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Archiv Lesungen und Lesefahrten

Lesefahrt 2019 – Görlitz und Niederschlesien

Impressionen der Lesereise nach Niederschlesien 

Die diesjährige Lesefahrt führte uns von unserem Hotel in Görlitz auch in das heutige polnische Niederschlesien.

Sowohl zu Fuß als auch per Bus erlebten wir zunächst Görlitz, die im Krieg nicht zerstörte, schöne Stadt an der Neiße. Beim Bummel durch die Jahrhunderte sahen wir zunächst die Nachbildung des Heiligen Grabes aus dem 15. Jh. und die Peterskirche mit der Sonnenorgel. Die Altstadtbrücke verbindet Deutschland und Polen. Beide Stadtteile, gerade einmal 100m entfernt, verbinden heute zwei Länder und zwei Währungsgebiete.

Mit einer Waldeisenbahn fahren wir bequem zum heutigen Welterbe des von Fürst Pückler in Bad Muskau angelegten Parks. Er erstreckt sich nicht nur auf deutschem, sondern auch auf polnischem Gebiet. Die Zeit erlaubte nur einen kurzen Besuch und die Erkundung eines kleinen Teils der gepflegten Landschaft. In der Kulturstätte Kunstmühle in Ludwigsdorf bei Görlitz nahmen wir unser Abendessen ein.

Zu diesem Zeitpunkt stieß auch unser geistlicher Beirat Pfarrer Peter Bleeser zu uns, der wegen eines Besuchs in Rom erst mit einem Tag Verspätung auf unsere Reisegruppe traf.

Der dritte Tag führte uns zunächst zur Basilika der großen schlesischen Heiligen Hedwig in Trebnitz, um anschließend nach Breslau zu fahren. Eine Stadtrundfahrt im Bus und ein kleiner Rundgang über den Marktplatz bis zur Aula Leopoldina waren für diese junge Stadt aber zu kurz. Diese zentrale Stadt in Mittelost-Europa hat so viel mehr zu bieten. Weiter ging es nach Wahlstatt (erbaut nach dem Sieg 1241 über die Mongolen) zur Kirche zum Hl. Kreuz und zur St. Hedwigskirche in Liegnitz. Das rustikale Abendessen fand in einer polnischen Mühle statt.

Der Sonntag galt zunächst dem Gottesdienst in der überaus prachtvollen Gnadenkirche in Hirschberg (Polen). Wir konnten dem polnischen Gottesdienst gut folgen und nahmen mit etwas Überraschung auch die tiefe Gläubigkeit der polnischen Mitchristen sowie die große Anzahl der Kirchenbesucher zur Kenntnis. Die natürliche Frömmigkeit unterscheidet sich sehr von unserem christlichen Leben in Rheinland-Pfalz.

Danach ging es im Hirschberger Tal zum größten schlesischen Schloss Fürstenstein. Nach dem Essen im Schlossrestaurant erfuhren wir eine beeindruckende Führung unter dem Titel „Von den Piasten bis zu den Geheimnissen des dritten Reiches“. Das Schloss sollte einmal ein Kriegs- Ausweichquartier für Adolf Hitler werden. Dazu ist es trotz begonnener Umbauten aber nie gekommen.

Schließlich besuchten wir noch die nach dem Westfälischen Frieden 1648 in einem Jahr nur aus Holz erbaute Friedenskirche in Schweidnitz (Welterbe der UNESCO). Diese evangelische Kirche, bot mit mehreren Emporen bis zu 7.500 Personen Platz.

Nicht erst die Reformation nach 1500, sondern auch die Mongolen hatten Schlesien schon im Jahre 1241 erreicht. Nachdem die Mongolen zunächst Breslau noch zerstören konnten, fand in Liegnitz aber das Ende ihres Siegeszuges statt (nach dem Tod ihres Führers) und die westliche Ausbreitung des Mongolenreiches hatte damit ein Ende gefunden. Der Aufbau der schlesischen Städte begann daher nach erst dem Jahr 1241.

Klosterleben, Auflösung der Klöster, Reformation, Dreißigjähriger Krieg, all das war an vielen Stellen Thema unserer Reise. Erst mit dem Preußen Friedrich dem Großen, bei dem jeder nach seiner Fasson selig werden konnte, fanden Glaubenskriege in Mitteleuropa ein Ende.

Auf der Heimfahrt kamen wir noch in die Lessingstadt Kamenz. Der Besuch in der auch als Museum genutzten ehemaligen Franziskanerkirche St. Anna zeigte uns sechs einzigartige, mittelalterliche Schnitzaltäre. Unter kompetenter Führung wurden wir auf viele Details der Altäre aufmerksam gemacht.

Eine interessante, wenn auch manchmal anstrengende Reise mit vielen neuen und intensiven Eindrücken ging für uns zu Ende. Viele der besichtigten Orte würden Alleinreisende wohl nicht aufsuchen und damit sozusagen übersehen. Das ist der Vorteil einer Lese-Gruppenreise.

