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Musikalisches

Neujahrskonzert 2014

Nerujahrskonzert 2014

Am Morgen des 12. Januar fand in den Räumen der Mercedes-Benz-Niederlassung in Koblenz das Neujahrskonzert des Katholischen Lesevereins statt. Schon in aller Frühe strömte die Lesefamilie herbei, um einen möglichst guten Platz zu ergattern.

Eine halbe Stunde vor Konzertbeginn waren die 360 Plätze komplett besetzt. Was zog die Leute so sehr an? Es war die hohe Qualität der Künstler.

Als Pianistin wirkte Anna Federova, eine junge Frau aus Kiew, die schon eine glänzende, internationale Konzertkarriere absolviert hat und zu den weltweit führenden jungen Künstlern gehört.
Nicht minder berühmt ist der Cellist Benedict Klöckner, der zu den am meisten bewunderten Begabungen der neuen Solistengeneration gehört. Zahlreiche internationale Wettbewerbe hat er gewonnen und hat in vielen großen Konzerthäusern der Welt gespielt.

Sehr beeindruckend auch seine Schwester Melanie Klöckner, die als junge Sopranistin schon bei einigen Konzerten, so in Stuttgart, Frankfurt und Karlsruhe brillieren konnte.

Der Direktor der Mercedes-Benz-Niederlassung, Thomas Millies, hatte die Zuhörerschaft mit herzlichen Worten begrüßt und und darauf hingewiesen, dass es das 20. Neujahrskonzert der „Lese“ sei, dem noch viele folgen sollten.

Der Vorsitzende der „Lese“, Dr. E. Thul, dankte dem Hause Mercedes für die große Gastfreundschaft und lud die Besucher des Konzerts zu Brot und Wein ein.
Dr. E. Thul

Fotos: H.-P. Mertens

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Presseberichte

Blick aktuell, Ausgabe vom 18.Januar 2014:
Katholischer Leseverein präsentierte in der Mercedes-Benz-Niederlassung ein Neujahrskonzert
mit drei hochbegabten Musikern

Ein Konzert – eine Sternstunde
Die weltweit konzertierenden Musiker Anna Federova und Benedict Klöckner berührten mit ihrem Spiel die Herzen;
die Sopranistin Melanie Klöckner begeisterte das Publikum mit der Puccini-Arie

Koblenz. Mehr als 350 Mitglieder der großen und treue Koblenzer Lesefamilie, ihre Angehörigen und Freunde waren gekommen, um das Neujahrskonzert, ein seit dem 30. Januar 1994 sehr beliebtes, jährlich veranstaltetes Musikerleb-nis, zu genießen. Für den Genuss sorgen schon seit vielen Jahren immer wieder Mitglieder der hoch musikalischen Familie Klöckner. In diesem Jahr waren es der 1989 in Neuwied geborene Cellist Benedict Klöckner und seine Schwester, die Sopranistin Melanie Klöckner (geb. 1990). Als Sahnehaube obenauf trat durch Benedicts ver-mittelndes Mitwirken eine der weltweit führenden jungen Pianistinnen, die 23-jährige Ukrainerin Anna Fedorova, mit den Geschwistern auf die Bühne des Autohauses.

Große Werke standen auf dem Programm

Nach der Begrüßung durch den Hausherrn, den Leiter des Autohauses, Thomas Millies, standen auf dem Programm große Werke von Chopin, Puccini, Dvorak, Poulenc, Rachmaninov und Prokofiev. Gleich zu Beginn stellte Benedict Klöckner durch· verschiedenste Spieltechniken die klangliche Vielseitigkeit des Violoncello vor. Denn bei Prokofievs fast epischem Werk „Sonate für Cello und Klavier C-Dur op. 119“ werden die Saiten gezupft, geschlagen oder eben mit dem Bogen zum Klingen gebracht. Dem Cellisten dabei zuzusehen und zuzuhören, ist einfach faszinierend. Fedorova begleitet ihn nicht nur am Klavier, sondern spielt ihren Part gleichberechtigt: Mit großen Gesten interpretiert sie einfach hinreißend und bleibt mit ausdrucksvoller Mimik in ständigem Blickkontakt mit ihrem musikalischen Pendant. Nicht nur bei der Prokofiev-Sonate. Gekonnt lassen beide Musiker ihre Instrumente eine innige Beziehung eingehen. Sie spielen die Noten nicht einfach nur, sondern drücken Gefühl mit der Musik aus. Im letzten Satz der Sonate – Allegro ma non troppo – lassen sie die Musik geradezu voluminöse Freudensprünge machen, sie davon galoppieren. Über ganze Passagen lässt Klöckner das Notenblatt unbeachtet, spielt lieber voller Hingabe mit fast geschlossenen Augen oder mit einem Blick zu Fedorova, deren ausdrucksvolles Spiel die Töne fast sprechen lässt. Virtuos gelingen ihr die anspruchsvollen Klavierpassagen in Chopins 1828 komponierter „Introduction et Polonaise Brillante für Cello und Klavier“. Atemberaubend und das Publikum fesselnd ist das makellose, immer wieder hohes Tempo fordernde Spiel beider Musiker. Die Bravo-Rufe nach jedem Stück haben sie sich redlich verdient.

