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Lesebriefe_Texte

Vorbereitung zur Lesefahrt 2019 – Görlitz und Niederschlesien

Vorschau - Lesefahrt 2019 - Görlitz und Niederschlesien

Lesereise auf der Via Sacra in Niederschlesien

Lesereise auf der Via Sacra in Niederschlesien

(Mehrtagesfahrt)

Termin: 13.06.2019 bis 17.06.2019

Ziel: Niederschlesien

Beschreibung der Reise

Lesereise auf der Via Sacra in Niederschlesien von Donnerstag, dem 13. Juni bis Montag, den 17. Juni 2019 von Adolf Meinung

Liebe Lesefamilie, liebe Reiseinteressenten,

die kommende Lesereise wird uns noch einmal an das östliche Ende des heutigen Deutschlands führen, in den kleinen Teil Niederschlesiens, der nach dem II. Weltkrieg bei Deutschland verblieben ist und in das angrenzende, heutige polnische Niederschlesien. Da diese Gegend so überaus reich mit Klöstern, Kirchen und religiösen Erinnerungsstätten ausgestattet ist, wandelt sich unsere Tour quasi in eine „Via sacra”, in eine Heilige Straße der christlichen Erinnerungen, um. Diese Reise ist somit zugleich eine wertvolle Ergänzung unserer Tour aus dem |ahr 2012, aber mit anderen Besuchsorten. Unser Übernachtungsort für vier Nächte wird wieder die berühmte Stadt Görlitz sein, für viele die schönste alte Stadt Deutschlands. Das Park-Hotel an der Neisse gewährt uns einen schönen und ruhigen Aufenthalt. Zunächst machen wir nach Ankunft noch einen Stadtbummel, ehe wir am nächsten Tag die einzige UNESCO Welterbestätte Sachsens, den Fürst Pückler Park in Muskau, besuchen. Der riesige Park ist heute zwischen Deutschland und Polen geteilt. Auf dem Weg sehen wir auch die tvpischen Lausitzer Umgebindehäuser. Und wir fahren ein Stück Weges mit der letzten Waldeisenbahn Deutschlands. Der dritte Tag verläuft vor allem auf den Spuren der großen schlesischen Heiligen St. Hedwig. Zunächst aber sehen wir in Liegnitz die Wahlstatt (Mongolenschlacht von 1241) und die dortge, barocke Hedwigskirche. In Trebnitz besuchen wir am Nachmittag dann bei einem Rundgang ihre eigentliche Kloster-, Grabes- und Wallfahrtskirche. Wir erleben auch noch die alte niederschlesische Hauptstadt Breslau bei einer Stadtrundfahrt-/ führung mit dem Besuch der berühmten Universitätsaula Leopoldina und der Altstadt mit dem Dom. Den vierten Tag verbringen wir im Hirschberger Tal mit seinen vielen, oft wieder erstandenen Adelsschlössern. Wir besuchen einen katholischen Gottesdienst in Hirschberg, dann geht es zum größten Schloss Schlesiens, nach Fürstenstein in der Stadt Waldenburg. Wir besichtigen das riesige Schloss (Thema:„Yon den Piasten bis zu den Geheimnissen des dritten Reichs”) und seine Tunnel, in denen in den vierziger )ahren angeblich Goldschätze verbracht wurden. Vor wenigen Jahren wurde hier sogar ein ganzer Schatz-Zug im Berg vermutet. Diesen tollen Tag beenden wir mit dem Besuch der berühmten hölzernen Friedenskirche in Schweidnitz. Sie ist auch ein UNESCO-Welterbe und zugleich die größte Fachwerkkirche der Welt. Im ]ahre 1657 ganz aus Holz gebaut, fasst die Kirche mit der herrlichen Barockausstattung 7500 Menschen. Sie allein wäre schon jeden Besuch wert. Auf der Heimfahrt am letzten Tag stoppen wir dann noch in der kleinen Lessingstadt Kamenz (er wurde 1729 hier geboren) und besuchen das Sakralmuseum St. Annen mit seinen einzigartigen Schnitzaltären. Dann machen wir uns am Ende einer wunderbaren und kulturreichen Lesefahrt 2019 wieder auf den Heimweg. 