Wir sind unserem Reiseorganisator Adolf Meinung sehr dankbar für diese und viele andere schöne Reisen, die er in den letzten Jahren für die Lese organisiert und sachkundig begleitet hat. Nach nahezu 25 Jahren hat er jetzt seinen Rückzug angekündigt. Ihm gilt deshalb unser herzlicher Dank für die teils ausgefallenen und immer interessanten Ziele der Lese in den vergangenen Jahren.

Herzliche Grüße
Der Vorstand des Katholischen Lesevereins Koblenz

von Heinz-Peter Mertens und Adolf Meinung

Vorbereitung der Lesefahrt 2019 …. »» weiterlesen

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Archiv Erinnerungen Geschichte

Abschied Dr. jur. utr. Ewald Thul – 2019

Abschied vom langjährigen Vorsitzenden  Dr. jur. utr. Ewald Thul

Trauerrede (Auszug)

Dr. Ewald Thul

Ewald gehörte über 50 Jahre der LESE an, davon über 39 Jahre als deren Vorsitzender und spiritus rector.
Mit 35 Jahren – im Jahr 1968 – übernahm er Aufgaben in unserer LESE.
Gleich zu Beginn standen umwälzende Veränderungen an – der Verein konnte sich das Görreshaus wirtschaftlich nicht mehr leisten. Mit dem durch ihn forcierten Verkauf an die Stadt 1972 wurde dessen Abriss nicht nur verhindert, sondern die Erwerber renovierten es zum heutigen Zustand.
Die klassischen traditionellen Ballveranstaltungen der LESE, der Katharinen- und der Dreikönigs-Bohnenball prägten damals noch das gesellschaftliche Leben, galten aber ab 1994 als nicht mehr zeitgemäß und mussten weggelassen werden. Das ist bedauerlich, denn solche Veranstaltungen dienten nicht nur dem Tanz, sondern auch der Kommunikation zwischen Jung und Alt.
1977 übernahm Ewald für 39 Jahre den Vorsitz der LESE.
Für die 125-Jahrfeier im Jahr 1988 konnte er Bischof Dr. Hermann Josef Spital zum Pontifikalamt und Prof. Dr. Paul Mikat als Festredner gewinnen zum Thema Politik und Religion.
Für die Besinnungstage in der Fasten- und Adventszeit konnte Dr. Thul namhafte Referenten gewinnen, darunter Pastor Kusche, Domkapitular Stephan Schwarz, Dr. Margarete Gruber, der heutige Bischof Georg Bätzing, Prof. Niederschlag, Prälat Lambert, Abt Benedikt Müntenich aus Maria Laach und Prof. Wolfgang Ockenfels.
Schwerpunkte und nach außen sichtbare Zeichen des Einsatzes der LESE für die Stadt sind die Schenkungen.

– Das beeindruckende Glockenspiel an der Jesuiten-City Kirche

– Die Erneuerung der Turmuhr an der Jesuitenkirche und

– Die Cusanus-Stele vor Sankt Florin.

Den weggefallenen Bällen folgte als Ersatz unser Neujahrskonzert, das mittlerweile mit 25 Jahren zur Tradition der LESE gehört. Junge, intenational auftretende Künstler wie Benedict Klöckner, Cello, Anna Federova und Danae Dörken (Piano) gehören zur Weltspitze.
In 2013 schließt sich die 150-Jahrfeier mit Bischof Dr. Stephan Ackermann mit anschließendem Festvortrag von Wolfgang Bosbach zum Thema „Mit Mut für die christliche Überzeugung kämpfen“ in der Castor Basilika an.
In einem Schreiben zum Jubiläum dankt und gratuliert Papst Franziskus unserem Verein und schließt sein Schreiben mit der Erteilung des apostolischen Segens. Der Katholische Leseverein hat seinen langjährigen Vorsitzenden – der den Verein durch ein halbes Jahrhundert geführt hat – viel zu verdanken.
Er hinterlässt eine große Lücke.

Wir werden Herrn Dr. Ewald Thul in guter Erinnerung behalten.
Heinz-Peter Mertens

(Dr.jur.utr. Ewald Johannes Thul – *28.07.1933 – †20.03.2019)