Schöne Sopran-Stimme
Mit einer schönen Sopran-Stimme singt Melanie Klöckner, die lange Jahre Mitglied im Koblenzer Kinder- und Jugendchor „Die Kolibris“ war und seit 2011 Sologesang in Frankfurt studiert „Song to the Moon“ aus Dvoraks Oper „Rusalka“, „Pont-de-Cé“ von Francis Poulenc und die Arie „Un Bel Di Vedromo“ aus der Puccini-Oper Madame Butterfly. Sie singt ohne Text- und Notenblatt in Russisch, Französisch und Italienisch und strahlt dabei eine große Portion Charme und Anmut aus. Die große Dramatik der Puccini-Arie vermag sie bravourös und anrührend zu interpretieren.
Einfühlsam und in sich ruhend ist ihr Fedorova am Klavier lediglich ein dezenter musikalischer Begleiter. Die Pianistin stellt ihr besonderes Talent noch einmal mit Rachmaninovs anspruchsvollem „Préludes op. 22,23“ unter Beweis. Hin-gebungsvoll ist ihr Spiel, ihr Instrument beherrscht sie perfekt. Was sie bietet, ist Tastenzauber par excellence. Das letzte Stück des Konzertes war Chopins „Sonata für Violoncello und Klavier g-moll op. 65“. Es war auch das letzte große Werk des Komponisten, 1847 veröffentlicht. Die Cello- und Klavier-Einsätze hielt er wohl im Gleichgewicht, aber in immer wieder veränderter Konstellation. MaI miteinander verbunden, mal im Solo, mal sich im Kontrast begegnend.

Hervorragende Interpretation
Das von hoher Emotionalität geprägte Werk interpretieren Benedict Klöckner und Anna Fedorova hervorragend. An manchen Stellen scheint der Cellist sein musikalisches Temperament gar zurückhalten zu müssen, obwohl sein Spiel den tanzenden Tönen des Klaviers doch schon in wilder, ausgelassener Verfolgungsjagd hinterher eilen darf. Als Zugabe boten Benedict Klöckner und Anna Fedorova dem Publikum ein sehr besonderes Musikstück von Paganini, die Mosé-Phantasie. Sie wird begleitet von der Legende, Paganini habe die E-, A- und D-Saiten seines Instrumentes angesägt, um mit einer Improvisation auf der verbliebenen G-Saite zu glänzen.
Klöckner spielt das Stück auf dieser Saite so schön, dass das Fehlen der anderen Saiten keine Entbehrung ist. Die Melodie ist schließlich so fröhlich, als ob Paganini selbst über seinen Coup lachen würde. Für Melanie Klöckners Zugabe lieferte die Noten der bekannte Londoner Komponist Howard Blake, der auch die Musik zu dem Kult-Zeichentrickfilm „Der Schneemann“ geschrieben hat. Eigens für den Konzert-Auftritt der Geschwister bei dem Leseverein hatte er ein kleines Arrangement geschrieben. Das Lied in deutscher Sprache singt Melanie vom Blatt, ihre Stimme ist bei dem neuen Stück ganz zart und noch ein wenig unsicher. Bevor Dr. Ewald Thul, der Vorstandsvorsitzende des Lesevereins, sich mit Wein und Blumen bei den Ausführenden bedankte, bewertete er das Konzert als Sternstunde. Eine Darbietung von Weltrang, die man nicht oft geboten bekomme, begeisterte er sich.

Ewald Thul (l.) und Thomas Millies begrüßten die zahlreich erschienenen Mitglieder der Lesefamilie

Text und Fotos: Barbara Senger

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Rhein-Zeitung, Ausgabe vom 18. Januar 2014:

Junge Künstler begeistern
Koblenz. Drei junge Talente begeisterten jetzt bei der Neujahrsmatinee des Katholischen Lesevereins Koblenz: Benedikt Klöckner, der als Jungstar am Cello gilt, seine Schwester Melanie (Sopran) sowie die Pianistin Anna Federova gestalteten zur 20. Auflage des Neujahrskonzertes ein Programm mit Werken von Chopin, Dvorak, Puccini, Rachmaninow und Prokofjew in der Mercedes-Benz-Niederlassung. Knapp 400 Zuhörer lauschten dem musikalischen Vortrag der drei jungen Künstler. Benedikt und Melanie Klöckner sind gern gesehene Gäste beim Neujahrskonzert des Lesevereins, im vergangenen Jahr traten sie ebenfalls dort auf. Der Kontakt zur Pianistin Anna Federova entstand 2012 beim Verbier Festival zwischen ihr und Benedikt Klöckner. Beide wurden damals für ihre besonderen künstlerischen Leistungen mit dem Festivalpreis ausgezeichnet. Und auch das Publikum des Neujahrskonzertes war begeistert von der Darbietung der drei.
www.rhein-zeitung.de.