Das Reiseprogramm kurzgefasst

Do. 13. Juni 2019: 07.00 Uhr: Abfahrt Koblenz Hbf (Spardabank). Fr. 14. Juni: Stadtrundfahrt-/ führung: Görlitz „Bummel durch die Jahrhunderte” (mit Besuch Hl. Grab); anschl. Fahrt zum Erlichthof (Siedlung aus umgesetzten Holzhäusern), Mittagpause (eigene Rechnung) anschl. Fahrt mit der Waldeisenbahn von Weißwasser nach Bad Muskau; geführter Rundgang im Fürst Pückler Park, Kaffeepause im Schloss anschl. Fahrt zur „Kunstmühle” in Ludwigsdorf (Görlitz). Sa. 15 Juni: Fahrt nach Wahlstatt (Museum), Kirche zum Hl. Kreuz und St. Hedwigskirche in Liegnitz, Breslau: Stadtrundfahrt/Stadtführung mit Aula Leopoldina einschl. Mittagessen in der Altstadt (HP) anschl. Fahrt nach Trebnitz zur Basilika der Hl. Hedwig (Besichtigung und Rundgang durch das Kloster). So. 16. Juni: Abfahrt nach Hirschberg, Altstadt, Gnadenkirche, Gottesdienst, Weiterfahrt nach Schloss Fürstenstein, Mittagessen (HP) im Schlossrestaurant, anschl. Besichtigung (Führung) „Von den Piasten bis zu den Geheimnissen des dritten Reiches”, anschl. Fahrt nach Schweidnitz mit Besichtigung der Friedenskirche. Rückfahrt am Mo. 17. Juni über Kamenz mit Besuch St. Annenmuseum nach Koblenz Die schriftliche Anmeldung für Mitglieder des Lesevereins erfolgt über das Reisebüro Welters Reisen in Gering (Eifel). Der Reisepreis beträgt pro Person im Doppelzimmer 620,– Euro; im Einzelzimmer 694,– Euro. Herzliche Grüße Der Vorstand des Katholischen Lesevereins Koblenz

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Lesungen und Lesefahrten

Lesefahrt 2017 – nach Südböhmen

Südböhmen- das Zauberland zwischen Wald, Moldau und mittelalterlichen Städten

Lesefahrt nach Südböhmen-vom 19. bis 22. Juni 2017, Von Lustschlössern und böhmischen Dörfern.

Die Lesefahrt 2017 entführte die Lesefamilie in die reizenden Kulturlandschaften Südböhmens. Hier bewegten wir uns vielfach auf ehemaligem deutschen Kulturboden. Fast überall spürte man in den Städten, Burgen und Schlössern noch die uns langsam aus den Augen und dem Sinn entschwindende kulturelle, deutsche Vergangenheit. Die schöne Reise wurde zu einem lebendigen Geschichtsunterricht.

Am Anreisetag fuhren wir zunächst nach Passau. Der herrliche Dom mit der größten Orgel der Welt war ein erstes großes Erlebnis für die Lese. Im „Sonnenhof“ bei Wegscheid lag unser schönes Nachtquartier. Am nächsten Morgen besuchten wir das (wieder) lebende Zisterzienserkloster Hohenfurth an der Moldau. Prächtiger Barock und eine stolze Schatzkammer waren Zeugen der gelungenen Restaurierung des nach 1990 wieder bezogenen Klosters. In der Welterbestadt Budweis („Bier“) hatten wir für drei Tage ein tolles Hotel, direkt neben dem größten Marktplatz Böhmens. Klar, hier wurde dann manches gute Bier getrunken. Und die Stadt mit dem bestechend schönen Marktplatz ist jeden Wiederholungsbesuch wert. Budweis

Unweit von Budweis liegt wohl der größte Städteschatz Böhmens, das zauberhafte Krumau. Krumau

Das Schloss hoch oben, krumme Gassen unten, die Moldau fließt in Bögen durch die Stadt, überallem liegt der Zauber des wohlhabenden Mittelalters und einer reichen Kultur- bis heute. Die Familie Fürst Schwarzenberg hat einige ihrer Schlösser zurückerhalten. Besonders das Schloss Frauenberg (Hluboka) mit seinem erhaltenen Interieur lässt keine Langeweile aufkommen. Schloss Hluboka