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Archiv Besinnung und Glaube

Das Leben entdecken – Worte von Stephan Schwarz – 2019

Das Leben entdecken 

Worte der Besinnung

Seit seiner Gründung nimmt der Katholische Leseverein Koblenz seine Selbstverpflichtung, die religiöse Festigung und Vertiefung seiner Mitglieder zu fördern, sehr ernst. Diesem Ziel dienen in besonderer Weise die seit 1986 regelmäßig durchgeführten Besinnungsnachmittage, je einmal in der Advents- und Fastenzeit.
Drei Elemente – Besinnung, Begegnung mit Gott im gemeinsamen Gottesdienst, Begegnung im mitmenschlichen Zusammensein – bestimmen diese Treffen. Sie sind die wesentlichen und notwendigen Schritte, wenn wir unser Leben in seiner Wahrheit und Tiefe klarer erkennen wollen.
Die durch die Hochfeste Weihnachten und Ostern geprägten Tagesthemen dienten durch all die Jahre der Einsicht: Wahrhaft Mensch ist der Mensch nur in seiner Beziehung zu Gott und zu den Mitmenschen. Nur in der Begegnung mit dem Du kann sich mein Ich entfalten.
Eine Feststellung des Soziologen Wolf Lepenies in der „Süddeutschen Zeitung“ verdeutlicht die Bedeutung unserer Besinnungstage, wenn er sagt: „Einer Welt, die sich ihrer Gottlosigkeit rühmt, kommen…auch die weltlichen Glaubens- gewißheiten abhanden. Der vielbeschworene neue Mensch hat sich als der alte Adam erwiesen. An nichts zu glauben und dennoch seinem Leben einen Sinn zu geben, ist ein heroischer Vorschlag für Romanhelden. Der Kitt aber, der Gemeinschaften zusammenhält, lässt sich aus dem Programm der Gleichgültigkeit nicht formen.“ Der alte Adam ist der aus der Sündenfallgeschichte in Gen 3, der Gott nicht braucht, weil er sein eigener Gott sein will.
Unsere Besinnungstage wollen helfen, das Bild vom wahren Menschsein zu entdecken; denn der selbstherrliche Mensch macht sich zu einer Insel und zerstört so sein Leben, das diesen Namen verdient.
Der Mensch ist eine freie Kreatur in beständiger und wesentlicher Beziehung zu Gott. Die Existenz des aus der Erde hervorgegangenen Adam hängt an dem Geiste des Lebens, in dem Gott sich dem Menschen mitteilt. So wird er zu einem persönlichen und zugleich zu einem in Abhängigkeit vitaler Natur, die im Gehorsam zum Ausdruck kommt.
Der sündige Adam kann nur dann wieder ganz nach dem Bilde Gottes werden, wenn er nach dem Bilde Jesu Christi neu gestaltet wird, nach dem Bilde des wegen der Offenbarung der Liebe Gottes Gekreuzigten, des Siegers über Sünde und Tod. Das einzige Werk, das wir Menschen zu leisten haben, ist der Glaube an den, den Gott gesandt hat (Joh 6,29). Denn es gibt nur einen Mittler zwischen Gott und den Menschen, den Menschen Christus Jesus (1. Tim 2,5). Und es gibt nur einen Vater, dem die Glaubenden entgegengeführt werden, damit sie durch den Sohn das Leben in Fülle haben. Dieses Leben immer wieder neu zu entdecken, lohnt sich!

Stephan Schwarz
Geistlicher Beirat von 1996 – 2010

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aus dem Vereinsleben

Mitgliederversammlung 2018

Jahreshauptversammlung 2018

am 16. November 2018 in der DRK-Begegnungsstätte an der Liebfrauenkirche
Die Hl. Messe in der Liebfrauenkirche zelebrierte unser geistlicher Beirat, Regionaldekan a.D. Peter Bleeser, die Predigt hielt unser Mitglied Diakon Horst Dany. Im Verlauf des Gottesdienstes wurde der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder gedacht.

Jahreshauptversammlung 2018

Danach fanden sich laut Anwesenheitsliste 45 stimmberechtigte Mitglieder und 8 Gäste in der DRK-Begegnungsstätte an der Liebfrauenkirche ein.

Der Vorsitzende, Heinz-Peter Mertens, begrüßte die Gäste und Mitglieder und dankte unserem geistlichen Beirat Peter Bleeser sowie unserem Mitglied Diakon Horst Dany für die Gestaltung des Gottesdienstes.
Der Vorsitzende erstattete seinen Rechenschaftsbericht. Dieser bestand im Wesentlichen auf der Rückschau auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres und eine Vorschau auf die kommenden Veranstaltungen. Hierbei hob er besonders den Neujahrsempfang mit den Künstlern Benedict Kloeckner und Anna Fedorova hervor. Das kommende Neujahrskonzert wird am 06.01.2019 in der Hauptstelle der Sparkasse Koblenz stattfinden.
Ferner lobte er die Karnevalsitzung unter Leitung des Sitzungspräsidenten Stephan Otto, die vor vollbesetzter Rhein-Mosel-Halle stattfand und wieder ein großer Erfolg war.
Für die Adventbesinnung am Samstag, 08.12.2018 steht als Referent Prof. Dr. Heribert Niederschlag zur Verfügung.

Nach der Begrüßung neuer anwesender Mitglieder gab er bekannt, dass der Leseverein aktuell 383 Mitglieder hat (27 Zugänge/ 29 Abgänge).

