samstag ein Weinfest stattfand, wo wir in gemütlicher Runde Gewächse aus Franken und Hessen genießen konnten. Nach dem Gottesdienst, in dem wir Dankeschön für den gelungenen Tag sagten, ging es zurück in unsere Heimatstadt Koblenz, das wir wohlbehalten am spät5en Abend erreichten.

Für die Planung und Leitung dieser Fahrt weiß die „Lese“ seinem Reiseleiter Adolf Meinung herzlichen Dank.

Dr. Ewald Thul

Fotos: B. Rademacher

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Lesungen und Lesefahrten

Lesefahrt 2009 – auf Luthers Spuren

Lese - Reise in das Land der Himmelsscheibe und der Askanier

Der Katholische Leseverein auf Luthers Spuren

Vom 18. bis 21. Juni 2009 führte uns der Weg nach Eisleben, dem Geburtsort Luthers, zunächst zum Fürstenschloß von Schwarzburg-Sondershausen (ehemalige DDR-Partnerstadt von Koblenz), wo uns der dortige Oberbürgermeister freundlichst empfing und uns mit einem Glas Sekt überraschte.

In Eisleben machten wir Quartier für vier Tage im Stadtschloß, Hotel Graf von Mansfeld, eine wunderschöne Bleibe in barockem Ambiente. Die Stadtführung ließ uns Luthers Geburts- und Sterbehaus erleben, seine Taufkirche und die Marktkirche St. Anna.

Der nächste Tag führte uns in die Salz- und Saalestadt Halle, wo uns die Himmelsscheibe von Nebra, eine Weltsensation des ältesten Observatoriums der Menschheit, bei einer Raubgrabung 1992 entdeckt, erwartete. Sodann waren wir Gast bei der ältesten deutschen “ Salzwirkerinnung von 1491″ im Hallorenhaus an der Saale.

Wittenberg, die Stadt des Kurfürsten Friedrich des Weisen, der Martin Luther auf der Rückreise vom Reichstag zu Worms 1521 „überfiel“ und auf der Wartburg in Sicherheit brachte, beeindruckte uns mit den Luthergedenkstätten, der Schloßkirche, dem historischen Markt und dem Lutherhaus.

Am Nachmittag machten wir einen Abstecher in eine der schönsten Parklandschaften Deutschlands, das “ Wörlitzer Gartenreich“ des Anhaltiner Fürsten Leopold, ein weitläufiger Park mit Schlössern, Tempeln und Kunstwerken in freier Natur, die wir bei einer Gondelfahrt über die zahlreichen, den Park durchziehenden Kanäle erkundeten.

Am Sonntagmorgen feierten wir Gottesdienst im Zisterzienserinnnen-Kloster Helfta, einem Vorort Eislebens. Schwester Gracia erzählte uns in einer sehr liebenswürdigen Weise vom Werden, Leben und Wirken dieser beeindruckenden Stätte, die nach hunderten Jahren der Aufhebung des Klosters nach der Wende einen Neuanfang nahm.

Auf der Heimfahrt besuchten wir die Burg Querfurt, eine der größten und gleichwohl unbekannten Burgen. Der Zufall wollte es, daß just an diesem Tag ein Burgfest stattfand, das uns das mittelalterliche Ambiente näherbrachte.

Unvergeßliche Tage waren vergangen, als wir müde, aber auch glücklich wieder in unsere Vaterstadt Koblenz heimkehrten: „Mit der Lese wor et wie immer scheen gewese!“
Dr. Ewald Thul

Fotos: Rademacher

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Archiv Ehrungen

Katholischer Leseverein ehrt Jubilare 2009

Katholischer Leseverein ehrt Jubilare

17. Mai 2009


Langjährigen Mitgliedern pflegt die “Lese” wegen ihrer Treue zum Verein in einen kleinen Feierstunde zu danken; so auch dieses Jahr. Der Vorsitzende, Dr. Ewald Thul, wies auf die gesellschaftliche Bedeutung der “Lese” für Koblenz hin und betonte, dass insbesondere nach dem letzten Krieg manches persönliche Schicksal durch den Verein bestimmt worden sei. Von dieser Bedeutung habe er nichts verloren, im Gegenteil: Die Tatsache, dass immer mehr ältere Bürger einen Kreis Gleichgesinnter suchten, stärke die Bedeutung der traditionsbewussten “Lese”. Den Jubilaren wurden Urkunden überreicht, die das Bild des Joseph Görres, des großen Sohnes der Stadt Koblenz, zeigen. 