Jeder Raum bietet Erlesenes. Man kann sich gar nicht sehen an diesem Schloss im Tudorstil hoch oben über Böhmen. Und mit dem Kloster Kladruby bei Pilsen endete dann die fünftägige Lesefahrt 2017. Hier erlebten wir wieder ein eindrucksvolles Bauwerk dieser Klosterlandschaft Böhmens. Eine „Schatzkammer Mitteleuropas“ nannte man früher Böhmen. Zu Recht. Seine Landschaft, gleich hinter dem Bayerischen Wald, gelegen, von Adalbert Stifter gefühlvoll beschrieben, war ein tolles Ziel der Lese 2017.

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Archiv Erinnerungen

In Erinnerung an Clemens Heinrich – 2017

In Erinnerung an Clemens Henrich

Am 5. Juni 2017, einem Pfingstmontag, verstarb im Alter von hundert Jahren unser Vereinsfreund Sanitätsrat Dr. med. Clemens Henrich im Kreis seiner großen Familie. Sein Geburtstag wurde festlich begangen, und ich durfte als damaliger Vorsitzender des Katholischen Lesevereins zu seinen Gratulanten zählen. Unserem Leseverein gehörte er seit 1962 an. Er besuchte nicht nur regelmäßig unsere Veranstaltungen, sondern wirkte auch aktiv an unserem Vereinsleben mit, insbesondere auf dem Feld der Erwachsenenbildung. Unvergessen ist seine Gestaltung eines Besinnungstages der Lese, in dessen Mittelpunkt seine tiefgreifenden Ausführungen über die wachsenden Glaubensschwierigkeiten der Christenheit in Deutschland standen. Sein Tod ist ein Verlust, nicht nur für die Lese, die den lieben Verstorbenen in steter Erinnerung behalten wird. Ewald Thul
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Archiv Besinnung und Glaube

Fastenbesinnung – Pfarrer Ralf-Dieter Gregorius – 2017

Die Zukunft der Religion in der Leistungs- und Erlebnisgesellschaft – Pfarrer Ralf-Dieter Gregorius
Pfarrer Ralf-Dieter Gregorius – evangelische Pfarrgemeinde Karthause

Die Fastenbesinnung wurde erstmalig im Leseverein von einem evangelischen Geistlichen durchgeführt. Pfarrer Ralf-Dieter Gregorius von der evangelischen Pfarrgemeinde Karthause referierte über die Zukunft der Religion in der Leistungs-und Erlebnisgesellschaft.