Der Schatzmeister Manfred Diehl erstattete den Rechenschaftsbericht . Er schlug der Versammlung vor, den Jahresüberschuss von 5.961,41 € €uro in Höhe von 707,– € in die freie Rücklage und in Höhe von 5.254,41 € in die zweckgebundene Rücklage Gebäude einzustellen.
Die Mitgliederversammlung stimmte diesem Vorschlag einstimmig zu.
Frau Monika Artz erstattete den Bericht der Kassenprüfer. Die Kassenprüfer stellten fest, dass die vorgelegten Unterlagen (Kassenbuch, Ein- und Ausgabebelege sowie Kontoauszüge der Sparkasse Koblenz) vollständig waren. Dabei haben sich keine Beanstandungen ergeben.
Hierzu erfolgten keine Wortmeldungen, eine Aussprache wurde somit nicht gewünscht.
Frau Artz beantragte die Entlastung des Vorstandes.
Die Mitgliederversammlung beschloss einstimmig, bei Enthaltung der Betroffenen, die Entlastung des Vorstandes.

Jahreshauptversammlung 2018 – Vorstand

Frau Angela Hönecke und Herr Horst Dany wurden als neue Beisitzer einstimmig in den Vorstand gewählt.

Zum Abschluss bat der Vorsitzende die Mitglieder um Vorschläge für zukünftige Veranstaltungen.
Ebenso bezüglich der Fortführung von bisherigen Veranstaltungen, wie dem Jazz-Konzert und dem Frühlingsfest, wegen schwacher Beteiligung.

Johannes Thul

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aus dem Vereinsleben

Mitgliederversammlung 2018 – Jahresrückblick

Jahresrückblick 2018 des Vorsitzenden Heinz-Peter Mertens

Liebe Lesefamilie,
das Jahr startete mit einer anspruchsvollen Besinnung im November von Dr. Manfred Entrich zum Thema »Gewaltige Erinnerungen – starke Hoffnung« – Gedanken zum Advent.

Unser Debbekoche-Essen, zuletzt wieder in der Kornpforte, hatte erneut großen Zuspruch. Der innerstädtische Raum findet das Interesse unserer Mitglieder.

Das Neujahrskonzert, zum zweiten Mal in der Sparkasse Koblenz, begeisterte vor ausverkauftem Publikum. Anna Federova und Benedict Kloeckner zeigten sich als eingespieltes Team. Es wurden Werke von Brahms, Mozart, Schubert, Puccini, Popper und erstmalig auch von Rachmaninov aufgeführt. Die Künstler wurden mit Standing Ovations verabschiedet. Wir freuen uns, dass Benedict Kloeckner auch 2019 für unser Neujahrskonzert zur Verfügung steht. Neben den beiden Künstlern wurde das Programm abgerundet von der Sopranistin Melanie Kloeckner und dem Klarinettisten Benjamin Feilmair.

Ein voller Erfolg war, wie auch in den vergangenen Jahren, die Närrische Lesesitzung unter Leitung von Stephan Otto in der Rhein-Mosel-Halle. Mit dabei diesmal Willibald Pauels »ne Bergische Jung«.

Dem Karneval folgte die Fastenzeit. Nachdem die Räume im Eltzer Hof nicht mehr zur Verfügung standen, haben wir die Besinnung in die Jesuitenkirche verlegt.
Vortragender war Prof. Dr. Dr. Wolfgang Ockenfels zum Thema »Freiheit, die ich meine«. Der Vortrag traf auf eine gute Resonanz.
Es folgte der Kaffee im Rathaus und ein abendlicher Ausklang nach dem Abendgottesdienst in den Räumen der DRK-Begegnungsstätte an der Liebfrauenkirche.

Das Frühlingsfest fand in Diehls Hotel statt; insgesamt eine gelungene Veranstaltung.

Die Sommerreise in die Ardennen unter Leitung von Adolf Meinung führte uns in Städte, Klöster, Kirchen, in ein Schloss, eine Tropfsteinhöhle sowie in eine Gartenanlage.
Ein Programm mit vielen Höhepunkten, was von Adolf Meinung erneut hervorragend zusammengestellt wurde.

Der Herbstausflug schließlich nach Bingen und in den Rheingau wurde erfolgreich von Adolf Meinung organisiert. Die Klosterruine Disibodenberg und Kloster und Abtei Sankt Hildegard standen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer waren von den Führungen am Disibodenberg, wie auch an den Erläuterungen zum Benediktinerinnenkloster in Rüdesheim mit anschließender Teilnahme an der Vesper, fasziniert.

Am 22.10.2018 konnten wir zu einem Görres-Abend in das Görreshaus einladen. Durch Frau Dr. Fink-Lang erhielten wir einen umfangreichen Einblick in das Leben von Joseph Görres.