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Lesebriefe

Lesebrief 2013 – Vorwort von Dr. Ewald Thul

Vorwort zum Lesebrief 2013

Mit unserem Besinnungstag am 7. Dezember, durch den Abt Benedikt von Maria Laach führen wird, endet unser Jubiläumsjahr »150 Jahre Lese«. Es war ein Jahr großer Glanzlichter, die deutlich werden ließen, dass unser Verein noch voller Leben steckt.

Beispielhaft sind da zu nennen unser Neujahrskonzert mit Benedikt Klöckner und Danae Doerken, die Fastnachtsitzung in der Rhein-Mosel-Halle, die allgemein von den Koblenzern als die beste von allen Karnevalsveranstaltungen bezeichnet wurde, unsere Fahrt nach Bayreuth und Marienbad und der Höhepunkt unserer Festveranstaltungen: Pontifikalamt mit Bischof Dr. Stephan Ackermann und Festakt in der Basilika St. Kastor.

Die Festansprache des Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach wird unvergesslich bleiben, wie auch das fröhliche Miteinander im Blumenhof, das von einer strahlenden Sonne beschenkt wurde. Die überaus rege Teilnahme unserer Mitglieder macht Mut zum tatkräftigen Weiterwirken. Wenn es die „Lese“ nicht gäbe, man müsste sie erfinden.

In dieser Zuversicht grüßt Sie und Ihre Familien mit den besten Wünschen für einen gesegneten Weg durch das kommende Jahr 2014 namens des Vorstands.

Ihr Ewald Thul

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Archiv Besinnung und Glaube

Adventbesinnung – Abt Benedikt, Maria Laach – 2013

»Glauben – wozu?« – Abt Benedikt, Maria Laach – 2013

Am Samstag des 2. Advent versammelte sich die Lesefamilie im großen Saal des Elzerhofstifts zu ihrem traditionellen Besinnungsnachmittag.
Aus allen Ecken des Hauses mussten Stühle herbeigeschafft werden; so groß war die Zahl der Besucher. Spontan eröffnete Ernst-Matthias Schmitz, ehemaliger Organist von Herz Jesu, die besinnliche Stunde am Klavier mit einem Adventslied.

Abt Benedikt von Maria Laach war der geistliche Referent, der mit einfühlsamen Worten das nicht unproblematische Thema „Glauben – wozu?“ behandelte.
Unser Glaube in seiner heilenden Funktion sei auch wesentlich dem Nächsten zugewandt. Abt Benedikt berührte in seinen Ausführungen auch das Thema der Heiligen Messe, die Gegenwart Jesu Christi im Sakrament und das Erleben der feiernden Gemeinde.

Abschluss des Tages war die Messfeier in der Basilika St. Kastor, der Abt Benedikt, unterstützt vom Diakon Horst Dany, vorstand.
Und wie in der „Lese“ üblich, fand man sich anschließend im Eltzerhofstift zu guten Gesprächen bei Brot und Wein ein. 

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Debbekuchen-Essen

Debbekooche – Essen 2013

Debbekooche-Essen am 08. November 2013

Am Abend des 8. November fand sich die Lesefamilie im Soldatenfreizeitheim „Haus Horchheimer Höhe“ ein, um im Gedenken an St. Martin das Koblenzer Nationalgericht, den Debbekooche, zu verzehren.

Geriebene Kartoffeln, Speck und Zwiebeln werden im Ofen gebacken, bis die Oberfläche des Kuchens knusprig braun ist. Ein gutes Stück dieser Speise, ergänzt mit süßem Apfelkompott, lässt die Augen eines Koblenzers glänzen.

Der Vorsitzende Dr. E. Thul wies in seiner Begrüßung auf die Bedeutung des heiligen Martin für die Entwicklung des fränkischen und damit auch des deutschen Reiches hin. Kein Heiliger erfährt im Rheinland und auch darüber hinaus, eine solche volkstümliche Verehrung. Kirchen und Klöster, Städte und Dörfer und manche Familiennamen weisen auf ihn hin. Sein Offiziersmantel, den er mit einem frierenden Bettler teilte, wurde zur Siegesfahne der merowingisch-fränkischen Heere. Dieser Mantel, capa genannt, wurde zum Namensgeber für „Kaplan“, dem Hüter des Mantels, und für „Kapelle“, dem Aufenthaltsort dieses Heiligtums.