Geehrt wurden für 60-jährige Mitgliedschaft:  
Erwin Langes, Irmgard Heitger, Liesl und Fritz Wolf; 
 
für 50-jährige Mitgliedschaft:
Änne Curth, Hans Clever, Konrad Schwab und Franz Böhringer.
 
25 Jahre lang gehören dem Katholischen Leseverein an:
Monika Artz, Dieter Alex, Helmut Flöck, Dr. Rudolf Kasper, Dr. Emil-Herbert Goeckel, Karl-Heinz Moitz, Karl-Heinz Schieder, sowie Dr. Albert und Paul Schwarz.
 
Ewald Thul
 
Fotos: W. Brennig
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Archiv Besinnung und Glaube

Fastenbesinnung – Msgr. Stephan Wahl – 2009

Fastenbesinnung der „Lese“ am 14.03.09 mit Msgr. Stephan Wahl.

Seit vielen Jahren bietet der Katholische Leseverein seinen Mitgliedern Besinnungstage in der Advents- und Fastenzeit an, die sich großer Beliebtheit erfreuen. So fanden sich auch jetzt wieder über hundert Mitglieder im großen Saal des Altenheims Eltzerhof ein, um sich von dem

Kommunikationsdirektor des Bistums Trier,
Monsignore Stephan Wahl,

in die Welt der kirchlichen Verkündigung in den Medien entführen zu lassen. Sie staunten nicht schlecht über die generalstabsmäßige Akribie, mit der die sonntäglichen Fernseh – Gottesdienste geplant und durchgeführt werden.

So werden die Predigten von Dritten geprüft und auf die Minute genau getrimmt. Die Beschränkung auf das Wesentliche sei eine gute Übung der Beteiligten für den gottesdienstlichen Alltag. Die gleiche Disziplin sei auch beim „Wort zum Sonntag“ gefordert, das viereinhalb Minuten nicht überschreiten dürfe. Schmerzliche Kürzungen seien da an der Tagesordnung. Mit Schmunzeln wurden die Ratschläge Wahls begleitet, die er bei den sogenannten Talkshows empfiehlt. So hat er die Frage eines Moderators, ob er sicher sei, ob und wie lange er noch am Zölibat festhalte, mit der Gegenfrage beantwortet, ob er, der Moderator, wisse, wie lange er an seiner Ehe festhalte. Mit dieser Antwort war das Thema „Zölibat“, mit dem der Moderator den Monsignore zerpflücken wollte, vom Tisch. Den abendlichen Gottesdienst feierte die Lese in der Basilika St. Kastor mit Pastor Helmut Kusche und Diakon Horst Dany. Anschließend saß man im Eltzerhof noch eine gute Weile zusammen bei Brot und Wein.
Alle waren sich einig: Ein schöner Tag, und im Advent sind wir wieder dabei!

Dr. Ewald Thul

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Lese Fastnacht

Lese-Sitzung 2009

Beim Leseverein lacht das Narrenherz

Lesesitzung 2009

Besucherrekord in der Rhein-Mosel-Halle – Unkonventioneller Mix ist ein Schlüssel zum Erfolg – Akteure auf der Bühne reisen sogar aus Landau an. Die Mischung macht“s: Starke Reden und unkonventionelle Tanzdarbietungen gehören einfach zum Rezept einer guten Sitzung. Dass das närrische Menü des Katholischen Leservereins den Gecken besonders mundet, ist bekannt. Und auch dieses Mal war für jeden Geschmack etwas dabei.

Während in der Region gerne über das nachlassende Interesse am Sitzungskarneval geklagt wird, sieht es zumindest beim Katholischen Leseverein ganz anders aus. Die altehrwürdige Gesellschaft, die alljährlich in der Rhein-Mosel-Halle feiert, meldete einen Besucherrekord. „So etwas habe ich noch nicht erlebt“, staunte auch MdL Michael Hörter. Der Sitzungspräsident der „Lese“ muss es wissen – ist er doch mittlerweile seit zwei mal elf Jahren im Amt. Seinen Anspruch brauchte er dieses Mal nicht zu definieren. Das nahm ihm gleich zu Beginn Prinz Dieter ab.