Die Kirchen schwächeln – Religion boomt. Pfarrer Gregorius sprach über die Chancen, die sich dem christlichen Glauben trotz des Verfalls der traditionellen Kirchlichkeit bieten.
Ins Auge sticht zunächst der Boom der Religion: Nach dem Ende politisch-ideologischen Massenbewegungen kommt die Stunde der Religion in dämonischer Gestalt: gewalttätiger Islamismus, christlich verbrämter Nationalismus in Amerika und Russland, erzkonservative Strömungen in den Konfessionskirchen. Wer genauer hinschaut entdeckt aber auch echte Religion in ursprünglicher Gestalt.
Hier stellt sich die Frage nach dem Glauben nicht so sehr als Frage nach der Zugehörigkeit zu einer Institution, sondern als Frage nach dem persönlich gewählten und erneuerten Glauben. Einige Jahrzehnte führte die Suche nach religiösen Erfahrungen überall hin nur nicht in die traditionelle christliche Religion.
Heute kann Vieles, was früher als Pflichtprogramm der kirchlichen Tradition gepflegt wurde, wieder überzeugen und berühren, freilich nur wenn es Qualität hat, wenn es als „echt“ empfunden wird und tatsächlich zu eigenen, persönlichen religiösen Erfahrungen hilft. Persönliche Begegnungen sind wichtig.
Gebraucht werden Geistliche, die ansprechbar und befragbar sind und sich im öffentlichen Raum, jenseits kirchlicher Bezirke bewegen können. Das überfordert viele.
Der Grund liegt nicht nur im Zeitmangel. Die überzogenen Leistungserwartungen und die kommerzialisierte Erlebniskultur („Events“) der westlichen Gesellschaften schaffen eine neue Sehnsucht nach Entschleunigung, Einkehr und tragenden Ritualen. Das religiöse Instrumentarium des christlichen Glaubens passt perfekt zu unserer optisch verfassten Kultur. Da geht es nicht nur um Texte, sondern auch Wasser, Wein, Öl, Kerzen, Weihrauch, um Räume, Symbole, Rituale, Licht, Gesten, und Bilder.
Nachkonziliare Abrissbirnen haben nicht nur Überholtes beseitigt, sondern auch Wertvolles zerstört.
Wo Gemeinden sich zu unbedingter Schlichtheit und reiner Wortorientierung verpflichtet sehen, trocknet Religion aus. Zugang zu persönlichen Glaubenserfahrungen bietet heute kaum mehr die Zugehörigkeit zu einer konfessionellen Tradition („ich bin halt so erzogen“), auch nicht die intellektuelle Einsicht in die Wahrheit des Glaubens (Katechismus, Predigt und Unterricht).
Heute führt der Weg zunächst über das Herz und den Leib, über sinnliche Erfahrungen und dann hin zum Geist und zum Verstand. Ob die Pfarrgemeinden noch einmal Dreh- und Angelpunkt der religiösen Praxis sein können, ist fraglich.
Sie erweisen sich derzeit leider oft als ungeeignet für eine Erneuerung des persönlichen Glaubens.
Viele Menschen finden Zugang über gelungene Begegnungen im Bereich Raum – Ritual – Gebet – Segen – Musik, oft jenseits der sozialen Kontrolle der Wohnortgemeinde.
Wo der Zugang in der Weise gelungen ist, wird dann auch alles andere wieder interessant, sogar die eigene Kirche und Gemeinde. Schon lange war die Offenheit vieler Menschen für den christlichen Glauben nicht mehr so groß.
Die unterschwellige Erneuerung des konfessionellen Gegensatzes bei vielen jüngeren „Funktionären“ der Konfessionskirchen ist eine Gefahr für den Glauben der kommenden Generationen und schafft ein binnenkonfessionelles Inzuchtklima.
Die katholische Kirche lebt seit dem Konzil nicht mehr nur von ihrer eigenen Substanz, sondern auch von dem, was im Garten des reformatorischen Christentums gewachsen ist.
Und die evangelische Kirche kann nicht bestehen, ohne ihr vorreformatorisches Erbe. Vorwärts geht es nur zusammen, nicht getrennt.
Der nächste Schritt auf dem Weg zur Einheit wäre, dass sich die katholische Kirche endlich durchringt, ALLE Getauften zur Eucharistie einzuladen.
Nicht nur von Fall zu Fall ausnahmsweise, sondern grundsätzlich und endgültig.

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Lese Fastnacht

Lese-Sitzung 2017

die närrische Lese 2017.... mehr als nur Verpflichtung

Auch in diesem Jahr fand die „närrische Lese“ des katholischen Lesevereins, wie gewohnt am Mittwoch vor Schwerdonnerstag, als Abschluss des traditionellen Sitzungskarnevals statt.

Pünktlich um 20:11 Uhr wurde die Sitzung mit dem Tanz der Kapuzemänner aus Kesselheim unter dem Motto „1,2 Polizei“ eröffnet. Nach dem Einzug des Elferrates mit der Begleitung des Musikvereins St. Servatius, begrüßte Vizepräsident Herrmann Josef Bretz stellvertretend für Sitzungspräsident Stephan Otto die ausverkaufte Rhein-Mosel-Halle, sowie die diesjährigen TV Zuschauer.