Vor dem Essen, das köstlich bereitet war, hatten die Gebrüder R. und W. Brennig einen Film, den sie beim Jubiläumsfestakt der „Lese“ in der Basilika St. Kastor aufgenommen hatten, gezeigt. Noch einmal konnten wir die großartige Festrede des Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach genießen und uns dieses wunderschönen Festtages erinnern.

Dr. E. Thul
Fotos: R. Brennig

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aus dem Vereinsleben

Mitgliederversammlung 2013

Jahreshauptversammlung 2013 der Lese im Zeichen des Jubiläums

Verein hat solide Grundlage mit Perspektiven

Der gemeinsame Gottesdienst vor Beginn der Jahreshauptversammlung am 20. September 2013 vereinte zunächst die Lesefamilie in der Kapelle des Eltzerhofs. Die St. Kastor-Basilika stand wegen einer Konzertveranstaltung nicht zur Verfügung. Für den erkrankten geistlichen Beirat Pfarrer Joseph Müller zelebrierte Regionaldekan a.D. Peter Bleeser die hl.h Messe und gedachte hier besonders der im letzten Jahre verstorbenen Mitglieder unserer Gemeinschaft.

Zur anschließenden Jahreshauptversammlung begrüßte der Vorsitzende die überaus zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste. Im Rechenschaftsbericht für das abgelaufene Jahr erwähnte der Vorsitzende zunächst die traditionellen Veranstaltungen, wie den Besinnungstag im Advent mit Prälat Hans Lambert, das Treffen an Martini zum „Debbekooche“ im Soldatenfreizeitheim Horchheimer Höhe, das hervorragend besuchte Neujahrskonzert im Mercedes-Benz-Haus, die Fastenbesinnung mit Innenstadtpfarrer Stephan Wolff, die großartige und mehrtägige Wallfahrt nach Böhmen und die Herbstfahrt nach Frankenberg, Wetzlar und Limburg. Danach ging er ausführlich auf die Sonderveranstaltungen und Ereig-nisse im Jubiläumsjahr unseres 150-jährigen Bestehens ein.
Im Landeshauptarchiv Koblenz referierte der Vorsitzende zu Beginn des Jahres über die Entstehungsgeschichte des Katholischen Lesevereins und die Krisen, die der Verein während des Kulturkampfes und in der Zeit des Nationalsozialismus durchgemacht hat. Nach der Wiederbelebung 1946 steht der Verein heute auch evangelischen Christen offen.
Mit der Wiedereröffnung der Rhein-Mosel-Halle fand auch im Jubiläumsjahr eine eindrucksvolle Lesesitzung unter Präsident Michael Hörter statt. Namhafte Büttenredner und zahlreiche Tanzgarden sorgten für eine großartige Stimmung. Vorsitzender Dr. Ewald Thul erwähnte dann das feierliche Pontifikalamt in der Basilika St. Kastor mit Diözesanbischof Dr. Stephan Ackermann, den anschließenden eindrucksvollen Festvortrag von MdB Wolfgang Bosbach und das Grußwort des Koblenzer Oberbürgermeisters Dr. Hofmann-Göttig. Das schöne Maiwetter ließ den folgenden Empfang im wundervollen Ambiente des Blumenhofs zu.
Der Vorsitzende wies auf die .Anstrahlung der Cusanus-Stele vor der Florinskirche hin, deren Kosten der Verein aufgebracht hat. Außerdem schenkte der Verein den Bürgern unserer Heimatstadt Koblenz eine neue für die im 2. Weltkrieg zerstörte Turmuhr an der Jesuitenkirche, heute City-Kirche. Abschließend dankte der Vorsitzende den Mitgliedern und Gästen für die zahlreiche Teilnahme an den Veranstaltungen und führte weiter aus, dass der Verein im Jubiläumsjahr 430 Mitglieder hat.

Es folgte der Finanz- und Vermögensbericht des Schatzmeisters Heinz-Dieter Maahs. Er gab in gewohnter Weise eine übersichtliche und solide Darstellung der Ein- und Ausgaben der 4 Betriebsbereiche des Vereins für das Wirtschaftsjahr 2012. Dass das Vereinsjahr 2012 mit einem Überschuss abschließt und für die Durchführung des Jubiläums ausreichende Rücklagen zur Verfügung stehen, wurde mit großem Beifall aufgenommen. Der Vorsitzende dankte dem Schatzmeister für seine Ausführungen und seine Tätigkeit.