„Das Beste, was es im Koblenzer Karneval gibt“, kündigte der „närrische Fuhrmann“ an. Und viele im Saal sollten ihm recht geben. Die Tollitäten, die von der Blaskapelle St. Servatius Güls in den Saal „gespielt“ wurden, hatten selbst ein rot-weiß-goldenes Geschenk: die Showtanzgruppe ihrer Gesellschaft, die gleich zu Beginn zu einer musikalisch-tänzerischen Weltreise aufbrach und einen Grund dafür lieferte, warum die „Lese“ mit ihren Kappensitzungen so erfolgreich sind. Die Organisatoren haben ein „Händchen“ für die Programmgestaltung – man traut sich, gleich zu Beginn starke Akteure zu bringen, die andernorts in der zweiten, in der Regel besseren Hälfte einer Sitzung auftreten. Hinzu kommt, dass nicht viel Zeit mit Regularien verplempert wird, sodass man mit einem Zeitrahmen von knapp vier Stunden bequem zurechtkommt. Und: Die „Lese“ profitierte von der guten Form der Redner. So gelang es dem von Schlussverkauf- Kunden überrannten „Detektiv und Personenschützer“ alias Lothar Hoffmann, das Eis zu brechen – der Mann ist eben für seine feinen Reime und drastischen Bilder bekannt. Etwas schwerer tat sich da „Restposten“ Markus Preis. Trotz seiner Interaktion mit dem Publikum empfand so mancher die Partnersuche des „Dauersingles“ aus Dortmund als zu lang. Dennoch: Dass der Ansatz, auch Comedy in das närrische Programm einzubinden richtig ist, zeigte wieder einmal Knacki Deuser, der erst nach einer Zugabe von der Bühne gelassen wurde. Sein Tipp für die Buga-Planer: 2011 alle Besuchergruppen zuerst am Zentralplatz rauslassen – dann ist alles andere wunderbar. Noch böser Werner Laube: Seine „Klamaukpartei“ legte Zentralplatz-Planern den neuen VHS-Kurs „Betreutes Denken“ nahe. Es schloss sich ein Plädoyer für die kleinen Sünden an. Die Botschaft: „Wer nicht trinkt und auch nicht raucht, ist ein Steuerhinterzieher, den keiner braucht.“ Fazit: Der Leserverein brachte wieder einmal das Kunststück fertig, die Wiederholungsrate am Ende der Session flach zu halten. Zu dem bereits von der „Großen“ bekannten Experten für Kowelenzer Grammatik, Dr. Albert Esser, und den Niederberger „Mauerblümchen“ gesellten sich Akteure, die sonst wenig oder gar nicht im Koblenzer Karneval zu sehen sind. Das gilt gerade für die CTG-Cheerleader und die Meistertänzerinnen vom TSV Landau. Bekannter sind dagegen die grün-weißen Funken aus Köln-Büllesbach, für die Koblenz zu einem Lieblingsziel geworden ist. (ka)

Quelle
20.02.2009 © Rhein-Zeitung

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Musikalisches

Neujahrskonzert 2009

Der Katholischer Leseverein begrüßte das neue Jahr mit Kammermusik

„Eine Sternstunde der Kammermusik“: So fasste der Vorsitzende des Katholischen Lesevereins, Dr. Ewald Thul, die diesjährige Neujahrsmatinee seines Vereins zusammen. 360 Besucher waren zu Mercedes-Benz gekommen und erlebten die Sopranistin Ekaterina Isachenko, den Cellisten Benedict Klöckner und den Pianisten José Gallardo.

Gallardo und Klöckner eröffnete das Konzert mit ihrer Interpretation der A-Dur-Sonate von Beethoven, die geprägt war vom spannungsreichen Kontrast zwischen einerseits kraftvoller, schroffer Qualität und andererseits grüblerisch versunkener Nachdenklichkeit. Die scharfen, dynamischen Kontraste und ruppigen Rhythmen wurden mit urwüchsiger Kraft und fülliger, dunkler, dabei lupenreiner Tongebung förmlich in die Saiten gemeißelt.