Unser Beschluss auf der Versammlung 2017, auch Ehepartner und damit Familienmitgliedschaften in die Lese aufzunehmen, hat die Mitgliederanzahl erhöht, was sehr erfreulich ist.
Gleichwohl ist die Zahl der Teilnehmer an Veranstaltungen aus unseren Mitgliedern zu beklagen. Insbesondere die Jüngeren unter Ihnen darf ich ansprechen, unsere Veranstaltungen zu besuchen und sich überraschen zu lassen, sei es bei Vorträgen, Besinnungen oder Reisen.

In unser Haus in der Waisenhausstraße haben wir kräftig investiert. Die Glasbausteine wurden ausgebaut und eine neue Verglasung verschönert nicht nur, sondern ist auch energetisch ein Erfolg. Die Neuverkabelung im Treppenhaus bringt das Haus auf einen heutigen technischen Standard, die Umsetzung in den Wohnungen kann nur bei Mieterwechsel oder Renovierungen umgesetzt werden.

Begrüßen dürfen wir Stephan Otto als unseren neuen Geschäftsführer, der mit neuem Schwung die Geschäftsführungsaufgabe wahrnimmt.

Jahreshauptversammlung 2018 – Vorstand

Bedanken darf ich mich bei meinen Vorstandsmitgliedern, insbesondere Johannes Thul, für die geleistete Arbeit und insbesondere auch bei unserem ausgeschiedenen Geschäftsführer Eugen Lambert, der über viele Jahre die Arbeit im Hintergrund geleistet hat.

Heinz-Peter Mertens
im November 2018

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Lesung 2018 – Joseph Görres ein Portrait im Spiegel seiner Briefe

»Joseph Görres ein Portrait im Spiegel seiner Briefe« - Frau Dr. Monika Fink-Lang

Am 22. Oktober 2018 trug Frau Dr. Monika Fink-Lang im Görres-Haus zu Joseph Görres ein Portrait im Spiegel seiner Briefe vor.

Lesung 2018 – Frau Dr. Monika Fink-Lang

In der ersten Phase seines Lebens als im Sommer 1789 die Französische Revolution beginnt, sieht der 13jährige Gymnasiast die Franzosen in Koblenz einziehen und gehört zu einem Häufchen begeisterter Revolutionsanhänger, die die anrückenden Franzosen mit Enthusiasmus bejubeln, beseelt von der Hoffnung auf eine glänzende Zukunft und Freiheit. Seine erste Zeitung, das Rothe Blatt, das er mit 22 Jahren gründete, steht unter diesem Vorzeichen.

Seine Parisreise führt zur politischen Desillusionierung, die revolutionäre Zeit ist vorbei. Die erste Phase des politischen Engagements endet. Er heiratet Katharina von Lassaulx und lebt weiterhin in Koblenz, wo er am Koblenzer Gymnasium unterrichtet in Physik und Chemie trotz fehlender universitärer Ausbildung und nebenbei beschäftigt er sich mit Medizin und Naturwissenschaften und mit der Naturphilosophie. Die naturwissenschaftlichen und naturphilosophischen Werke machen ihn in der Fachwelt bekannt.

1806 bietet sich für ihn die Gelegenheit, an einer Universität zu lehren, und zwar in Heidelberg. Er verbringt dort zwei Jahre, hält Vorlesungen über Philosophie und Kunst, über Natur und Kosmos. Es werden zwei wichtige Jahre, in denen er mit Clemens Brentano und Achim von Arnim Freundschaft schließt und zu einem Hauptvertreter der sogenannten Heidelberger Romantik wird.
Nach Heidelberg beschäftigt er sich darüber hinaus intensiv mit germanistischen und altdeutschen Themen, angesteckt von Brentano und Arnim und von den germanistischen Studien der Gebrüder Grimm.
Er gibt eine Sammlung mittelalterlicher Quellen heraus. Seine große Mythengeschichte der asiatischen Welt beschäftigt sich mit den Wurzeln aller Mythe und aller Religion in Asien. Zwei ganze Jahre lang lernt er Altpersisch, nur um ein persisches Epos zu übersetzen, den Schahnameh des Firdusi.

In den Jahren 1814 bis 1816 gelangt er als Herausgeber des Rheinischen Merkurs zu nie gekannter Berühmtheit. Es ist eine kritische Zeitung, ein Brief an den preußischen Staatskanzler Hardenberg aus dem Jahr 1815 zeigt dies, indem er alles oder nichts die vollständige Zensurfreiheit fordert.
Er schreibt: „Nein, ich habe ein heiliges Amt zu verwalten, ich muss es nach meinem Gewissen führen oder völlig niederlegen. Die Folge war das Verbot der Zeitung im Januar 1816.

Görres geht ins Exil nach Straßburg und Aarau in der Schweiz und es vollendet sich seine endgültige Rückkehr zur katholischen Kirche.