Die Kassenprüfer Heinz Adams und Manfred Kilian bestätigten eine ordnungsgemäße und einwandfreie Führung der Finanz- und Kassengeschäfte.

Aus der Mitgliedschaft wurde durch Dieter Siefarth Antrag auf Entlastung des gesamten Vorstandes gestellt, der einstimmig angenommen wurde.

Es folgten anschließend die in diesem Jahre satzungsgemäß anstehenden Neuwahlen des Vorstandes.
Vorsitzender bleibt Dr. Ewald Thul, wieder gewählt in den Vorstand wurden:
Hans Breuer, Manfred Diehl, Eugen Lambert; Heinz-Dieter Maahs, Heinz-Peter Mertens, Alfred Schweitzer, Günther Zenzen und der geistliche Beirat Pfarrer Joseph Müller.

Neu in den Vorstand gewählt wurde Johannes Thul. Der Vorsitzende dankte den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Gerhard Genzler und Michael Hörter für ihre langjährige, engagierte Tätigkeit für unseren Verein mit herzlichen Worten.

Für das Jahr 2014 ist eine mehrtägige Reise in der Zeit vom 15.05. bis 18.05.2014 nach Leipzig und ins Muldetal vorgesehen, so unser Reiseleiter Adolf Meinung.

Nach weiterer Aussprache endete die Versammlung harmonisch bei Brot und Wein

H.D.M
Fotos: W. Brennig

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Lesungen und Lesefahrten

Lesefahrt 2013 – ein hessisches Städtetrio und Stühle aus gebogenem Holz

Herbstfahrt - ein hessisches Städtetrio und Stühle aus gebogenem Holz

Unter diesem Motto fuhr der Katholische Leseverein imSeptember 2013, in die mittelhessische Fachwerkstadt Frankenberg an der Eder.

Keiner von den Mitfahrern hatte je etwas von dieser Stadt gehört, geschweige denn war er dort gewesen. Um so erstaunter waren wir, als wir unser Ziel erreichten und einen wunderschönen Ort vorfanden. Besonders eindrucksvoll war der Marktplatz mit seinem mittelalterlichen Rathaus, dessen Fassade kürzlich eine deutsche Briefmarke zierte.

Eingehend betrachteten wir die Liebfrauenkirche, eine der ältesten gotischen Kirchen Deutschlands, erbaut in den Jahren 1286 bis 1360, nach dem Vorbild der Marburger Elisabethkirche.

Dann besuchten wir die am Stadtrand Frankenbergs gelegene Firma Thonet, in der auch heute noch Bugholzmöbel gefertigt werden, die der Bopparder Schreiner Michael Thonet vor zweihundert Jahren erfunden hat. Die Führung durch das auf dem Firmengelände befindliche Thonet-Museum war sehr eindrucksvoll.

Die Frankenberger Gastronomie überraschte uns durch ihre Qualität und niedrige Preise. Ein Notstandsgebiet, wie ein Gastwirt meinte?

Am Nachmittag fuhren wir nach Wetzlar und erlebten eine sehr eindrucksvolle Führung durch den frühgotischen Dom St. Marien, der seit der Reformation von beiden Konfessionen, katholisch und evangelisch, genutzt wird, das wohl älteste Simultaneum der Welt.

Weiter ging´s nach Limburg, wo wir in der Pallotinerkirche an der Abendmesse teilnahmen. Ein Chor aus dem Saarland trug zur Feierlichkeit des GottesdienDen Ausklang des Tages feierten wir in der sogenannten Studentenmühle im Eisenbachtal bei Nentershausen. Wir waren überrascht, welch schönes Hotel uns in diesem abgelegenen Tal erwartete. Speisen und Getränke waren vorzüglich und preislich angemessen.

Am späten Abend gelangten wir wohlbehalten und zufrieden wieder nach Koblenz. Wir durften einen schönen Tag mit der Lesefamilie verbringen.
Dr. E. Thul

Fotos: B. Rademacher

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Archiv Ehrungen

Katholischer Leseverein ehrt Jubilare 2013

Katholischer Leseverein ehrt Jubilare

10. September 2013
 

Am Dienstag, dem 10. September 2013, fand sich der Vorstand des Katholischen Lesevereins in den „Winninger Weinstuben“, die nahe der Talstation der Seilbahn gelegen sind, ein, um seine Jubilarinnen und Jubilare zu ehren. Alle Mitglieder, welche dieses Jahr dem Verein 25 oder 50 Jahre angehörten, waren geladen, und nahezu alle kamen.
Der Vorsitzende Dr. E. Thul dankte ihnen für ihre langzeitige Treue zum Verein, der für viele Koblenzer ein Stück Heimat ist, und wusste zu jedem ein persönliches Wort der Erinnerung an vergangene Tage zu sagen. Erinnerungen an die schlimmen Zeiten des Krieges, aber auch an die schönen Tage in der Lese. „Weißt Du noch?“ Diesen Satz hörte man immer wieder bei den angeregten Gesprächen. Die Urkunde, welche jedem geehrten Mitglied von Dr. Thul überreicht wurde, ziert ein Bild des Joseph Görres, das, von Settegast gemalt, im Besitz des Lesevereins ist und im Mittelrhein-Museum bewundert werden kann.