Nach dem furiosen Beethoven zeigte die Sopranistin Ekaterina Isachenko erstaunliches Stimmvolumen, das sowohl Lyrik als auch Dramatik in müheloser Leichtigkeit präsentierte. Die Darbietung ihrer Beiträge von Puccini bis zu Lehár und Gershwin wurde nicht zuletzt durch ihre außerordentliche Bühnenpräsenz zu einem Vergnügen für Ohr und Auge. Gallardo faszinierte auch hier als kongenialer Partner am Klavier mit ungewöhnlicher Brillanz und Klangfülle.

Die Cellosonate in a-Moll von Edward Grieg wurde im zweiten Teil zum Hörerlebnis. Abgründe von Verzweiflung und Melancholie wurden von Klöckner und Gallardo in empathischer Übereinstimmung schillernd und hintergründig dargeboten. Klavier und Cello hielten dabei innige Zwiesprache, antworteten und imitierten einander in einer funkelnden Fülle von Ausdrucksvariationen. Die Musik berührte, war mystisch und traurig, dabei zugleich ungestüm sowie ekstatisch und kündete von großer Seelenpein. Dafür gab es tosenden Applaus. Mit südamerikanischem Feuer am Klavier und einem glühenden Celloton verabschiedeten sich die beiden Instrumentalisten mit Stücken von Granados und Cassado.
13.01.2009 © Rhein-Zeitung  
http://rhein-zeitung.de

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Archiv Besinnung und Glaube

Adventbesinnung – Prälat Hans Lambert – 2008

»Binde Deinen Karren an einen Stern« – Prälat Hans Lambert

»Binde Deinen Karren an einen Stern«
Adventliche Impulse für Christen über sechzig

Feste Termine des Katholischen Lesevereins sind Besinnungsnachmittage in der Fasten- und Adventszeit.
Diesmal führte Prälat Hans Lambert, den Koblenzern auch als ehemaliger Regionaldekan und Pfarrer von Liebfrauen bekannt, die Lesefamilie durch den Besinnungstag.
Der große Saal des Altenheims Eltzerhof war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Binde Deinen Karren an einen Stern; unter diesem Wort Leonardo da Vincis stand der Vortrag des Prälaten Lambert.

Nachdrücklich ermunterte er die Versammelten, auch im vorgerückten Alter sich nicht zurückzuziehen, sondern sich Ziele zu setzen, die das Miteinander zum Inhalt haben. Jeder könne in sich Talente entdecken, anderen zu helfen in Einsamkeit, Not und Krankheit.

Der Vorsitzende der Lese, Dr. Ewald Thul, dankte dem Referenten für den gewinnbringenden Tag. Nach dem adventlichen Gottesdienst in der Basilika St. Kastor saß die Lesefamilie bei Brot und Wein noch eine geraume Zeit bei guten Gesprächen zusammen.

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Lesungen und Lesefahrten

Lesefahrt 2008 – Darmstadt und die Bergstraße

Herbstfahrt nach Darmstadt und die Bergstraße

Die Herbstfahrt der Lesefamilie führte uns zunächst in die „Jugendstilstadt“ Darmstadt. In der Frühe des 20. September brachen wir in zwei Bussen mit über sechzig Leuten auf.

Der Nebel lichtete sich bald, und ein blauer Himmel wölbte sich über uns.
Kaum einer von uns kannte Darmstadt; wir waren gespannt. Wir fuhren, an unserem Zielort angekommen, hinauf zur Mathildenhöhe mit ihrer hochinteressanten Künstlerkolonie. Jugendstil pur, wohin man schaute; und mit goldglänzendem Dach eine wunderschöne orthodoxe Kapelle.

Kundige Führer machten uns mit der Geschichte des Jugendstils vertraut.

Kloster und Königshalle des geschichtsträchtigen Lorsch waren das nächste Ziel; der Besuch lohnte sich. Der späte Nachmittag sah uns in Heppenheim an der Bergstraße, wo wir durch die winklige und romantische Altstadt geführt wurden: Ein großes Erlebnis. Natürlich besuchten wir auch die Pfarrkirche St. Peter, den sogenannten „Bergsträsser Dom“.

Den Tag beschlossen wir im historischen „Winzerkeller“ bei einem guten Glas Wein. Und wohlbehalten kehrten wir, auf die Minute pünktlich, in unsere Vaterstadt zurück.