1827 bekam er einen Ruf als Professor für Geschichte in München und war dort der Mittelpunkt eines Kreises katholischer Gelehrter. In seiner Streitschrift Athanasius war er zum Sprecher des katholischen Deutschlands gegen die Willkür des preußischen Staates und zum Anwalt der Kirche und der Gleichberechtigung Konfessionen geworden. Mit seiner Christlichen Mystik hatte er eine groß angelegte Apologie des katholischen Glaubens uns seinen Traditionen gegen den säkularisierten Zeitgeist und den Liberalismus und Rationalismus versucht.

Am Ende seines Lebens ist in seinem allerletzten Brief kurz vor Ausbruch der Revolution 1848 zu entnehmen, dass der Optimismus Görres trotz aller Widrigkeiten ein Leben lang begleitet hat und das Vertrauen auf einen göttlichen Plan, der über sein eigenes Schicksal und über das der Welt bestimmt, das Bewusstsein von der Vorsehung eines wohlwollenden Gottes geführt zu sein, bestimmt.

Heinz-Peter Mertens
(nach dem Manuskript von Frau Dr. Fink-Lang)

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Lesefahrt 2018 – in die Ardennen

Die Lesefahrt 2018 führte in die Ardennen

Die große Lesefahrt 2018 startete mit etwa 35 Personen vom 15. bis 18. Juni erstmals in die Ardennen, in das große Waldgebiet und seine reiche Kulturlandschaft im Westen von Rheinland-Pfalz.
Begonnen hat die Lesereise in Lüttich mit ihren acht Jahrhunderten Tradition als Fürstbistum. Heute ist sie eine Stadt der Zukunft. Dafür steht symbolisch der vom Spanier Calatrava erbaute moderne TGV-Bahnhof.
Von Lüttich aus fuhren wir zum prächtigen Jagd-Schloss Modave (ehem. Burg aus dem 12. Jh.), das hoch über dem Tal des Hoyoux mit wundervollem Blick auf die Umgebung thront. In der kleinen Stadt Barvaux sur Ourthe blieben wir drei Nächte im Hotel Azur en Ardenne.
Unweit vom Hotel besuchten wir die kleinste Stadt Belgiens, Durbuy. Die Festungsstadt Dinant im engen Tal der Maas mit ihrer trotz vieler Kriegsverletzungen eindrucksvollen Stiftskirche Notre Dame (Kollegialkirche) war unser nächstes Ziel. In der Festung auf dem Berg erlebten wir Irrsinn der Kriege. In den herrlichen Gartenanlagen von Annevoie, direkt am Ufer der Maas gelegen, harmonieren dagegen Pracht und Würde des französischen Gartenbaus mit der Romantik englischer und dem Raffinement italienischer Gärten.
Am Nachmittag besuchen wir dann noch das aktive Benediktiner-Kloster Maredsous nahe Namur. Getreu dem Benediktiner-Motto „Ora et Labora“ brauen die Mönche hier ein erstklassiges Bier und produzieren wunderbaren Käse. Wir probierten natürlich beides.
Am Sonntag ging es nach Frankreich, und zwar zunächst in die französische Ardennen-Hauptstadt Charleville-Meziéres mit der berühmten Place Ducale. Anschließend erlebten wir die größte und sehenswerte Burganlage in Frankreich, die Burg Sedan und die zu ihren Füßen liegende kleine Stadt
Am letzten Tag unserer Reise, starteten wir mit einem Besuch der steinzeitlichen Grotten von Remouchamps im Tal der Amblève mit ihren fantastischen Tropfstein- und Kristallformationen, ehe wir zu den abschließenden Besuchen in Spa und in Stavelot aufbrachen. Das Casino von Spa ist das älteste der Welt, sein Mineralwasser trinkt man in aller Welt und Auto-Fans der Formel 1 -Rennstrecke Spa-Francorchamps kommen aus aller Welt. Die ehemalige Reichsabtei zu-Stavelot (seit 648) und die Fachwerksgässchen luden zum Bummeln ein. Auch Karl der Grosse soll sich hier aufgehalten haben. Weihnachten 1944 tobten hier die Kämpfe der Ardennen-Offensive. Das vielseitige Ardennenprogramm zeigte uns allen, welche großen Schätze sich in unserer Nähe befinden und immer eine Reise wert sind.
Adolf Meinung

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Lesebriefe_Texte

Frühlingsfest 2018

Frühlingsfest 2018

Zum zweiten Mal veranstaltete die Lese ein Frühlingsfest. Diesmal in Diehls Hotel in Ehrenbreitstein.
Auch in diesem Jahr wurden wir von Hans-Jürgen Weiler musikalisch begleitet. Daneben wurden wir durch zwei junge Künstlerinnen der Musikschule am Abend sängerisch unterhalten.
Wir konnten Gäste aus Japan und Australien, die unser Mitglied Gerhard Gareis mitgebracht hatte, begrüßen. Der Abend bot Gelegenheit zu vielen Gespräch und zum gegenseitigen Kennenlernen. Bei guter Unterhaltung wurde hiervon umfangreich Gebrauch gemacht.
Das Fest empfahl sich zur Wiederholung im nächsten Jahr in der Hoffnung, dass eine größere Anzahl von Mitgliedern und Freunden dabei sein wird.
gez. Heinz-Peter Mertens