25 Jahre gehören der “Lese” an:

Mathilde Bode, Hans Christ, Heinz Dommeck, Hedi Erben, Marianne Fischer, Fredi Fries, Winfried Gottschalk, Josef Götz, Dr. Günter Hanssen, Werner Heil, Monika Klein, Dr. Jürgen Kohns, Karl-Heinz Koll, Dr. Jürgen Massenkeil, Hans-Erich Müller, Stephan Otto, Werner Rau, Heinrich Theis, Maria Thyes, Manfred Völpel;

50 Jahre gehören der “Lese” an:                                                                                

Lieselotte Delhey, Karl Erz, Manfred Gangolf, Dr. Clemens Henrich, Hermine Kalt, Alfons Kruft, Hans-Dieter Liebe, Elisabeth Mohr, Prof. Gertalis Schohs, Günter Weller

Ewald Thul

Fotos: B. Rademacher

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Archiv Besinnung und Glaube

Predigt vom Diakon Horst Dany – 2013

Predigt vom Diakon Horst Dany – 2013

Liebe Schwestern und Brüder im gemeinsamen Glauben an Jesus Christus,

sicher kennen einige von Ihnen die politische Satiresendung „heute show“, die Freitagabend im ZDf ausgestrahlt wird. Da werden die Kommödien, die unsere politischen Parteien und ihre Protagonisten aufführen zu Lachnummern verarbeitet und jeder bekommt da, salopp gesagt, sein Fett weg. Natürlich bleibt auch die katholische Kirche nicht verschont. Allerdings sind ihre Aufführungen in letzter Zeit eher Tragödien und bieten daher mehr Grund zum Weinen als zum Lachen.
So auch in der Sendung vor einigen Wochen, als die unterlassene Hilfeleistung, bei einer mutmaßlich vergewaltigten Frau, durch zwei Krankenhäuser unter katholischer Trägerschaft Schlagzeilen machte.
Da antwortete der Generalvikar des Erzbistums Köln auf die in diesem Zusammenhang an ihn gerichtete Frage: „Was hätte denn Jesus getan?“ nach einigem Zögern „…nun, Jesus war kein Mediziner!“
Was für eine erbärmliche Antwort. Ich glaube, nein ich bin mir sicher, jede oder jeder von uns, hätte auf diese Frage eine andere, eine bessere Antwort gegeben.
Liebe Mitchristen, gerade das heutige Evangelium beantwortet uns die Frage: was hätte Jesus getan? ganz eindeutig.
Wir kennen die Erzählung, die uns alle drei Jahre am gleichen Sonntag vorgetragen wird. Die Schriftgelehrten und Pharisäer, die für Recht und Gerechtigkeit stehen, wollen Jesus wieder einmal auf die Probe stellen um, wie es heißt: einen Grund zu haben, ihn zu verklagen.
Und sie haben zweifellos Recht. Die Strafe für eine treulose Braut war nach biblischen Gesetz die Steinigung, die Strafe für eine treulose Ehefrau war die Erdrosselung. Für den Mann waren übrigens dieselben Strafen vorgesehen und niemand hat nach damaligem Empfinden die Berechtigung und die Angemesssenheit der Strafe angezweifelt.
Jesus mag aber offensichtlich diesen selbstgerechten Vertretern des Rechts nicht in die Augen sehen, er bückt sich und schreibt scheinbar unbeteiligt in den Sand. Seine Haltung macht deutlich, hier darf es nicht um Macht und Konfrontation gehen. Hier geht es nicht ums Rechthaben.
Als die Rechthaber aber nicht locker lassen, sagt Jesus den alle entscheidenden Satz: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als erster einen Stein auf sie!“
Jesus kommentiert nicht das Recht, er setzt es auch nicht außer Kraft, aber er provoziert die Menschen die das Recht anwenden und vollstrecken wollen.
Prinzipien sind immer richtig, solange sie nicht angewandt werden müssen. Sie sind meistens problematisch, wenn sie auf das gelebte Leben treffen und darin angewandt werden sollen.
Recht muß Recht bleiben! Aber, liebe Schwestern und Brüder im Glauben, allein die Barmherzigkeit kann den Menschen auffangen. Beides zueinander ins Verhältnis zu bringen – Recht und Barmherzigkeit – ist die Herausforderung des Evangeliums an uns alle, auch an die Leitung unserer Kirche.
Solange unsere Kirche nur mit Skandalen und lebensfernen Entscheidungen Schlagzeilen macht tritt ihr Auftrag, die Botschaft Jesu den Menschen zu verkünden, vollkommen in den Hintergrund. Es ist höchste Zeit, die Schönheit und Lebensnähe unseres christlichen Glaubens wieder zum strahlen zu bringen.
Jesus kam als Heiland in diese Welt. Das heißt: er will die Menschen heil machen an Leib und Seele. Mit seiner Botschaft will er uns nicht das Leben schwer machen sondern erleichtern und Hilfe geben zu einem gelingenden Leben. Und er hat gesagt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer! (Mt 9,13)
Schwestern und Brüder, als Seelsorger gehe ich oft an dem schmalen Grat entlang, der zwischen Recht und Barmherzigkeit liegt und ich weiß manchmal nicht, ob ich in den einen oder anderen Abgrund falle. Es gibt schlimme Lebenssituationen die ich menschlich gut verstehen kann, die aber dennoch durch nichts zu rechtfertigen sind.
In diesen Begegnungen hilft mir oft die Frage: was hätte Jesus getan? Dann erinnere ich mich an das zukunftsweisende Wort Jesu aus dem heutigen Evangelium: „Ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr.“
Nichts wird beschönigt. Was Sünde ist bleibt Sünde. Aber dem Sünder wird eine Zukunft eröffnet. Er darf weiterleben, darf weitergehen, allerdings um den Preis der Umkehr.
Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als erster einen Stein, dieser von Jesus im heutigen Evangelium gesprochene Satz provoziert auch uns. Stellen wir uns nicht auf die Seite der Rechthaber sondern seien wir barmherzig, auf das auch wir Barmherzigkeit erfahren.
 