Die Ehrengarde des Lesevereins, die Grün-Weissen aus Kölsch-Büllesbach, versetzten mit ihrer Gardeshow die Halle zu Beginn ins Staunen. Das Protokoll wurde in diesem Jahr von Elferratsmitglied Dr. Albin Lütke vorgetragen. Auch Prinz Christian, dat Schängelche vom Musselstrand und Confluentia Kathi samt Gefolge genossen den letzten Auftritt vor dem Beginn des Straßenkarnevals. Wallersheim war gleich zwei Mal vertreten; die Funny Girls and Boys der Fidele Mädcher präsentierten ihren Tanz unter dem Motto von Moskau um die Welt. Vom Dom bis zum Eck rockte die Tanzgruppe des NCW die Bühne. Volker Weininger in seiner Rolle als Präsident brachte mit seinem Vortrag den Saal zum Kochen. Dies gelang ebenfalls der Band „Druckluft“, die mit den verschiedensten Liedern Alt und Jung begeisterte. Ebenfalls zeigten die Tänzerinnen der Gülser Seemöwen ihr Können. Sie entführten das Publikum in den entfernten Orient.

Für beste Unterhaltung sorgten außerdem Spitzenkünstler Knacki Deuser sowie Tino Seelbach als der Kölsche Tenor. Sänger Bernd Stelter sorgte für ausgelassene Stimmung im Saal und für einen krönenden Abschluss. Zu Letzt sang traditionell Torty de Banana das Schängellied.

Mit einem kurzweiligen Programm hat die „Lese“ es wieder einmal geschafft, eine ausverkaufte Rhein-Mosel-Halle mit den Höhepunkten des rheinischen Karnevals zu begeistern.

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Musikalisches

Neujahrskonzert 2017

Neujahrskonzert 2017

Am Sonntag, 08. Januar 2017 im Foyer der Sparkasse Koblenz.

Standing Ovations bei der Neujahrsmatinee des katholischen Lesevereins. Anna Fedorova (Klavier), Benedikt Klöckner (Violoncello) und Melanie Klöckner (Sopran) begeisterten erneut das Publikum in den Räumen des Gastgebers der Sparkasse Koblenz. Vor vollem Haus präsentierten Sie ein umfangreiches Klassikprogramm am Sonntag Vormittag.

Heinz-Peter Mertens bedankte sich bei Anna Federova und Benedict Klöckner für die großartige Musikdarbietung. Künstler der Bühnen der Welt in Koblenz zu haben ist eine große Freude. Mit den wunderbaren Gesangseinlagen von Melanie Klöckner wurde das Konzert abgerundet.

Nach der Veranstaltung war es dem Vorsitzenden eine Freude, den neuen Karnevalsorden der Lese, mit der Görresabbildung den Künstlern zu überreichen.
Anna Fedorova (Piano)
Benedict Klöckner (Violoncello)
Melanie Klöckner (Sopran)

Eine große Bandbreite der Musik wurde geboten.
Zu Recht nannte Vorsitzender Heinz-Peter Mertens das Konzert eine Sternstunde der Musik hier in unserem Koblenz.

Mit freundlichem Gruß
Heinz-Peter Mertens
Vorstand Leseverein

 

Interpreten: 
die Sopranistin Melanie Klöckner
und die international vielfach ausgezeichneten Künstler:
Benedict Klöckner (Violoncello) Anna Fedorova (Piano)

Programm:

Luigi Boccherini (1743 – 1805) Cello Sonate C-Moll für Violoncello und Piano 
Antonin Dvorak (1841 -1904) Rondo für Violoncello und Klavier op.94
David Popper (1848 – 1913) Fantasy on Little Russian Song für Violoncello und Piano
Jules Massenet (1842 – 1904) Elegy für Sopran, Violoncello und Piano
Franz Schubert (1797 – 1828) „Leise flehen meine Lieder“
Giacomo Puccini (1858 – 1927) Un bel di Madame Butterfly – La Boheme: Quando m’en vo‘ soletta
Pause
Modest Petrowitsch Mussorgski (1839 – 1881) Bilder einer Ausstellung (Klavier Solo)
Edvard Grieg (1843-1907) Sonate für Violoncello und Klavier

Fotos: stefan krumbhorn

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Archiv Besinnung und Glaube

Adventsbesinnung – Prof. P. Dr. Markus Schulze – 2016

Die Hoffnung auf ewiges Leben – Prof. P. Dr. Markus Schulze

Die Adventsbesinnung am 03. Dezember 2016 war wieder sehr gut besucht.