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Besinnung und Glaube

Fastenbesinnung – Prof. Dr. Dr. Wolfgang Ockenfels 2018

»Freiheit, die ich meine« mit Prof. Dr. Dr. Wolfgang Ockenfels

Prof. Dr. Dr. Wolfgang Ockenfels

Fastenbesinnung mit Prof. Dr. Dr. Wolfgang Ockenfels am 17. März 2018 in der City-Kirche
Der Besinnungsnachmittag war ein großer Erfolg. Über 100 Mitglieder und Gäste kamen in die City-Kirche zum Vortrag von Prof. Dr. Dr. Wolfgang Ockenfels, einem der profiliertesten Theologen Deutschlands.

Sein Vortrag stand unter der Überschrift »Freiheit, die ich meine«.
Mit seiner unnachahmlichen Rhetorik begeisterte er uns mit seinen Ausführungen, die zum Abschluss mit langanhaltendem Applaus bedacht wurden.

Danach trafen wir uns zum Kaffee im Cafe im Rathaus.
Nach dem anschließenden Gottesdienst kamen wir dann noch bei Wein und Brot in der DRK-Begegnungsstätte zu guten Gesprächen und musikalischer Umrahmung zusammen.

Nachfolgend ein Auszug aus seinem Vortrag:
Die »Freiheit, die ich meine, die mein Herz erfüllt« wird nach einem alten deutschen Volkslied heute noch besungen.
Sie scheint aber einigermaßen gefährdet zu sein. Und das nicht nur in der Gegenwart, sondern wohl zu allen Zeiten, an die wir uns erinnern lassen. Etwa zum Jubiläum der „Magna Charta Libertatum“ von 1215, in der die Freiheit bereits im Plural erscheint, nämlich als die Freiheitsrechte von bereits Freien, die sich die Unterdrückung vonseiten des Königs nicht mehr länger gefallen lassen wollten.
Inzwischen kommt einem der altehrwürdige Begriff der Freiheit wie eine leere Hülse vor, die sich mit allerlei unterschiedlichen und einander konkurrierenden Inhalten füllen läßt. Wie andere klassisch-universale Großbegriffe, also etwa Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden, hat er seine Dignität weithin eingebüßt, und ist wohl auch deshalb zu einer gefährlichen Phrase degeneriert, weil er allzu oft umgedeutet und mißbraucht worden ist. Relativ harmlos sind noch Wortgebilde wie „Beinfreiheit“, die für deutsche Autofahrer besonders wichtig zu sein scheint, und die „Große Freiheit“, nach der in Hamburg eine Seitenstraße zur Reeperbahn benannt ist. Eine öffentliche Gefahr geht hingegen von jener politischen Propaganda aus, die mit dem Freiheitsbegriff Schindluder treibt und ihn zur Camouflage freiheitsberaubender Bestrebungen benutzt. Für totalitäre Bewegungen und Systeme bezeichnend ist die Verheißung von Freiheit und Befreiung, eine verführerische Rhetorik, die von Nationalsozialisten und Kommunisten erfolgreich angewandt wurde. Die säkulare Verheißung eines „Tausendjährigen Reiches“ endete bekanntlich in einer völkermörderischen Katastrophe, und das marxistische „Reich der Freiheit“ entpuppte sich als eine neue Form der Sklaverei.
Diese „Gefährliche Erinnerung“ an das 20. Jahrhundert heute noch ins Feld zu führen, wird von vielen Zeitgenossen als anachronistische Warnung, als Produkt einer pessimistisch-reaktionären Unheilsphantasie wahrgenommen. Und in der Tat verfehlt die Beschwörung vergangener Freiheitsbedrohungen oft ihren pädagogischen Zweck, weil die Imperative „Nie wieder!“ oder „Wehret den Anfängen!“ heute auf ganz andere Situationen, Vorstellungen und Mentalitäten stoßen, die einen kurzschlüssigen Vergleich mit den Verhältnissen des vorigen Jahrhunderts kaum zulassen. Immerhin leben wir in einem freien wiedervereinigten Deutschland, eingebettet in Europa, im „freien Westen“ also mit der Schutzmacht der USA im Rücken, deren Symbol die Freiheitsstatue, und deren Dollarmünze die Aufschrift „Liberty“ und „In God we trust“ trägt.
Wir genießen wohlstandsgesättigt jenen Pluralismus, den der „westliche“ Individualismus hervorgebracht hat, und der die Parole „Du darfst!“ nicht nur in konsumistischer, sondern auch in politisch-rechtlicher Hinsicht reklamiert. Aber mit dem liberalen Gebot „Du darfst!“ verbindet sich zunehmend das freiheitseinschränkende moralisch-rechtliche Verbot des „Du darfst nicht!“ „Du darfst“ bespielsweise ungeborene Kinder und vielleicht auch alte und schwerkranke Menschen töten. Aber dies zu verbieten steht Dir nicht zu. Hier deutet sich inhaltlich bereits ein Kontrast an, der die „westliche“ Zivilisation von jener des jüdisch-christlichen Abendlandes unterscheidet, das in den Zehn Geboten seine normative Begründung und Begrenzung der Freiheit fand.