Liebe Mitchristen, wir haben einen neuen Papst. Was ist nicht alles in den letzten vier Tagen schon über ihn und von ihm gesagt und geschrieben worden. Berufene und Unberufenen haben schon das Programm für sein gesamtes Pontifikat entworfen. Gestern las ich: Papst der Armen!
Es gehört schon immer zum Wesen der Kirche für die Armen einzutreten, so wie es auch am heutigen Misereor- Sonntag geschieht. – Ich möchte jedoch den Begriff „arm“ etwas erweitern. Auch in unserer Glaubensgemeinschaft, der katholischen Kirche, gibt es Arme.
Es sind Menschen, deren Lebensentwürfe gescheitert sind und denen daraufhin seitens der Kirche das Brot des Lebens, die Heilige Kommunion, verweigert wird. Es sind Menschen die eine Lebensform oder eine Partnerbeziehung wählen, die von der Kirche nicht gebilligt wird und die deshalb öffentlich als Sünder hingestellt werden.
Hier, das ist mein persönlicher Wunsch, sollte Papst Franziskus korrigierend eingreifen, um jenen „Armen“ die volle Gemeinschaft mit und in unserer Kirche zu ermöglichen.

Liebe Gottesdienstgemeinde, beten wir für unseren neuen Papst Franziskus.
Beten wir darum, das er und seine Ratgeber, mit Hilfe des Heiligen Geistes, die richtigen Antworten auf die Fragen unserer Zeit finden und sich bei ihren Entscheidungen immer wieder darauf besinnen, was Jesus gesagt und wie er gehandelt hätte.
Herr, erneuere Deine Kirche und fange bei mir an!

AMEN

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Lesungen und Lesefahrten

Lesefahrt 2013 – auf Wagners und Barbarossas Spuren

Lesefahrt auf Wagners und Barbarossas Spuren

Am 20. Juni 2013 brach der Katholische Leseverein auf zu einer Reise nach Bayreuth und anschließend nach Böhmen.
Nahezu achtzig Mitglieder waren mit von der Partie.

In Bayreuth waren wir für zwei Tage in dem komfortablen Hotel Arvena, mitten in der Altstadt, untergebracht.

Wir besuchten die Markgräfliche Oper und die Parkanlagen der Eremitage mit ihren schönen Brunnen; auch das Grab Richard Wagners war eines unserer Ziele.

Wir fuhren durch das schöne Fichtelgebirge nach Eger und besuchten in der historischen Altstadt das Haus, in welchem im Jahre1634 Wallenstein ermordet wurde.

Sodann war Waldsassen unser Ziel. Wir besuchten dort die berühmte barocke Stiftskirche sowie die Bibliothek mit ihrer eindrucksvollen Innenausstattung.

Der Höhepunkt des Tages war die Wallfahrtskirche Kappel mit ihren drei Apsiden. Bemerkenswert ein Deckengemälde, das die Tugend der Nächstenliebe an Hand eines Feldlazaretts mit deutschen Rot-Kreuz-Schwestern und deutschen Soldaten in ihren Uniformen darstellte.