Es sprach Prof. P. Dr. Markus Schulze SAC Philosophisch – Theologische Hochschule Vallendar.
Sein Vortrag stand unter dem Thema: Die Hoffnung auf ewiges Leben: Ein schöner Traum oder Vollendung der Wirklichkeit?

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aus dem Vereinsleben

Mitgliederversammlung 2016

Jahreshauptversammlung 2016 am 14. Oktober 2016 im Eltzerhof

Nach dem gemeinsamen Gottesdienst in der Basilika St. Kastor fand die anschließende Jahreshauptversammlung traditionsgemäß im großen Saal des Eltzerhofs statt.

Der Vorsitzende Dr. Ewald Thul begrüßte die Anwesenden und eröffnete die Jahreshaupversammlung.

Adolf Meinung A.Meinung organisiert mit viel Erfolg die jährlichen Reisen für die Lese. Zur Auswahl in 2017 steht eine Reise nach Böhmen oder in die Ardennen.

Der neue Vorsitzende Heinz-Peter Mertens HP.Mertens gab bekannt, dass die „Lese“ zurzeit 397 Mitglieder hat.

Es folgte der Bericht des Schatzmeisters Hans Breuer. Sein Bericht betraf das Wirtschaftsjahr 2015. Er erläuterte in übersichtlicher Weise die Ein- und Ausgaben der vier Betriebsbereiche. Die Ausführungen wurden mit Beifall aufgenommen.

Der Kassenprüfer Heinz Adams bestätigte eine ordnungsgemäße und übersichtliche Kassen- und Belegführung. Die Entlastung des gesamten Vorstands erfolgte durch die Versammlung einstimmig.

Manfred Diehl, Dieter Gube, Johannes Thul und Manfred Kilian wurden in den Vorstand berufen.

Ehrung der ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Hans Breuer, Alfred Schweitzer und Dr. Ewald Thul. Heinz-Peter Mertens übergibt die Ehrenurkunde an Dr. Ewald Thul.
Ehrung Alfred Schweitzer schweitzer Hans Breuer Breuer.

Wie gewohnt, endete die Versammlung harmonisch bei Brot und Wein.

Fotos: Stefan Krumbhorn, Rüdiger Brennig

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Archiv Musikalisches

Jazz Konzerte

Jazz Konzerte

September 2017 THOMAS KRANZ TRIO

Die Musiker des Thomas Kranz Trios spielen mit viel Gefühl Jazzmusik und begeistern damit nicht nur die Liebhaber des klassischen Piano Jazz. Dabei bilden die seit vielen Jahren aufeinander eingespielten Musiker am Kontrabass und Schlagzeug die klangliche Basis für die ausgereiften Interpretationen von Thomas Kranz am Klavier. Dem Pianisten gelingt es, nicht nur in eigenen Stücken, sondern auch bekannten Jazzstandards und Songs aus anderen Bereichen durch seine Spielweise einen ganz eigenen Charakter zu verleihen und die Zuhörer zu überraschen.

Die Organisatoren: Johannes Thul und Heinz-Peter Mertens

MAINSTREAM FIVE & ONE

2015 und 2016

Das seit Jahren in der Region bekannte Ensemble hat seine Wurzeln in der Tradition des Swing und Bebob. Typisch für den Sound sind eigene Arrangements des Trompeters Charlie Weinz von Jazz-Standards, wie zum Beispiel Swingnummern der Benny Goodman Ära. Titel aus der Feder von Duke Ellington, sowie Werke aus der Art Blakeys Messengers Konzerten oder von Bobby Timmon, Balladen von D. Ramirez-Sherman, Jerome Kern, Richard Rogers sowie Latin-Grooves von Horance Silver, Sonny Rollins u.v.a.

Als blue voice bereichert Ruth Weinz den Instrumentalsound des Quintettes mit ihrem Repertoire aus einer gelungenen Mischung swingender Klassiker des Jazz, Evergreens und anspruchsvollen Balladen aus dem „Great American Songbook“. Gerswin, Cole Porter, Harald Arien und Carlos Jobim (Bossa Nova) sind nur einige Namen aus der vielfältigen Palette.