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Lese Fastnacht

Lese-Sitzung 2018

Tradition (er)leben - Die närrische Lese-Sitzung 2018

Es sind eben diese besonderen Momente … auch in einer närrischen Session in der Hochburg an Rhein und Mosel. Diese Beschreibung der vergangenen Jahre passte auch in 2018 wieder.
Die Anspannung war Sitzungspräsident Stephan Otto sichtlich anzumerken. Der routinierte Präsident war zurück nach seiner Zwangspause im letzten Jahr. Der große Saal war bereit für einen tollen Abend und der Elferrat um seinen Präsidenten Stephan Otto war es auch… und wie…

Um 20:00 Uhr öffnete sich der Vorhang und die Showtanzgruppe der Kapuzemänner aus Kesselheim eröffnete einen Abend der Spitzenklasse. Ein toller Beginn und eine tolle Überleitung zum Einmarsch des Elferrates. Traditionell marschierten die Gülser Freunde des Musikvereins St. Servatius an der Spitze dieses Einzuges, dem sich die Showtanzgruppe der „Fidele Mädcher“ aus Wallersheim anschloss. Ein gut gelaunter Elfferrat und am Schluss der Präsident, flankiert von zwei hübschen Damen. Bunt wie das Programm, so präsentierte sich die Einmarschformation auf der Bühne.
Nach der Begrüßung und der Verabschiedung der Gülser Musikanten brachten die Funny Girls & Boys der Wallersheimer Möhnen mit Ihrem Auftritt den Saal zum ersten Mal zum „kochen“; wahrlich ein Glücksfall für Koblenz, dass es solchen Nachwuchs hat. Lese-Urgestein Dr. Albin Lütke war es vorbehalten, mit seinem Protokoll das Eis zu brechen. Ein gelungener Auftakt des Rednerreigens. Natürlich darf auch der Besuch der närrischen Regenten nicht fehlen. Prinz Marcel und Confluetnia Rebecca mit dem Hofstaat des Närrischen Corps machten Ihre Aufwartung und eroberten die Herzen der Besucher im Nu… Was einen richtigen Präsidenten ausmacht, das konnten die Besucher unserer Sitzung von Volker Weininger erfahren. Der Wortakrobat in seiner Paraderolle hat mittlerweile ein Heimspiel.
Mit seinem musikalischen Beitrag wartete Tino Seelbach auf.
Ein wahrer Meister der alten Schule ist Willibert Pauels – de Bergische Jung – ein fesselnder und humoristischer Beitrag auf allerhöchstem Niveau.
Die Traditionsgarde der Lese, die Freunde aus Kölsch-Büllesbach, haben in diesem Jahr wieder bei ihrem „Heimspiel“ in der Rhein-Mosel-Halle ihre Ausnahmeleistungen unter Beweis gestellt. Kommandeur Patrick Solscheid und seine Truppe sind der Garant für Gardetanz der Meisterklasse.
Ein weiterer Höhepunkt und Premiere zugleich…Unterhaltung auf absolut höchstem Niveau…Klaus und Willi, ein Bauchrednerpaar der ganz besonderen Klasse zeigten eindrucksvoll, dass diese Art des Vortrages auch eine Zukunft bei der närrischen Lese haben kann.
Das Koblenz wahrlich kein tänzerisches Problem hat, dass zeigte die Showtanzgruppe des NCW mit seiner Darbietung der Spitzenklasse.
Zum Rednerfinale eine weitere Premiere – Dr. Oliver Tissot, ein Vortragstalent aus dem Frankenland haben wir eingeladen. Nicht nur die Art seines Vortrages verblüffte alle im Saal, sondern seine exzellente Vorbereitung mit fundamentalem Wissen aus und um Koblenz. Danke lieber Oliver Tissot…

Mit ihrem karnevalistischen „Rund-um-Schlag“ begeisterten uns die Botzedresse mit einem tollen musikalischen Beitrag.
Das Finale mit der Hymne aller Koblenzer wurde musikalisch durch Torsten Schupp eingeläutet, bevor die närrische Lese 2018 zu Ende ging…Danke an das beste Publikum der Welt.. es ist uns eine Ehre und Verpflichtung zugleich, auch am 27.02.2019 wieder dafür zu sorgen, dass es am Ende heißt…“et wor widder scheen gewese – en dä goode ahle Lese“

Text: Stephan Otto
Fotos: Jenni Otto