Die Reise führte uns weiter zu dem berühmten böhmischen Kurort Marienbad. Dort waren wir in einem sehr ordentlichen Hotel untergebracht. Es hieß Spa Hotel Villa Butterfly und lag unmittelbar an der Promenade gegenüber dem Kurpark. Eine kundige Führung zeigte uns alle Sehenswürdigkeiten dieses zauberhaften Kurorts, welcher wohl der berühmteste und vielleicht auch schönste Badeort der Welt ist. Übrigens, Goethe war dreizehnmal dort als Gast.
Das Hotelessen war überraschend gut, und besonders lecker war das böhmische Pilsener.

Der vierte und letzte Tag führte und zum nahegelegenen Stift Tepl, einem romanischen Prämonstratenserkloster, das seit der politischen Wende vor zwanzig Jahren jetzt wieder von Mönchen dieses Ordens genutzt wird. Zusammen mit ihnen feierten wir den Sonntagsgottesdienst, und unser Vorsitzender Dr. E. Thul durfte die Lesung in Deutsch halten. Der Abt dieses Klosters, ein Spross des berühmten Geschlechts derer von Lobkowitz, führte uns durch das Kloster und seine beeindruckende Bibliothek.

Unser Reiseleiter A. Meinung war von diesem Ort in besonderer Weise berührt, da sein Vater dort im Jahre 1945 als kriegsgefangener deutscher Soldat war.

Über Nürnberg und Würzburg ging es alsdann nach Hause, wo wir glücklich und zufrieden am späten Abend anlangten.
Dr. E. Thul

Fotos: A. Meinung

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Archiv Besinnung und Glaube

Fastenbesinnung – Pfarrer Stephan Wolff – 2013

Lebensfrust und Glaubensschwund – Pfarrer Stephan Wolff

Über 120 Teilnehmer fanden sich am Nachmittag des 16. März im Eltzerhof ein, um bei der traditionellen Fastenmeditation des Katholischen Lesevereins dabei zu sein.
Der Vorsitzende der „Lese“, Dr. E. Thul begrüße die Anwesenden und den Referenten der Besinnung sehr herzlich.

Stephan Wolff, Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Koblenz-Innenstadt Dreifaltigkeit, legte in eindrucksvoller Weise die Lebens- und Glaubenssituation der jungen Generation in Deutschland dar, die von Lebensfrust und Glaubensschwund geprägt sind.

Die Zusammensetzung der Gottesdienstbesucher nach Altersgruppen lasse erkennen, dass unsere Gemeinden von der Wurzel her ausgehöhlt werden, d.h. sie sind überaltert. Mit dem Verzicht auf Kontakt mit der Kirche gehe ein deutlich verringertes Vertrauen in die Kompetenz der Kirche einher. Nur ein Viertel der Jugend habe Vertrauen in die Kirche. Kompetenz werde der Kirche noch bei der Vorbereitung auf den Tod und hinsichtlich der Bewältigung der Sinnfrage zugebilligt.
Zu den schlechten Zeichen für die Zukunft unserer Kirche gehöre auch das Verschwinden religiöser Symbole und Riten aus Familie und Öffentlichkeit, wie der weitgehende Wegfall des Tischgebets. Am schwersten wiege das dramatische Desinteresse, religiöse Überlegungen an die nächste Generation zu vermitteln.
Ein Weg aus dieser Sackgasse sei die Glaubensweitergabe als Lebensbegleitung und Lebensdeutung. Unterrichtliches Bemühen laufe weitgehend ins Leere, da der Lebenshintergrund fehle. Wichtig sei die Kirche als Weggemeinschaft und pilgerndes Gottesvolk, die Entwicklung eines bestimmten Konzepts personaler Beziehung. Dies besage, dass die Hinwendung einer Person zu einer anderen diese nicht vereinnahmt oder verdrängt, sondern in ihrem Selbstsein freisetzt.

In der Diskussion des Vorgetragenen meldeten sich einige Teilnehmer, die zum Teil von hoffnungsvollen Aspekten der Glaubensweitergabe an Kinder und Enkel berichteten.

Der Besinnungsnachmittag setzte sich fort in einem Gottesdienst in der Basilika St. Kastor, dem Stephan Wolff vorstand. Die Predigt hielt unser Vereinsmitglied Diakon Horst Dany, die in der anschließenden Agape im Elzerhof bei „Brot und Wein“ große Aufmerksamkeit erfuhr.

Bei guten und frohmachenden Gesprächen spürten alle die Wichtigkeit solcher Besinnungstage, welche das Miteinander der „Lese“ fördern und stärken.

Dr. E. Thul