Impressionen aus der ehemaligen Palottiner Kapelle, Ehrenbreitstein

Oktober 2016
Oktober 2016
April 2015

Charlie Weinz - Trompete, Arrangements Ruth Weinz - Vocals Dr. Harald Sattelberg - Saxophone, Klarinette Thomas Kranz - Piano Detlef Deusing - Bass Igor Margolin - Drums

Johannes Thul begrüßt die Musiker

Charlie Weinz - Trompete und Dr. Harald Sattelberg - Saxofon

Von links Thomas Kranz, Ruth Weinz, Charlie Weinz, Dr. Harald Sattelberg und Detlef Deusing

Die ehemalige Pallotiner Kapelle

Ruth Weinz

Hr. Gube überreicht die Präsente

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Lesungen und Lesefahrten

Lesefahrt 2016 – Sommerreise in die Altmark

Dome, Burgen, zwei Kaiser, Bismarck und die Hanse, die Sommerreise in die Altmark

In der Baumkuchenbäckerei Salzwedel gibt die Chefin Bettina Hennig „heiße“ Erläuterungen zur Herstellung. Baumkuchen Bäckerei.

Die sonnige Schiffahrt auf dem ruhigen Arendsee wurde zum Naturerlebnis für die Lesefamilie. Arendsee

Aufmerksame Zuhörer beim Orgelkonzert im 1000jährigen Dom zu Havelberg. Dom zu Havelberg

Eine gesunde Klostersuppe verspeisten wir im Sommerrefektorium von Kloster Jerichow. Kloster Jerichow

Das Rathaus von Tangermünde ist ein Prachtbau der norddeutschen Backsteingotik. Rathaus Tangermünde

Der Stendaler Roland vor dem Rathaus „verteidigt“ die alten Stadtrechte. Stendaler Roland

Die Vielfalt der Reiselandschaft wird jeden Erstbesucher überraschen. Die Altmark ist uraltes Bauernland, aber auch ein Handelszentrum des Mittelalters. Allein acht große Hansestädte zeigen noch heute voll Stolz ihre Insignien: prächtige Bürgerhäuser, große Kirchen und Dome mit bemerkenswerten Schätzen. Über 250, vielfach noch romanische Feldstein-Dorfkirchen, Schlösser und Gutshäuser, Klöster und eine große Gastfreundschaft begegnet dem Besucher.

Aus der Altmark ist vor rd. 600 Jahren die Mark Brandenburg hervorgegangen. Deren Geschichte, von den Askaniern bis zu den Hohenzollern reicht. Die Reise führte auch nach Preußen, zum ersten Reichskanzler Bismarck, dessen Geburtsort Schönhausen mit Kirche und Schloß besucht wurde. Auch zwei Kaisern, Lothar III. (Königslutter) und überraschenderweise Karl IV. (Tangermünde) begegneten wir. 

Wie liesen uns überraschen von dem an der ehemaligen Zonengrenze gelegenen, überschaubaren Landstrich zwischen Wolfsburg im Westen und der Elbe im Osten, mit ehemaligen Hansestädten wie Stendal, Tangermünde, Salzwedel, Havelberg u.a., die einst zu den reichsten im Reich zählten. Unverfälschte Romanik repräsentiert das aus dem 12. Jh. stammende ehemalige Kloster Jerichow. Die vielen Dorfkirchen sind ein weiterer Schatz der Region. Mühevoll restauriert, auch die beliebten Reiseziele, z.B. in Wust, wo der Hauptmann Katte begraben liegt, den der Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. enthaupten ließ, weil er dem Königssohn zur Flucht vor dem verhassten Vater half.

Die Burg in Tangermünde war einst der „Zweitwohnsitz“ von Kaiser Karls IV., dem es an der Elbe wohl genauso gefiel wie an der Moldau in Prag.
Die mittelalterliche Substanz der Städte ist über alle Zeiten hinweg sehr gut erhalten geblieben. Die Restaurierungen der Neuzeit haben aus den nach dem Krieg verwahrlosten Städten neue Schmuckstücke gemacht. 
Mit zahlreichen neuen Eindrücken kehrten wir nach Koblenz zurück.

Adolf Meinung